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    Der Wachtturm 1969 | 15. Januar
    • Wer also heiratet, muß nicht nur vor Gott anerkennen, daß er dadurch eine gewisse Verantwortung übernimmt, sondern er muß auch die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er lebt, einhalten, sonst ist er vom christlichen Standpunkt aus nicht wirklich verheiratet und darf die Vorrechte der Ehe nicht genießen.

      Betrachten wir nun aber die Scheidung. Im Hinblick auf das, was bereits erwähnt wurde, ist es ganz klar, daß bei einer Scheidung sowohl den Forderungen Gottes als auch den Forderungen des Staates entsprochen werden muß. Das Landesgesetz mag aus vielen Gründen eine Scheidung der Ehe zulassen, aber das Gesetz Gottes gestattet eine Scheidung nur aufgrund von Ehebruch. (Matth. 19:9)a Wenn jemand aus einem anderen Grund als wegen Ehebruchs geschieden wird (weil kein Ehebruch vorliegt), darf er nach dem Gesetz Gottes nicht wieder heiraten. Würde jemand, der auf diese Weise zwar gesetzlich, aber nicht schriftgemäß geschieden worden wäre, wieder heiraten, so würde er sich einer schweren Verletzung des Gesetzes Gottes schuldig machen; er beginge Ehebruch. (Andererseits darf, wenn Ehebruch vorliegt, der unschuldige Teil keinen anderen Ehepartner suchen, bevor die Ehe gesetzlich geschieden ist. Die Forderungen Gottes und des Staates müssen erfüllt werden.)

      Wenn also jemand in Unkenntnis des Gesetzes Gottes aus einem schriftwidrigen Grund geschieden wurde und dann wieder heiratete, erfüllte er zwar die Forderungen des Landesgesetzes, beging aber nach dem Gesetz Gottes Ehebruch. Durch diesen Ehebruch wurde die frühere Ehe nach Gottes Gesetz aufgelöst, allerdings durch eine schwere Verletzung des Gesetzes Jehovas. Was ist in einem solchen Fall zu tun?

      Viele Menschen sündigten, bevor sie Gottes Forderungen kennenlernten. Einige Glieder der Christenversammlung im alten Korinth waren, bevor sie Christen wurden, Ehebrecher, Hurer, Homosexuelle und Trinker. Sie änderten sich aber! Zu der Zeit, als sie sich Gott hingaben und taufen ließen, führten sie ein sittlich einwandfreies Leben. Und was war mit ihren früheren Sünden? Sie waren ihnen vergeben worden. Jene Christen waren durch ihren Glauben an das Loskaufsopfer Jesu Christi „reingewaschen“ worden. — 1. Kor. 6:9-11.

      Wenn somit jemand heute das Gesetz Gottes kennenlernt und einsieht, daß er in der Vergangenheit schwer gesündigt hat, indem er sich des Ehebruchs schuldig gemacht hat, sollte er sich im Gebet an Gott wenden und ihn aufgrund des Loskaufsopfers Jesu Christi um Vergebung bitten. Der Apostel Petrus erklärte: „Jeder, der an ihn [Jesus] glaubt, [erlangt] durch seinen Namen Vergebung der Sünden.“ (Apg. 10:43; Eph. 1:7) Dann sollte er beweisen, daß er aufrichtig bereut hat. Doch wie? Er kann nicht zu seinem früheren Ehegefährten zurückkehren. Er kann weder vom gesetzlichen noch vom biblischen Standpunkt aus auf ihn Anspruch erheben. Er kann auch sein Leben nicht nochmals von vorn beginnen. Er kann aber von jetzt an nach den biblischen Gesetzen und Grundsätzen leben. Er kann beweisen, daß er die Heiligkeit der Ehe jetzt erkannt hat, indem er die Verpflichtungen, die er als Verheirateter hat, erfüllt, und er kann sich bemühen, Gottes Willen noch besser kennenzulernen und ihn zu tun. — Kol. 1:9, 10.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1969 | 15. Januar
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Zu wissen, wo wir nach Gottes Zeitplan im Strom der Zeit angelangt sind, ist wichtig. Wichtig ist aber auch, die zur Verfügung stehende Zeit auszukaufen. Die Zeit gilt als etwas so Wertvolles, daß manche Leute sagen: „Zeit ist Geld.“ Sie ist ein kostbares, wertvolles Gut. Auch der Apostel Paulus betrachtete die Zeit als etwas sehr Wertvolles. Er schrieb an die Christen in Ephesus: „So wacht denn streng darüber, wie ihr wandelt, ... indem ihr die gelegene Zeit für euch selbst auskauft, weil die Tage böse sind.“ (Eph. 5:15, 16) Gestützt auf die Messung und Berechnung der Zeit, wissen wir, daß wir in den letzten Jahren des gegenwärtigen Systems der Dinge leben. Mit jeder Minute, jedem Tag und jedem Jahr kommt es seinem katastrophalen Ende unfehlbar näher. Christen sollten daher die ihnen in diesem System der Dinge verbleibende Zeit weise, das heißt für die richtige Sache, nutzen. Etwas vom Wichtigsten, was ein Christ heute tun sollte, ist, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu predigen. (Matth. 24:14) Das tun Jehovas Zeugen unablässig von Haus zu Haus und überall, wo sich ihnen die Gelegenheit dazu bietet. Im Januar lenken sie dabei die Aufmerksamkeit besonders auf die Zeitschrift Der Wachtturm, die veröffentlicht wird, um Gottes Königreich auf der ganzen bewohnten Erde bekanntzumachen. Das Jahresabonnement beläuft sich auf 5 DM (Österreich 30 öS; Luxemburg 50 lfrs), und in diesem Monat erhält jeder neue Abonnent drei lehrreiche Broschüren als Geschenk.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      9. Februar: Bewahre christliches Gleichgewicht. Seite 41. Lieder: Nr. 29, 73.

      16. Februar: Das Gleichgewicht bewahren im Umgang mit unseren Mitmenschen. Seite 48. Lieder: Nr. 83, 86.

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