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Der Kampf mit dem um sich greifenden VandalismusErwachet! 1974 | 8. Dezember
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Außenmauern sind ganz oder fast ganz ohne Fenster. Ferner sind diese Schulen mit Alarmanlagen und Zäunen versehen; während der Nacht sind sie beleuchtet, und das Gelände wird von Hunden bewacht. Mit solchen und anderen, ähnlichen Maßnahmen ist man bemüht, über den Vandalismus Herr zu werden — und dennoch greift er weiter um sich.
Doch das bedeutet nicht, daß die Lage aussichtslos ist. Es gibt einen Ausweg. In einem Leitartikel wurde wie folgt darauf hingewiesen: „Dieses Problem kann nur wirklich gelöst werden, wenn es uns gelingt, das Verhalten unserer Kinder zu ändern.“ Aber wie erreicht man dieses Ziel?
Man hat es mit neuen Gesetzen versucht. In 38 Staaten der USA sind Gesetze erlassen worden, die die Eltern für Vandalenakte ihrer Kinder haftbar machen. Daß man die Eltern jetzt zwingen kann, für den Schaden, den ihre Kinder anrichten, aufzukommen, hat schon etwas geholfen, aber das Problem ist noch lange nicht gelöst. Mehr ist erforderlich.
Ein kompetentes Mitglied eines Elternbeirates wies wie folgt auf das hin, was noch erforderlich ist: „Durch die Leistung von Schadenersatz wird der Vandalismus nicht beseitigt, sondern auf diese Weise wird diese häßliche Erscheinung lediglich mit Dollarnoten überklebt. Der Vandalismus wird erst dann abebben, wenn die Eltern ihren Kindern genügend Zeit und Aufmerksamkeit widmen — nicht, weil sie sich vor Schadenersatzforderungen oder Strafen fürchten, sondern weil es ihnen ein Bedürfnis ist.“
Die Eltern müssen aber noch mehr tun als ihren Kindern Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Sie müssen die Kinder auch darüber belehren, warum es richtig ist, dem Gesetz zu gehorchen und fremdes Eigentum zu respektieren. Doch wer ist berechtigt zu sagen, was recht ist? Nicht Menschen, sondern nur unser Schöpfer, Gott, der Allmächtige. In seinem Wort, der Bibel, sagt er den Menschen, was recht ist.
Eltern, die ihre Kinder dazu erziehen, ihren Schöpfer zu lieben und seine gerechten Forderungen zu achten, machen die Erfahrung, daß ihre Kinder kein Opfer dieser um sich greifenden Epidemie, Vandalismus genannt, werden.
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Setze dir sinnvolle ZieleErwachet! 1974 | 8. Dezember
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Setze dir sinnvolle Ziele
WENN wir im Leben vorankommen und ein ausgefülltes, nützliches und sinnvolles Leben führen wollen, müssen wir uns Ziele setzen. Statt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und nach dem Motto zu handeln: „Immer mit der Ruhe!“, indem wir uns dahintreiben lassen, müssen wir gegen den Strom schwimmen, und dazu benötigen wir Ziele, die uns anspornen.
Das erste Menschenpaar, Adam und Eva, hatte einige sehr sinnvolle Ziele. Ihr Schöpfer, Jehova Gott, hatte sie ihnen gesetzt. Er hatte ihnen den Auftrag gegeben: „Seid fruchtbar und werdet viele und füllet die Erde und unterwerft sie euch, und haltet euch ... jedes lebende Geschöpf [untertan].“ Dieser Auftrag verlieh ihrem Leben wirklich Sinn. Unglücklicherweise schätzten sie die Vorrechte und Gelegenheiten nicht, die diese Ziele für sie darstellten; sie verloren sie aus dem Auge, wodurch sie das Leben und alle damit verbundenen Wohltaten verwirkten (1. Mose 1:28; 3:1-19).
Natürlich verläuft bei den meisten von uns ein Tag wie der andere. Wir stehen auf, waschen uns, ziehen uns an, frühstücken und gehen, sofern wir der Ernährer sind, zur Arbeit. Als Hausfrau kümmern wir uns um die häuslichen Pflichten, oder wenn wir im schulpflichtigen
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