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Die zum Studium verwendete Zeit richtig nutzen bereitet FreudeDer Wachtturm 1971 | 1. Mai
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studieren, wirst du geistig stark, du bleibst kein geistiges Kleinkind. Du wirst deine Schritte auf dem Weg, der zu ewigem Leben in Jehovas neuer Ordnung führt, befestigen. Studiere deshalb fleißig. „Tue dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als einen Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt.“ — 2. Tim. 2:15.
Dann kannst du zu den Glücklichen gehören, von denen der Psalmist sagte: „... [der] seine Lust hat an dem Gesetz Jehovas und mit gedämpfter Stimme in seinem Gesetz liest Tag und Nacht.“ — Ps. 1:2, NW.
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Unsere Brüder und Schwestern liebenDer Wachtturm 1971 | 1. Mai
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Unsere Brüder und Schwestern lieben
Dieser Artikel ist besonders zum Lesen mit den Kindern bestimmt
WIE viele Brüder und Schwestern hast du? Nicht alle Leute haben einen Bruder oder eine Schwester zu Hause. Wenn du einen Bruder oder eine Schwester hast, kannst du dankbar sein.
Gott hat uns so geschaffen, daß wir uns zu gewissen Personen besonders hingezogen fühlen. Wir mögen viele Freunde haben, aber Brüder und Schwestern kümmern sich gewöhnlich mehr umeinander als Freunde. Wenn der eine in Not ist, hilft ihm der andere. Einen solchen Bruder möchtest du doch bestimmt auch haben, nicht wahr?
Aber nicht alle Brüder und Schwestern sind gut zueinander. Hast du auch schon Brüder oder Schwestern gesehen, die miteinander gestritten haben? Findest du das richtig? Die Bibel berichtet von jemandem, der seinen Bruder geschlagen hat. Kennst du seinen Namen? Es war Kain, ein Sohn des ersten Menschen.
Eines Tages nahm Kain einige Früchte, die er gezogen hatte, und schenkte oder opferte sie Jehova. Sein Bruder Abel brachte Jehova auch etwas als Opfer dar. Abel opferte Gott das beste Schaf, das er hatte. Gott freute sich über Abel und seine Opfergabe. Aber an Kain und seiner Opfergabe hatte er keine Freude.
Warum nicht? Nicht, weil Abel mehr geopfert hätte. Auch die Art der Opfergabe allein machte nicht den Unterschied aus. Aus der Bibel erfahren wir, daß Gott sehen kann, was in unserem Herzen ist. Er weiß, wie wir in unserem Innersten empfinden. Er konnte sehen, was in Kains Herzen war, und er konnte auch sehen, was im Herzen Abels war. Was er in Kains Herzen sah, war nichts Gutes.
Was sah Gott denn im Herzen Kains? Er sah, daß Kain seinen Bruder nicht richtig liebte. Versuchte Kain sich zu ändern und so zu handeln wie sein Bruder, als er sah, daß Jehova Abels Opfergabe gefiel? Nein. Er wurde zornig. Sein Gesicht verriet, daß er zornig war.
Bist du auch schon zornig geworden, wenn deinem Bruder oder deiner Schwester etwas besser gelungen ist als dir? Wir können in dieser Hinsicht von Kain und Abel etwas lernen.
Jehova sah, daß Kain zornig war. Er sagte deshalb zu Kain: ‘Warum bist du auf deinen Bruder zornig? Wenn du Gutes tust, werde ich dir zeigen, daß ich dir gut bin. Wenn du dich aber nicht änderst, wird die Sünde über dich Herr werden, und du wirst etwas sehr Böses tun.’
Hörte Kain auf Jehova? Begann er anders zu denken? Wenn er Gott wirklich geliebt hätte, dann hätte er auf ihn gehört. Aber er liebte Gott nicht. Er liebte auch seinen Bruder nicht. Weißt du, was er darum tat?
Er sagte eines Tages zu Abel: „Laß uns aufs Feld hinübergehen.“ Kain hatte Böses im Sinn, aber Abel wußte es nicht, und so ging er mit ihm. Als sie dort allein auf dem Feld waren, schlug Kain seinen Bruder. Er schlug ihn so heftig, daß er ihn tötete. War das nicht furchtbar? — 1. Mose 4:2-8, NW.
Die Bibel sagt uns, daß wir daraus etwas
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