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  • Alexander der Große und biblische Sinnbilder
    Der Wachtturm 1977 | 15. August
    • war, übernahmen vier seiner Generäle die volle Macht. Seleukos Nikator herrschte über Mesopotamien und Syrien. Kassander regierte über Mazedonien und Griechenland. Ägypten und Palästina bildeten das Herrschaftsgebiet des Ptolemäos Lagi. Lysimachos war Herrscher über Thrazien und Kleinasien. Auf diese Weise nahm das mächtige Reich, das von Alexander dem Großen aufgebaut worden war, das Aussehen eines vierköpfigen Leoparden an, was in Daniel 7:6 mit den Worten beschrieben wird: „Nach diesem schaute ich weiter, und siehe da! ein anderes Tier, eines wie ein Leopard, aber es hatte vier Flügel eines fliegenden Geschöpfes auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Häupter, und es wurde ihm tatsächlich Herrschaft gegeben.“

      Ja, Daniels Prophezeiung über das Griechische Reich, besonders in Verbindung mit Alexander dem Großen, hatte sich auf bemerkenswerte Weise erfüllt. Das ist schon vor langer Zeit erkannt worden. Der jüdische Historiker Josephus, der im ersten Jahrhundert u. Z. lebte, berichtet, daß man Alexander in Jerusalem die Prophezeiung Daniels zeigte. Über die Reaktion des Eroberers schreibt Josephus: „Als man ihm nun das Buch Daniel zeigte, in welchem vorausgesagt war, ein Grieche werde der Perser Reich zerstören, hielt er sich selbst für diesen Griechen.“ Viele zweifeln zwar heute, daß dies geschah, doch der Umstand, daß Josephus von dieser Überlieferung spricht, bestätigt, daß man Alexander den Großen als denjenigen betrachtete, der die Prophezeiung erfüllt hatte.

      Durch die Gestalt eines Ziegenbocks und eines geflügelten vierköpfigen Leoparden gibt die Bibel tatsächlich eine genaue Beschreibung von Vorgängen innerhalb des Griechischen Reiches. Das ist nur eines von zahlreichen Beispielen, die zeigen, wie in der Bibel Sinnbilder verwendet werden. Ein Studium dieser prophetischen Sinnbilder lohnt sich und ist glaubensstärkend. Die in deiner Gegend wohnenden Zeugen Jehovas werden dir gern beim Studium der Bibel helfen, wenn du das möchtest.

  • Was wollte der Weise damit sagen?
    Der Wachtturm 1977 | 15. August
    • Was wollte der Weise damit sagen?

      Die Nichtigkeit des Strebens nach Reichtum

      Der weise König Salomo beobachtete, daß das Aufhäufen materieller Besitztümer keine echte Befriedigung mit sich bringt. Er schrieb: „Wer nur Silber liebt, wird mit Silber nicht gesättigt werden, noch jemand, der Reichtum liebt, mit Einkünften. Auch das ist Nichtigkeit. Wenn der guten Dinge viele werden, werden der sie Essenden gewißlich viele. Und welchen Vorteil gibt es für ihren großen Besitzer, es sei denn, sie mit seinen Augen anzuschauen?“ (Pred. 5:10, 11).

      Wer viel hat, ist nicht zufrieden, sondern möchte mehr. Seine „guten Dinge“ oder Reichtümer mehren sich. Mehr Lohnarbeiter und Diener sind erforderlich, um sich aller Dinge anzunehmen, und diese werden für ihre Dienste entlohnt. Wegen der Größe seines Reichtums kann der Eigentümer jedoch nicht selbst seinen ganzen Reichtum

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