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  • Die Ehe im Paradies
    Der Wachtturm 1960 | 15. Dezember
    • NW) Von da an unterstand sie der Herrschaft eines unvollkommenen Mannes, der willentlich gesündigt hatte und von Gott verstoßen worden war, bis sie starb, sofern Adam, der erst im Alter von 930 Jahren starb, sie überlebte.

      33. Welche Maßnahmen ergriff Gott nun, wodurch die Ehe im Paradies ein Ende nahm, und was war an all diesem schuld?

      33 So nahm für dieses Paar das Eheleben in jenem friedlichen Paradies in Eden ein Ende. Schuld daran war die Sünde, die eine Verletzung des heiligen Gesetzes Gottes ist. Gott wollte nicht, daß Adam und Eva weiterhin von den Früchten Edens genießen sollten, auf die sie, weil sie nun Sünder waren, kein Recht mehr hatten und von denen Adam — möglicherweise unter dem Einfluß und durch Einflüsterungen seiner Frau — vielleicht zu essen suchen würde. „Und Jehova sagte weiter: ‚Der Mensch hier ist im Erkennen von Gutem und Bösem wie einer von uns geworden; und nun, damit er seine Hand nicht ausstrecke und tatsächlich auch (eine) Frucht vom Baume des Lebens nehme und esse und ewiglich lebe —‘ Somit entfernte Jehova Gott ihn aus dem Garten [Paradies] Eden, damit er den Erdboden bebaue, von dem er genommen worden war. Und so trieb er den Menschen hinaus und stellte im Osten des Gartens Eden die Cherubim auf und die flammende Klinge eines fortwährend kreisenden Schwertes, um den Weg zu bewachen, der zum Baume des Lebens führt.“ — 1. Mose 3:22-24, NW.

      34. Wie werden binnen kurzem Ehegemeinschaften in einem Paradies Tatsache werden, und welches Vorrecht gegenüber dem Urheber der Ehe werden Verheiratete haben?

      34 Das Eheglück im Paradies nahm somit ein unheilvolles Ende, weil der Mann und die Frau das von Gott verordnete Verhältnis zueinander nicht aufrechterhielten. Indes werden sich die Menschen einer idealen Ehe, wie sie im Paradies bestand, zum Ruhme des großen Urhebers der Ehe bald auf wunderbare Weise erfreuen können. Das wird nicht dadurch möglich, daß die sich Liebenden sterben und in den Himmel kommen, um dort miteinander in himmlischer Ehe vereint zu werden, sondern dadurch, daß Menschen den kurz bevorstehenden Krieg von Harmagedon überleben. Wenn durch diesen universellen Krieg alle die vernichtet sein werden, die heute die Erde verderben, wird das Paradies durch Gottes Königreich, das unter Christus, dem Samen seines „Weibes“, steht, auf Erden wiederhergestellt und über den ganzen Erdball ausgedehnt werden. Die Ehegemeinschaft der treuen Überlebenden, die bereits verheiratet sind, wird nach Harmagedon im wiederhergestellten Paradies weiterbestehen. Die ledigen Überlebenden werden das Vorrecht haben, eine Ehe mit einem theokratischen Gefährten einzugehen, und sich des Glückes erfreuen, unter paradiesischen Verhältnissen, wenn Satan, der Teufel, gebunden sein wird, Kinder aufzuziehen. Und alle werden das Vorrecht haben, Jehova Gott zu rechtfertigen, indem sie beweisen, daß die Ehe im Paradies zu einem gesegneten Erfolg gemacht werden kann.

  • Die Ehe außerhalb des Paradieses
    Der Wachtturm 1960 | 15. Dezember
    • Die Ehe außerhalb des Paradieses

      1. Wozu führte die Schließung weiterer Ehen außerhalb des Gartens Eden, und die Nachkommen welchen Sohnes Adams überlebten die Flut?

      DIE Ehe zwischen Adam und Eva blieb nach deren Austreibung aus dem Edenparadies bestehen. Bestimmt war sie aber von da an keine friedsame Ehe mehr. Auf den verfluchten Erdboden hinausgetrieben, begannen sie, ihre sündhaften Kinder hervorzubringen, die schon von Geburt den Todeskeim in sich trugen. Adam „wurde der Vater von Söhnen und Töchtern“. (1. Mose 4:1; 5:4, NW) Im Laufe der Zeit wurden neue Ehen geschlossen. Die erwachsenen Söhne Adams wurden mit den erwachsenen Töchtern Adams verheiratet. So wird berichtet, daß Adams erstgeborener Sohn, Kain, später „mit seiner Frau Verkehr hatte und sie schwanger wurde und Enoch gebar“. Die Bibel führt sechs Generationen auf, die von Kain abstammten und „im Lande Nod [Flucht, Fußnote], östlich von Eden“, für sich wohnten, (1. Mose 4:16-24, NW) Kain hatte einen jüngeren Bruder namens Seth. Von ihm stammt die heutige Menschheitsfamilie ab, nicht von Kain, denn Kains Nachkommen kamen in der Sintflut alle um. Zu Seths Nachkommen gehörten Henoch, der Prophet, und Noah, der die Arche baute, in der acht Menschenseelen die weltweite Flut überlebten. — 1. Pet. 3:20; 2. Pet. 2:5.

      2. Wer führte die Polygamie ein, und auf welche Weise nahmen ungehorsame „Söhne Gottes“ Ehebeziehungen mit Menschen auf?

      2 Über die Tage Noahs vor der Flut sagte Jesus Christus selbst, daß „die Leute … in jenen Tagen vor der Flut … aßen und tranken, heirateten und verheiratet wurden, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche hineinging“. (Matth. 24:38, NW) Die Heilige Schrift berichtet nicht, wie jene Eheschließungen vollzogen wurden. Die Polygamie wurde von Lamech, einem Nachkommen des bösen Kain, eingeführt; denn Lamech nahm sich zwei Frauen. (1. Mose 4:19-24) In den Tagen Noahs vor der Flut kamen „Söhne Gottes“ vom Himmel auf die Erde herab und verkörperten sich, um die schönen „Töchter der Menschen“ zu heiraten. Es wird berichtet, daß diese ungehorsamen „Söhne Gottes“ ihre Leidenschaft befriedigten, indem „sie sich zu Weibern nahmen von allen, die sie sich auslasen“, und so ein Geschlecht von Bastarden hervorbrachten, die Nephilim genannt wurden, das heißt „die Mächtigen, die von jener Welt waren, die Männer von Ruhm“. Wie viele Frauen jeder dieser leidenschaftlichen „Söhne Gottes“ auswählte, um sie zu sich zu nehmen, und ob sie gesetzlich verheiratete Frauen deren rechtmäßigen Männern einfach wegnahmen, weil sie so schön waren, sagt die Bibel nicht. — 1. Mose 6:1-4, NW.

      3. Wie erging es den Polygamisten in der Sintflut, und welche Form der Ehe halten jene Personen aufrecht, durch die das Menschengeschlecht erhalten bleibt, um im wiederhergestellten Paradies zu leben?

      3 Eines ist sicher: Die Polygamisten kamen in der Flut alle um, denn Noah und seine drei Söhne, die sie überlebten, hatten alle nur e i n e Frau. Da Jesus Christus sagte, daß es in den Tagen der „Zeit des Endes“ dieser bösen Welt ebenso sein werde, wie es in den Tagen Noahs war, wissen wir, daß kein Bigamist oder Polygamist das Ende dieser bösen Welt überleben und in das Paradies gelangen wird, das unter Gottes Königreich steht. Demnach stammt die Menschheitsfamilie von einem Mann ab, der nur e i n e Frau hatte. Auch wurde die Menschheit während der Sintflut durch einen Mann am Dasein erhalten, der nur e i n e Frau hatte; seine Söhne waren ebenfalls monogam, und das Menschengeschlecht wird auch während des Endes unseres „gegenwärtigen, bösen Systems der Dinge“ ohne Unterbrechung am Dasein erhalten, und zwar durch gottgefällige Männer und Frauen und deren Kinder, die unter sich nur die Monogamie dulden, die Ehe von e i n er Frau mit e i n e m Manne.

      4. Wie zeigte Gott, daß er die Ehe der Nachkommen derer, die die Flut überlebten, segnete, und was veranlaßt nun Personen, die Harmagedon zu überleben hoffen, eine Prüfung ihrer Verhältnisse vorzunehmen?

      4 Unmittelbar nach der Flut segnete Jehova Gott Noah und seine drei Söhne und sagte zu ihnen, wie er einst zu Adam und Eva im Edenparadies, als er sie segnete, gesagt hatte: „Seid fruchtbar, werdet viele und füllt die Erde.“ Auch ihren Nachkommen gab er das Recht, zu heiraten, indem er sagte: „Und ihr Menschen: seid fruchtbar und werdet viele, wimmelt auf der Erde und werdet viele auf ihr.“ (1. Mose 9:1-7, NW) Heute, nach über viertausend­dreihundert Jahren, denkt man, daß es auf der Erde von Menschen wimmle, und man spricht von einer Bevölkerungsexplosion. Doch durch die Vernichtung dieses bösen Systems der Dinge in dem universellen Krieg von Harmagedon wird die Erdbevölkerung stark vermindert werden, wie das einst auch durch die Flut geschah. Aus diesem Grunde nehmen alle Gott hingegebenen Personen, die in dem verheißenen irdischen Paradies unter Gottes Königreich in einer Ehegemeinschaft leben möchten, jetzt eine gewissenhafte Prüfung ihrer Verhältnisse vor. Sie bringen diese mit den in Gottes Wort

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