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  • „Die Unwissenheit des Menschen ist riesengroß“
  • Erwachet! 1980
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Erwachet! 1980
g80 22. 11. S. 26

„Die Unwissenheit des Menschen ist riesengroß“

Der bekannte Biologe und Forschungswissenschaftler Dr. med. Lewis Thomas meint, der Mensch sollte seine Umwelt, die Schöpfung, ehrfürchtig bewundern. In der Zeitschrift „Smithsonian“, herausgegeben vom U.S. National Museum, heißt es, daß Dr. Thomas in seinen Schriften darauf aufmerksam mache, „wie wenig wir Menschen über die Welt wissen. Das, was der Mensch weiß, ist nichts im Vergleich zu dem, was er nicht weiß“, schreibt er.

In einem Interview mit der Zeitschrift „Smithsonian“ bemerkte Dr. Thomas: „Den heutigen Wissenschaftlern bereiten die Naturgesetze viel mehr Kopfzerbrechen als den Wissenschaftlern vor 100 Jahren.“ Er veranschaulichte das wie folgt: „Lord Kelvin, ein führender Physiker, der um die Jahrhundertwende lebte, sagte, daß auf dem Gebiet der Physik kaum noch etwas zu entdecken sei, und wäre er ein junger Mann, würde er sich nicht für das Physikstudium entscheiden, weil es kaum noch etwas zu erforschen gebe, außer einigen nebensächlichen Dingen. Doch seither ist die Quantentheorie, die Relativitätstheorie, die Quantenmechanik und wer weiß, was noch alles, entwickelt worden.

Ich glaube, daß diese Entwicklung nie enden wird, denn wir besitzen nun einmal einen unersättlichen Wissensdurst und sind ständig am Forschen, am Suchen, am Ergründen. Wir werden nie alle Rätsel lösen können. Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir einmal alles wissen, so daß jeder aufatmend sagen kann: ,Jetzt verstehen wir alles.‘ Das wird für uns immer unerreichbar bleiben. ... Wir erforschen jetzt die Natur mit einer viel besseren Ausrüstung als je zuvor. Aber anstatt alles besser zu verstehen, wird uns alles noch unverständlicher.“

Timothy Ferris, der das Interview für die Zeitschrift „Smithsonian“ mit Dr. Thomas machte, erinnerte sich daran, daß Dr. Thomas in seinen Schriften erwähnt, wie der Mensch auf die Wunder, die er vor Augen habe, reagieren sollte: „Sie führen die Embryologie an und die Tatsache, daß sich das Gehirn aus einer einzigen embryonalen Zelle entwickelt, und schreiben: ,Die Menschen sollten den ganzen Tag in all ihren wachen Stunden voller Staunen miteinander über nichts anderes als über diese Zelle sprechen!‘“ Und sollte man nicht auch den staunend bewundern, der diese wunderbare Zelle geschaffen hat? (April 1980, S. 127—142).

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