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  • Säumt Gott mit der Erfüllung seiner Verheißung?
    Erwachet! 1974 | 8. Oktober
    • und rechtlichen Standpunkt aus berechtigt ist, den selbstsüchtigen Menschen die Zügel der Regierung aus der Hand zu nehmen und seine eigene himmlische, gerechte Herrschaft zu errichten. Recht denkende Personen werden sich darüber freuen. Gott läßt wie in einem Gerichtsfall erdrückende Beweise erbringen, so daß ihm niemand vorwerfen kann, er wende despotische, diktatorische oder unvernünftige Methoden an. Das alles geschieht nicht zu seinem eigenen Nutzen, sondern zum Nutzen der Menschen, damit sie erkennen können, daß er, wenn er eingreift, es mit vollem Recht tut.

      Daher wird die Zeit, die Gott den Menschen für den Versuch, sich selbst zu regieren, eingeräumt hat, einmal abgelaufen sein, und dann wird er der Mißherrschaft des Menschen ein Ende machen. Da Gott der Schöpfer ist und seinen Vorsatz sowie alle Umstände kennt, kann er die günstigste oder beste Zeit wählen, um den erfolglosen Bemühungen des Menschen ein Ende zu bereiten. Ganz im Gegensatz zu den Menschen kann und wird er das Unrecht, das die Menschen in der Zeit, da er sich zurückhielt und nicht eingriff, um eine gerechte Herrschaft über die Erde zu errichten, erlitten haben mögen, wiedergutmachen. Die „früheren Dinge [alles Böse, das verübt worden ist] werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen“ und das Glück der Menschen, die unter der Königreichsherrschaft leben, trüben (Jes. 65:17).

      Somit ist GOTT, der die Macht besitzt, seinen Vorsatz sofort auszuführen und seine Verheißungen augenblicklich zu erfüllen, langmütig und geduldig gewesen. Er hat viele Schmähungen ertragen und furchtbares Unrecht mit angesehen, aber er hat sich um seines Vorsatzes willen zurückgehalten, was sich schließlich zum Guten aller auswirken wird.

      Der Apostel Petrus schrieb: „Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam [Storr: „Der Herr säumt nicht mit der Erfüllung der Verheißung“], wie es einige für Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen“ (2. Petr. 3:9). Er weiß genau, was erforderlich ist, um den Menschen die bestmögliche Gelegenheit zu geben. Er weiß, welche Grundlage gelegt werden muß, damit die Menschen erkennen können, daß sich seine Verheißungen bewahrheiten.

      Warum gewiß

      Die Zeit ist nun gekommen, da Gott eingreifen und dafür sorgen wird, daß sich alle seine großartigen Verheißungen erfüllen. Wieso wissen wir, daß dem so ist? Welchen Grund haben wir, überzeugt zu sein, daß wir persönlich die besseren Zeiten erleben, die die von Gott verheißene Regierung herbeiführen wird?

      Wir können davon überzeugt sein, weil vorhergesagt worden ist, daß das gegenwärtige korrupte System gegen Ende der Lebenszeit einer bestimmten „Generation“ beseitigt werden wird. Aus der Bibel kann man erkennen, daß es dabei um die Generation geht, die das Jahr 1914 erlebt hata, das Jahr, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach. Die gesamte Zeitperiode, die mit jenem Jahr begonnen hat, wird in den Prophezeiungen der Bibel beschrieben, besonders die Ereignisse, die für diese Zeit vorhergesagt worden sind.

      Es empfiehlt sich, um die Einzelheiten dieser Prophezeiungen kennenzulernen, unter anderem Matthäus, Kapitel 24, Lukas, Kapitel 21, Markus, Kapitel 13 und 2. Timotheus, Kapitel 3 zu lesen. In diesen Prophezeiungen sind Dinge vorausgesagt worden wie Weltkrieg, Lebensmittelknappheit, Seuchen und Jugendkriminalität. Erwähnt wird außerdem, daß die Moral sinken wird, weil die Menschen immer genußsüchtiger werden, daß die Autorität immer weniger respektiert werden wird, daß es an der Nächstenliebe mangeln wird und daß viele Menschen den Glauben an Gott verlieren werden.

      Diese Dinge haben sich genau zu der vorhergesagten Zeit eingestellt — vom Jahre 1914 an. Damals begann sich die Prophezeiung über die Apokalyptischen Reiter zu erfüllen. Bis heute sind diese symbolischen Reiter, die solche Not über die Menschheit gebracht haben, nicht von ihrem Pferd gestiegen. (Siehe Offenbarung, Kapitel 6.)

      Die Erfüllung steht bevor

      Die Tatsache, daß diese prophezeiten Ereignisse genau zu dem vorhergesagten Zeitpunkt und alle zu Lebzeiten ein und derselben Generation eingetreten sind, erfüllt uns mit der Zuversicht, daß Gottes Verheißung, wirklich bessere Zeiten herbeizuführen, ebenfalls in Erfüllung gehen wird. Wann? Noch bevor die letzten Glieder der „1914er Generation“ gestorben sein werden.

      Woher wissen wir das? Wir wissen es, weil Jesus Christus das in der Prophezeiung, die für unsere Zeit gilt, ausdrücklich erwähnte. Er sagte deutlich: „Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen“ (Matth. 24:34).

      Heute leben nicht mehr viele, die der „1914er Generation“ angehören. Die meisten dieser Generation, die jenes Jahr erlebt hat, sind bereits gestorben, und die, die noch leben, sind schon alt. Somit können wir die feste Zuversicht haben, daß Gottes Zeit herbeigekommen ist, uns Menschen von der heutigen Bedrängnis, dem Leid und der Not zu befreien.

      Das Wort Gottes zeigt, daß gemäß dem göttlichen Zeitplan jetzt der Augenblick gekommen ist, da das Böse beseitigt und eine Regierung errichtet wird, die all die Änderungen vornehmen wird, die die Menschen gern sähen. Wir sollten aber nicht nur von dieser Königreichsregierung sprechen, sondern den brennenden Wunsch haben, daß sie errichtet wird. Was ist damit verbunden?

  • Möchtest du wirklich bessere Zeiten sehen?
    Erwachet! 1974 | 8. Oktober
    • Möchtest du wirklich bessere Zeiten sehen?

      GANZ bestimmt möchtest du bessere Zeiten sehen, Zeiten, in denen man sich nicht mehr zu fürchten braucht, in denen die Menschen gesund sind und sich satt essen können. Das bedeutet natürlich, daß Veränderungen vorgenommen werden, sowohl im Weltmaßstab als auch in unserem persönlichen Leben.

      Jeder einzelne von uns muß jedoch entscheiden, ob er mit diesen Veränderungen einverstanden und bereit ist, die notwendigen

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