Fußnote
a Über das hebräische Wort, das mit „Klage halten“ wiedergegeben wird, heißt es im Theological Wordbook of the Old Testament: „Es war üblich, daß jeder, der einem Dahingeschiedenen nachtrauerte, diese Trauer mit den Mitgliedern der Familie teilte. ... Die Trauer war häufig von gellenden Schreien oder von lautem Klagen begleitet.“ In bezug auf das hebräische Wort für „weinen“ erklärt das gleiche Werk: „Während Tränen mit den Augen in Verbindung stehen, kommt beim Weinen die Stimme ins Spiel; Semiten weinen nicht still, sondern mit lauter Stimme. ... Das ganze A[lte] T[estament] hindurch taucht Weinen als natürlicher und spontaner Ausdruck starker Gefühlsregungen auf.“