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Eltern, sprecht mit euren Kindern über Drogen!Erwachet! 1974 | 22. Juli
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zum Opfer fielet. Was meint ihr, wie das unsere Familie berühren würde?“
Tochter: „Vati, du müßtest dann wahrscheinlich mit der Polizei sprechen, und jeder hier am Ort würde davon erfahren. Ich glaube, ich würde nur noch mit gesenktem Kopf auf der Straße gehen können.“
Mutter: „Ich dachte gerade an Frank Schmidts Familie. Ich möchte wissen, was seine Mutter und sein Vater jetzt empfinden.“
Sohn: „Ich bin sicher, daß alles für sie ganz schrecklich ist. Ich würde bestimmt nicht verhaftet werden wollen und dadurch die ganze Familie in Unehre bringen.“
Vater: „Wie ihr seht, ist es ein Schutz, im Sinn zu behalten, was man seiner Familie antun kann, wenn man sich auf Drogen einläßt. Aber es gibt noch einen anderen Schutz, und das ist die beste und zwingendste Sicherheitsmaßnahme überhaupt. Wir haben bereits darüber gesprochen. Der Hauptgrund, weshalb ihr euch vor Drogen hütet, ist euer Wunsch, Jehova Gott zu gefallen.“
Sohn: „Vati, es ist bestimmt gut, wenn man diese vier Vorsichtsmaßnahmen kennt.“
Vater: „Könnt ihr euch noch an die vier erinnern?“
Sohn: „Ich denke schon. Zuerst müssen wir auf unseren Umgang achten. Zweitens müssen wir anderen erzählen, daß wir uns nach der Bibel ausrichten. Drittens müssen wir im Sinn behalten, was es für unsere Familie bedeuten würde, wenn wir Drogen nähmen. Der vierte und wichtigste Punkt war, daß wir Gott gefallen möchten, und um das zu tun, müssen wir uns vor Drogenmißbrauch hüten.“
Vater: „Fein!“
Mutter: „Dann sind wir ja gemeinsam der Ansicht, daß es nichts Gutes ist, sich dem Drogenrausch hinzugeben.“
Sohn: „Ja, und ich bin bestimmt froh darüber, daß wir uns einmal darüber unterhalten konnten.“
Tochter: „Ich habe einiges gelernt, was ich vorher noch nicht wußte.“
Vater: „Nun, Kinder, ich schätze eure gute Einstellung. Wenn einmal in irgendeiner Hinsicht ein Problem aufkommen sollte, dann fühlt euch frei, euch an eure Mutter und an mich zu wenden, und erzählt uns dann alle Tatsachen. Es gibt noch manches andere, was man über Drogen und andere Probleme, mit denen ihr zu tun habt, sagen könnte und was die Bibel darüber sagt. Vielleicht können wir uns jede Woche einmal zusammensetzen, sagen wir nach dem Abendessen, um uns über einige dieser Dinge zu unterhalten. Dadurch bleiben wir alle wachsam, und das ist in unserer Zeit für uns ein Schutz.“
Dieses Beispiel sollte Eltern eine Anregung geben, wie sie mit ihren Kindern über dieses Thema sprechen können. Dort, wo du wohnst, mögen die Verhältnisse etwas anders sein. Sprich mit deinen Kindern darüber. Mache dir vorher Gedanken darüber, über welche Punkte du mit ihnen sprechen möchtest. Dann kannst du deinen Kindern ein guter Vater oder eine gute Mutter und ein guter Beschützer sein.
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Alkoholismus — eine Krankheit?Erwachet! 1974 | 22. Juli
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Alkoholismus — eine Krankheit?
◆ In vielen Nachrichtenberichten und Zeitungsartikeln wird der Alkoholismus als eine Krankheit bezeichnet. Ist er das? Im Jahre 1968 fällte das Oberste Bundesgericht der Vereinigten Staaten eine Grundsatzentscheidung. Mit 5 gegen 4 Stimmen kam es zu dem Ergebnis, daß der Alkoholismus keine Krankheit ist. Dieser Entscheid wurde damit erklärt, daß sich die Ärzte nicht einig werden können, „was es bedeutet, den Alkoholismus als eine Krankheit zu bezeichnen“. Über diese Entscheidung des Obersten Bundesgerichts schrieb die Zeitschrift Medical World News in ihrer Ausgabe vom 20. Februar 1970: „Nach dem Gesetz wird der Alkoholismus immer noch eher als eine Lähmung der Willenskraft angesehen denn als irgend etwas anderes.“
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