Schnarchst du?
BIST DU ein starker Schnarcher? Manche sind es, ohne sich dessen überhaupt bewußt zu sein. Daher können sie sich keinen Reim darauf machen, weshalb sie morgens müde und kaputt aufwachen. Sie leiden am sogenannten Schlafapnoe-Syndrom. Im Schlaf werden die Kiefermuskeln, die die Atemwege offenhalten, so schlaff, daß sich die Luftwege schließen. Fast eine Minute kann vergehen, bis der Betreffende nach Luft ringt und kurz aufwacht. Die meisten, die an diesem Syndrom leiden, merken nicht, daß ihr Schlaf unterbrochen wird. Den einzigen Hinweis erhalten sie vielleicht von einem Zimmergenossen, der durch ihr Schnarchen geweckt wird. Experten sind der Ansicht, daß das Schlafapnoe-Syndrom zu Auto- und Arbeitsunfällen beiträgt und möglicherweise bei Schlag- und Herzanfällen eine Rolle spielt.
Läßt sich den Beschwerden irgendwie abhelfen? In einem medizinischen Führer des Columbia University College für Ärzte und Chirurgen wird folgendes dazu gesagt: „Männer sind 20mal häufiger davon betroffen als Frauen. Über die Hälfte der Patienten ist übergewichtig, wodurch die normale Atmung noch mehr belastet wird. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist demnach eine Gewichtsverringerung.“ In schweren Fällen, liest man in dem Führer, sei unter Umständen eine Operation ratsam, durch die sich die Störung der Atemwege verringern ließe.