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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1972
w72 15. 12. S. 744

Beharrlichkeit

◆ Manchmal muß man sogar beharrlich sein, wenn man Gutes tun möchte. Das erleben Jehovas Zeugen oft, die bei ihrer Predigttätigkeit das Beste im Sinn haben: den Menschen zu helfen, Gottes Wort zu verstehen und anzuwenden, damit sie schließlich von Gott gesegnet werden.

In Malaysia kam eine Zeugin Jehovas zu einer jungen Chinesin, die in einer Garage hinter einem großen Haus wohnte. Sie ließ dem Mädchen ein Exemplar des biblischen Lehrbuches Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies in Chinesisch zurück. Sie versprach ihm wiederzukommen, um mit ihm ein unentgeltliches Heimbibelstudium zu beginnen.

Beim ersten Besuch war das junge Mädchen dabei, einen großen Berg Wäsche zu bügeln, und es hatte noch nichts gelesen. Der Samstag war sein arbeitsfreier Tag. Deshalb wurde der nächste Besuch für den Samstag vereinbart. Beim zweiten Besuch traf die Zeugin Jehovas das Mädchen wieder beim Bügeln an, und das ganze Zimmer war voll von Verwandten die zu Besuch gekommen waren. Am darauffolgenden Samstag, beim dritten Besuch, erfuhr die Zeugin Jehovas, daß das Mädchen mit Bügeln im Rückstand sei. Es war aber immer noch an dem kostenlosen Bibelstudium interessiert und hatte sich vorgenommen, seine Schwester zu fragen, ob sie sich auch an dem Studium beteiligen möchte. Beim nächsten Besuch, dem vierten, hatte das Mädchen eine gute Nachricht: Seine Schwester wollte mitstudieren. Man wollte sich daher in der folgenden Woche in der Wohnung der Schwester, etwa drei Kilometer entfernt, treffen.

Am nächsten Samstagmorgen zog ein Gewitter auf. Aber die Zeugin Jehovas wollte ihr Wort halten und machte sich trotzdem auf den Weg. Sie wurde bis auf die Haut naß. Als sie bei dem Haus ankam, war die Tür verschlossen, und niemand war da. Die Zeugin dachte: „Eine Chance gebe ich dem Mädchen noch.“

Beim sechsten Besuch fand sie das Mädchen zu Hause. Es entschuldigte sich aufrichtig. Man verabredete sich für den folgenden Samstag. Beim siebenten Besuch konnte tatsächlich mit dem Studium begonnen werden, und von da an gab es keine Verzögerung und keine Unterbrechung mehr. Die junge Chinesin machte gute Fortschritte, besuchte bald die christlichen Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas und ist jetzt selbst ein ordinierter Prediger — und das alles, weil sich jemand beharrlich bemühte, Gutes zu tun. — Gal. 6:9.

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