Fußnote
b Jesajas Worte lassen die medizinische Praxis seiner Tage erkennen. Der Bibelgelehrte E. H. Plumptre bemerkt: „Zuerst versuchte man, eine eiternde Wunde ‚zusammenzudrücken‘, um den ausfließenden Eiter zu entfernen; dann wurde wie im Fall Hiskias (Kap. xxxviii. 21) ein Breiumschlag aufgelegt, danach benutzte man etwas stimulierendes Öl oder ein Unguentum, vermutlich aus Öl und Wein wie in Lukas x. 34, um das Geschwür zu reinigen.“