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Wir beobachten die WeltErwachet! 1975 | 22. Juni
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die in Indien Eltern an ihren Kindern begehen. „So, wie ein anderer gegen die Not der bedrohten Tierwelt kämpft, so kämpfe ich dagegen, daß es in armen indischen Gegenden immer noch zahlreiche Fälle von Kinderblendungen durch die Eltern gibt“, sagte Olaf Ryvendal, der tatsächlich Hunderte Fälle von Grausamkeit an Kindern in Indien namhaft machen konnte. In seitenlangen dokumentarischen Berichten, gestützt auf Zeugenunterschriften oder Fotoserien, wies er nach, daß indische Eltern zum Zweck der Mitleiderregung ihre Kinder verstümmeln oder ihnen das Augenlicht rauben, damit die Bedauernswerten erfolgreicher betteln und die Familie durch die Almosen unterstützen können. Bei diesen Handlungen spielt der Glaube dieser Leute eine wichtige Rolle. Sie wollen auf diese Weise das „leidvolle Leben“ abkürzen und sind fest davon überzeugt, daß die Kinder „im nächsten Leben“ ein lebenswerteres Dasein führen werden.
Als Ryvendal schon vor Jahren versuchte, gegen dieses Martyrium der Kinder Alarm zu schlagen, stieß er auf eine harte religiöse Front. Schließlich machte er Filmaufnahmen und stellte ganze dokumentarische Bildserien zusammen. Diese erhielt er von Stellen bei den Vereinten Nationen mit dem Vermerk „Indische Angelegenheit“ zurück. „Ich habe erfahren“, sagt der jetzt 67jährige Ryvendal, „daß die Welt diese Vorfälle von Kinderverstümmelungen in Indien nicht zur Kenntnis nehmen möchte. Ich helfe, wo ich kann, aber meine Mittel sind nicht unbegrenzt.“
„Schwarze Frau“ im Bayerischen Wald
◆ Wie die Main-Post berichtet, wollen in letzter Zeit Autofahrer zwischen Freyung und Waldkirchen eine „schwarze Frau“ gesehen haben. Einzelne Autofahrer bezeugten sogar vor der Polizei, daß sie eine dunkelgekleidete alte Frau in ihrem Auto mitgenommen hätten, die unterwegs etwas von einem „bluadigen Herbst“, der da kommen solle, gemurmelt und sich dann wieder in Luft aufgelöst habe. Ein anderer Autofahrer habe sogar berichtet, die „schwarze Frau“ habe während der Fahrt plötzlich in seinem Wagen gesessen. Die Main-Post berichtet weiter, daß ein ganzes Team von Wissenschaftlern und Journalisten aus Wien in den Bayerischen Wald gekommen sei, um der Spukgestalt mit wissenschaftlichen Methoden nachzuspüren, doch vergeblich. Die „schwarze Frau“ habe sich bisher weder vom Pfarrer noch von Wissenschaftlern, Journalisten oder der Polizei stellen lassen.
Luftverschmutzung stört Zentralnervensystem
◆ Schon geringe Mengen von Schadgasen wie Kohlenmonoxid und Stickstoffdioxid, wie sie durch Abgase und auch beim Rauchen entstehen, stören die Funktionen des menschlichen Zentralnervensystems. Dies stellte die Münchener medizinische Wochenschrift fest. Der Mediziner Dr. Eugen Lederer (München) betont, es sei eindeutig erwiesen, daß schon Kohlenmonoxid-Werte im Blut unter 20 Prozent meßbare Wirkungen auf das Zentralnervensystem hervorriefen. Je nach der Konzentration des Kohlenmonoxids im Blut zeige sich eine Minderung der Hand-Finger-Geschicklichkeit, der akustischen und visuellen Wahrnehmung und der Intelligenzleistung. Auch würden Kopfschmerz, Schwindelgefühl und Benommenheit auftreten.
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