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  • Warum der Machtmißbrauch ganz bestimmt enden wird
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1986
w86 15. 8. S. 5-7

Warum der Machtmißbrauch ganz bestimmt enden wird

SALOMO, ein König des Altertums, stellte in bezug auf den Machtmißbrauch in seinen Tagen fest: „Ich selbst wandte mich, damit ich all die Taten der Bedrückung [den Machtmißbrauch] sehen könnte, die unter der Sonne begangen werden, und siehe, die Tränen der Bedrückten, aber sie hatten keinen Tröster; und auf der Seite ihrer Bedrücker war Macht“ (Prediger 4:1).

Angesichts der Tatsache, daß die Macht schon so lange mißbraucht wird, könnte man sich fragen: Wird das immer so bleiben? Nein, denn es gibt jemand, dem all das keineswegs entgeht. Salomo schrieb unter Inspiration: „Wenn du siehst, wie im Lande der Arme bedrückt, wie Recht und Gerechtigkeit vorenthalten wird, so wundre dich nicht über die Sache; denn über den Hohen wacht ein Höherer, und ein Höchster über sie alle“ (Prediger 5:7, Zürcher Bibel [Neue-Welt-Übersetzung 5:8]).

Gottes Wort, die Bibel, zeigt, daß Jehova, der Höchste, sowohl über grenzenlose Macht und Weisheit verfügt als auch vollkommen gerecht und die Verkörperung der Liebe ist. Da er ein Gott mit solchen Eigenschaften ist, wird er diese ungerechten Zustände nicht für immer zulassen. Der Psalmist David schrieb: „Erhitze dich nicht, nur um übelzutun. Denn die Übeltäter selbst werden weggetilgt werden, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden“ (Psalm 37:8, 9).

Eine weitere Zusicherung erhalten wir durch die Worte des Propheten Jesaja: „Ich werde ... an den Bösen selbst ihr eigenes Vergehen [heimsuchen]. Und ich werde in der Tat den Stolz der Vermessenen aufhören lassen, und den Hochmut der Tyrannen [diejenigen, die die Macht mißbrauchen] werde ich erniedrigen“ (Jesaja 13:11).

Wie können wir jedoch, da diese Worte bereits vor Jahrhunderten geschrieben wurden, sicher sein, daß Jehova seine Verheißung, allem Machtmißbrauch ein Ende zu machen, immer noch erfüllen wird? Weil er bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, daß er dazu entschlossen ist. Vor der Flut der Tage Noahs wurde die Macht in großem Maße mißbraucht. Wir lesen, daß ‘die Erde mit Gewalttat erfüllt wurde’ (1. Mose 6:5, 11). Und ist Gewalttat nicht mit Machtmißbrauch gleichzusetzen? Genauso verhielt es sich in den Tagen Lots mit den bösen Städten Sodom und Gomorra (1. Mose 18:20, 21; 19:4-29). In beiden Fällen machte Jehova dem Mißbrauch ein Ende. Daraus können wir ersehen, daß Jehova Gott den Machtmißbrauch nicht auf unabsehbare Zeit dulden wird.

Ein weiterer Grund, weshalb wir sicher sein können, daß Jehova handeln wird, besteht darin, daß er eifersüchtig auf seinen Namen bedacht ist. Und jeder Machtmißbrauch ist eine Beleidigung seiner Erhabenheit. Beachte in Verbindung damit folgende Bibeltexte: „Wer den Geringen übervorteilt, hat seinen Erschaffer geschmäht.“ „Wer den Minderbemittelten verspottet, hat seinen Erschaffer geschmäht“ (Sprüche 14:31; 17:5).

Wir können daher davon ausgehen, daß sich der Höchste nicht für alle Zeit schmähen läßt. So bleibt nur noch die Frage zu klären: Wann wird der Machtmißbrauch enden?

Wann wird er enden?

Aus Gottes Wort erfahren wir, daß es „für alles ... eine bestimmte Zeit [gibt], ja eine Zeit für jede Angelegenheit unter den Himmeln“ (Prediger 3:1). Einige sind vielleicht mit Gottes Zeitplan unzufrieden, aber uns wird zugesichert: „Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, ... sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde“ (2. Petrus 3:9).

Biblische Prophezeiungen, die sich heute erfüllen, lassen erkennen, daß wir in den letzten Tagen dieser bösen Welt, d. h. dieses Systems der Dinge, leben. Die gegenwärtige Generation sieht, wie sich die große Prophezeiung Jesu über seine Gegenwart und den Abschluß des Systems der Dinge erfüllt: Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, zunehmende Gesetzlosigkeit und das Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich (Matthäus 24:1-35; Lukas 21:10, 11). Das kennzeichnet unsere Zeit als die letzten Tage dieser bösen Welt.

Da wir in den letzten Tagen leben, dürfen wir hoffen, die Erfüllung der Prophezeiung aus Zephanja 3:8 zu erleben: „‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, alle Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.‘“

Diese Worte geben uns die Gewißheit, daß Jehova Gott dem Machtmißbrauch ein Ende machen wird.

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