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  • Nimmst du die Lehren Christi wirklich an?
    Der Wachtturm 1960 | 1. Januar
    • erschüttern können. Auch die Verfolgung, die über sie als Diener Gottes kommen mag, ja selbst der Tod, kann sie nicht um die Verwirklichung ihrer Hoffnung bringen. „Jeder daher, der diese meine Worte hört und sie tut, ist gleich einem verständigen Manne, der sein Haus auf das Felsmassiv baute. Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde bliesen und peitschten gegen jenes Haus, doch es stürzte nicht ein, denn es war auf das Felsmassiv gegründet.“ (Matth. 7:24, 25, NW) Einen solchen Glauben haben jene, die wirklich an die Lehren Christi glauben.

  • „Dein Wille geschehe auf Erden“ — 25. Teil
    Der Wachtturm 1960 | 1. Januar
    • „Dein Wille geschehe auf Erden“ (25. Teil)

      Im dritten Jahr das Kores, nämlich des Königs des mächtigen Perserreiches vom sechsten, fünften und vierten Jahrhundert vor Christus, wurde Daniel, dem Propheten Jehovas, die letzte Vision durch einen Engel übermittelt, die uns Daniel im 11. und 12. Kapitel seines prophetischen Buches beschreibt. Zuerst sagt die prophetische Vision voraus, daß das Perserreich die vierte Weltmacht der biblischen Geschichte, vergehen würde. Es vermöchte Griechenland nicht zu überwältigen. Tatsächlich würde es Griechenland schließlich erliegen, weil, wie der Engel sagte, „ein gewaltiger König aufstehen wird, und er wird mit großer Macht herrschen und nach seinem Gutdünken [Willen] handeln“. (Dan. 11:3, Fußnote) Dieser griechische König war der berühmte Alexander der Große. Er gründete das Griechische Reich als fünfte Weltmacht der biblischen Geschichte.

      12. Von welcher Dauer war Alexanders Weltherrschaft, und wann wurde sein Reich zersplittert?

      12 Alexanders Weltherrschaft war jedoch nur von kurzer Dauer. Jehovas Engel hatte dies vorausgesagt: „Und sobald er aufgestanden ist, wird sein Reich zertrümmert und nach den vier Winden des Himmels hin zerteilt werden. Aber nicht für seine Nachkommen wird es sein und nicht nach der Macht, mit welcher er geherrscht hat; denn sein Reich wird zerstört [zersplittert, SB] und anderen zuteil werden, mit Ausschluß von jenen.“ (Dan. 11:4) Im Jahre 323 v. Chr., auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, starb der zügellos lebende Alexander in Babylon an Malaria. Er hatte ein Alter von nur dreiunddreißig Jahren erreicht, und sein Plan, diese Stadt, die gemäß der Heiligen Schrift zum Untergang verurteilt war, zu seiner Welthauptstadt zu machen, war gescheitert. Sein ausgedehntes Reich, das sich über Gebiete in Europa, Kleinasien, Asien, im Nahen Osten und in Ägypten erstreckte, ging in Brüche und wurde nach den ‚vier Winden des Himmels hin zerteilt‘. Seine Leiche wurde nach Ägypten übergeführt und von seinem Feldherrn Ptolemäos, dem Satrapen von Ägypten, in Alexandria beigesetzt.

      13. Wie bewahrheitete sich die Prophezeiung, daß das Reich Alexanders nicht an seine Nachkommen verteilt werde?

      13 Alexanders Reich ging nicht an seine Nachkommen über. Er ließ einen regierungsunfähigen Bruder, Philipp Aridäus, in Mazedonien zurück. Dieser regierte weniger als sieben Jahre und wurde dann im Jahre 317 v. Chr. von seiner eigenen Mutter ermordet. Ihm folgte Alexanders legitimer Sohn der Roxane, Alexander Allou, der ungefähr sechs Jahre regierte. Im Jahre 311 v. Chr. wurde auch er umgebracht, und zwar von Kassander, einem der Feldherren seines Vaters, der nun den Thron von Mazedonien und Griechenland an sich riß. Alexanders unehelicher Sohn Herakles wollte nun im Namen seines Vaters weiterherrschen, wurde aber im Jahre 309 v. Chr. ermordet. Mit ihm nahm die Geschlechtslinie Alexanders, des großen Blutvergießers, ein blutiges Ende. Die Herrschaft war von seinem Hause gewichen. Die Prophezeiung des Engels hatte sich bewahrheitet.

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