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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1984
w84 1. 1. S. 31

Fragen von Lesern

◼ Gilt die Verheißung ewigen Lebens, die Jesus gemäß Johannes 11:25, 26 äußerte, nur für die Gesalbten, oder schließen diese Worte auch die „große Volksmenge“ ein, die dem Leben auf der paradiesischen Erde entgegensieht?

In der Vergangenheit hat „Der Wachtturm“ verschiedene Male die Ansicht vertreten, diese Schriftstelle beziehe sich nur auf diejenigen Christen, die himmlisches Leben erlangen würden. Das war offensichtlich darauf zurückzuführen, daß Jesus damals zu Personen sprach, denen später diese Hoffnung verliehen wurde. Eine sorgfältige Untersuchung des Schrifttextes zeigt jedoch, daß Jesus keine derartige Einschränkung machte. Wie die Studienartikel in dieser Ausgabe des „Wachtturms“ bestätigen, müssen wir Johannes 11:25, 26 eine umfassendere Bedeutung beimessen und diejenigen mit einbeziehen, die ewig auf der paradiesischen Erde zu leben hoffen. Warum treffen wir diese Feststellung?

Man beachte, was Martha gemäß Johannes 11:24 über den verstorbenen Lazarus sagte: „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage.“ An welche Auferstehung dachte sie damals? Nun, an die Auferstehung, die Abraham und die Juden, die ihre Lauterkeit bewahrten, im Glauben erwarteten — eine irdische Auferstehung. Welcher Gedanke wurde Martha durch das vermittelt, was Jesus danach sagte? Sie wurde auf die irdische Auferstehung hingewiesen.

Jesus gab sich dann als derjenige zu erkennen, der die Toten auferwecken wird. Aber er sprach nicht nur von der Auferstehung einiger der Toten, die Glauben an ihn ausübten. Er ist „die Auferstehung und das Leben“ für alle, die ewiges Leben erlangen, ob im Himmel oder auf der Erde. Alles, was Jesus gemäß den Versen 25 und 26 weiter sagte, kann auf beide Gruppen bezogen werden, wenn auch in unterschiedlicher Hinsicht. Gesalbte Christen werden insofern „zum Leben kommen“, als sie zu unsterblichem, himmlischem Leben auferweckt werden. Diejenigen von den Toten, die ewig auf Erden leben werden, werden auferweckt und dann allmählich zur Vollkommenheit gebracht. (Vergleiche Offenbarung 20:4.)

Was in Vers 26 gesagt wird, trifft bestimmt auf die Gesalbten zu, nämlich daß sie nach ihrer Auferstehung „überhaupt nie sterben“ werden. Sie werden dann ‘Gott so sehen, wie er ist’, und nicht mehr ‘durch Glauben wandeln’ (1. Johannes 3:2; 2. Korinther 5:7). Wenn also Jesus sagte: „Jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt“, führte er einen Faktor an, der besonders für diejenigen von Bedeutung ist, die heute hoffen, ewiges Leben auf der Erde zu erlangen. Den Gliedern der „großen Volksmenge“ wird bereits Gerechtigkeit angerechnet, weil „sie ... ihre langen Gewänder gewaschen und sie in dem Blut des Lammes weiß gemacht“ haben. Sie leben mit der Hoffnung, die große Drangsal zu überleben, und sie werden schon jetzt als gerecht erachtet, so wie Abraham in alter Zeit. Sie müssen während der Tausendjahrherrschaft Christi zusammen mit den Auferstandenen weiterhin Glauben ausüben, damit sie ewiges Leben in menschlicher Vollkommenheit erlangen können (Offenbarung 7:9, 10, 14, 15; 21:3, 4).

Eigentlich ist dies kein völlig neuer Gesichtspunkt. Im Laufe der Jahre wurde in den Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft den Worten aus Johannes 11:24-26 bereits eine umfassendere Bedeutung beigemessen. Zum Beispiel hieß es im „Wachtturm“ vom 1. August 1959 auf Seite 466 von den Zeugen Jehovas, die aus allen Nationen gesammelt werden: „Personen, die auf dieser Erde zu leben hoffen, hoffen auch, das Ende dieser Welt zu überleben und, ohne jemals sterben zu müssen, in die neue Welt einzugehen.“ Als Stütze wurden Hebräer 11:1, 6 und Johannes 11:26 angeführt. Auch im „Wachtturm“ vom 15. April 1976, Seite 239 wurden auf die Auferweckten und auf die „große Volksmenge“, die Harmagedon überleben wird, dieselben Worte Jesu angewandt: „Jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?“

Glaubst du es?

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