Fußnote
a Über die Wahrsagerei im alten Babylon lesen wir: „Zauberer und Hexen waren eine weitere Gruppe, die die Babylonier sehr fürchteten. Hier handelte es sich gewöhnlich um Männer und Frauen, die verkrüppelt waren oder sonst irgendeine physische Absonderlichkeit hatten, wodurch ihre Landsleute zu dem Glauben veranlaßt wurden, diese wären eng mit dem Teufel verbunden und ihnen wohnten zeitweise böse Mächte inne. Als solchen, die menschliche Intelligenz besaßen, wurden ihnen noch verderblichere Kräfte zugeschrieben als den Teufeln selbst. Sie waren insbesondere Meister des ‚Zauberblicks‘ und der ‚Bannsprüche‘. Sie übten Praktiken der teufelaustreibenden Priester aus, allerdings mit schlechten Motiven und in der Absicht, jemandem zu schaden. Die Priester waren Meister der weißen Magie und die Zauberer und Hexen Meister der schwarzen Magie. Der Zauberspruch im Mund eines Priesters machte einen Kranken gesund; wurde er von einer Hexe ausgesprochen, rief er seinen Tod hervor.“ — Babylonian Life and History von Sir E. A. Wallis Budge, KT, 1925, Seite 150.