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Erwachet! 1994
g94 8. 5. S. 31

Perfekte kleine Hausmeister

Von unserem Korrespondenten in Südafrika

IN AFRIKANISCHEN Regenwäldern werden Lücken oft von einem Baum mit hohlen Zweigen, dem Barteriabaum, ausgefüllt. Er erreicht seine volle Höhe nur, wenn er den Konkurrenzkampf mit anderen Bäumen besteht, die alle bestrebt sind, zum Kronendach des Waldes hinaufzuwachsen. Damit der Barteriabaum den Kampf gewinnen kann, muß er sich von lästigen Kletterpflanzen und von Moos, das den Blättern das Licht wegnimmt, freihalten, und dazu benötigt er Hilfe. Diese Hilfe leisten ihm schwarze, stachelbewehrte Ameisen, die wichtige Hausmeisterfunktionen erfüllen. Das Verhältnis zwischen der Ameise und dem Baum wurde in Korup, einem Regenwaldgebiet in Kamerun, gefilmt; die Aufnahmen bildeten einen Teil des Fernsehdokumentarfilms African Rainforest: Korup von Phil Agland und Michael Rosenberg.

In dem Dokumentarfilm wird eine junge Ameisenkönigin auf der Suche nach einem Barteriabaum gezeigt. Die Königin weiß instinktiv, daß die hohlen Zweige des Baumes der ideale Ort für die Gründung einer Kolonie sind. Nachdem sie ein Loch in einen Zweig gebohrt hat, legt sie im Innern des Zweiges ihre Eier. In den hohlen Zweigen wohnen auch Schildläuse — winzige Insekten, die vom Saft des Baumes leben. Die Schildläuse werden von den Ameisen wie Vieh versorgt und gemolken und liefern ihnen eine Flüssigkeit, die ihnen als Nahrung dient.

Sobald die Ameisenkolonie groß genug ist, beginnen die Ameisen, andere Bewohner des Baumes zu vertreiben und ihn gründlich zu säubern. Es ist wirklich faszinierend, diese tüchtigen kleinen Hausmeister zu beobachten! Einige steigen zum unteren Teil des Baumes hinab und greifen die Kletterpflanzen an, die an ihm wuchern und ihn zu ersticken drohen. Die Stengel werden durchnagt, so daß die Pflanzen absterben. Andere sieht man beim Reinigen der Blätter, von deren Oberflächen sie organische Reste, Moos und Flechten entfernen. Sogar eine Raupe, die sich unter einem Blatt versteckt hat, wird zum Verlassen des Baumes gezwungen.

„Mit peinlicher Sorgfalt“, so heißt es in dem Fernsehdokumentarfilm, „beseitigen die Ameisen jedes fremde Gewebeteilchen. Von Schädlingen und Kletterpflanzen befreit und von seinen Ameisen beschützt, ist der Barteriabaum nun für den Konkurrenzkampf mit anderen Bäumen gerüstet. Als Gegenleistung dürfen die Ameisen in seinen hohlen Zweigen die Schildläuse, ihre einzigen Nahrungslieferanten, halten und die eigene Brut großziehen.“

Was für fleißige Arbeiter diese Ameisen doch sind! Ein alter Spruch lautet: „Geh zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Wege, und werde weise“ (Sprüche 6:6).

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