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  • Jetzt für eine neue Welt leben
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • jene nicht, die selbstsüchtig nur daran interessiert sind, soviel als möglich aus dem Leben herauszuholen und dabei so wenig als möglich für andere zu tun. Jene, die nach Leben in der neuen Welt trachten, müssen Liebe statt Selbstsucht pflegen, den Geist des Gebens statt der Habsucht. Statt sich in Schulden zu stürzen, um materielle Besitztümer zu mehren, lernt der Christ, mit dem Notwendigen zufrieden zu sein und fleißig zu arbeiten, um sich solche Dinge durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Der Apostel Paulus war sorgsam darauf bedacht, seinen Brüdern keine unnötige Bürde aufzuerlegen. Er benutzte seine Stellung als Apostel nicht dazu, sich durch seine Mitchristen materiell zu bereichern. Er begehrte weder ihr ‚Silber noch ihr Gold‘. Als Vollzeitdiener, als Apostel, schätzte er irgendwelchen Beistand, den er von den Versammlungen erhielt, damit er seine ganze Zeit dem Predigtdienste widmen konnte, doch wo er diese freiwillige Hilfe nicht erhielt, war er bereit, mit den eigenen Händen zu arbeiten, indem er Zelte machte, um so seine materiellen Bedürfnisse zu befriedigen. — Apg. 20:33, 34; 18:3; 1. Thess. 2:9.

  • Segen ruht auf einem Leben für Gottes neue Welt
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • Segen ruht auf einem Leben für Gottes neue Welt

      1. Was sagen Jakobus und Paulus über Zorn und Streitsucht sowie den unrechten Gebrauch der Zunge?

      KANN nicht gesagt werden, daß die Leute in dieser Welt heute schnell zornig werden und die Herrschaft über ihr Temperament verlieren? Oft führt dies zu barschen Schimpfworten, ja sogar zu unsauberen, schmutzigen Reden. Worte von solcher Art offenbaren Mangel an Freundlichkeit und Rücksichtnahme auf andere und sind nur ein Beweis der Bitterkeit, Eifersucht und Streitsucht, die die schlechten Zustände kennzeichnen, in denen wir uns befinden. Der Bibelschreiber Jakobus fragt daher: „Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige durch seinen rechten Wandel seine Werke mit einer Demut, die zur Weisheit gehört. Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Streitsucht in euren Herzen habt, so prahlt nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt … Denn wo Eifersucht und Streitsucht vorhanden sind, da gibt es Unordnung und alles Schlechte.“ (Jak. 3:13-16, NW) Daher sagt Paulus in Epheser 4:29-32 mit Recht: „Kein verderbtes Wort komme aus eurem Munde hervor, sondern etwas, das — wo es nötig werden mag — zur Erbauung zu sagen gut ist, damit es den Hörenden förderlich sei … Möge alle boshafte Bitterkeit, mögen Zorn, Wut, Geschrei und lästerndes Reden von euch weggetan sein, mit allem, was schadet. Werdet freundlich gegeneinander, voll zarten Erbarmens, bereitwillig einander vergebend, gleichwie Gott auch euch durch Christus bereitwillig vergeben hat.“ — NW.

      2. Welcher Rat sollte befolgt werden, wenn jemand vorübergehend von Zorn befallen wird?

      2 Selbst wenn es notwendig werden mag, eine Zurechtweisung oder einen Tadel auszusprechen, wie es Eltern gegenüber einem Kinde oder christliche Aufseher gegenüber Gliedern der Versammlung tun müssen, sollten jemandes Worte nicht einen unbeherrschten Geist widerspiegeln. Wer sich durch einen Zornanfall vorübergehend überwältigt fühlt, denke daran, daß er gerade zu dieser Zeit schweigen sollte, bis sich der Zorn gelegt hat und er mit dem richtigen Gleichgewicht über die Sache sprechen kann. Unter solchen Umständen sollte er „langsam zum Reden“ sein und sich daran erinnern, daß es heißt: „Ein zorniger Mann erregt Zank.“ Wir müssen lernen, in Frieden miteinander zu sein, friedlich zusammen zu leben, um Gottes Anerkennung zu erlangen, denn es steht geschrieben: „Glücklich sind die Friedfertigen, da sie ‚Söhne Gottes‘ genannt werden.“ — Jak. 1:19; Spr. 15:18; Matth. 5:9, NW.

      3, 4. Welche anderen Dinge gehören nicht zur Neuen-Welt-Gesellschaft?

      3 Es gibt Zeiten, in denen jemand durch einen gerechten Zorn über etwas, das unrecht und böse ist, mit Recht aufgebracht sein mag. Aber über ein Unrecht zornig zu werden, und zwar aus Liebe zu Jehova und zu dem, was recht ist, und weil man darüber beunruhigt ist, daß sein Name und Volk geschmäht werden, ist etwas anderes, als zornig zu werden wegen persönlicher, verletzter Gefühle des Stolzes oder weil man den anderen haßt oder weil man darunter die Furcht verstecken will, daß etwas Unrechtes, das man begangen hat, aufgedeckt werden könnte.

      4 Irgend etwas, das im Gegensatz steht zu der Friedlichkeit und Ordnung der Einrichtung Gottes, die er zum Leben für sein Volk getroffen hat, darf in seiner Neuen-Welt-Gesellschaft, die jetzt herangebildet wird, keinen Platz haben. Das bedeutet, daß Dinge wie Streit oder Trunkenheit (die so oft zu Streit führt) nicht zum Leben gemäß der neuen Welt gehören. — Röm. 13:13.

      GRUNDSÄTZE FÜR DIE EHESCHLIESSUNG UND SITTLICHES BENEHMEN

      5. Für welchen Zweck schuf Gott die beiden Geschlechter, und welche Schranken sind dem Recht geschlechtlicher Vereinigung gesteckt?

      5 Als Gott ursprünglich den Mann und die Frau in den Garten Eden, das Paradies, setzte, war es sein Vorsatz, daß sie sich fortpflanzen und mehren sollten, damit sie eine Gesellschaft von Menschen würden, die schließlich die ganze Erde mit einem gerechten Geschlecht füllten. Damit sie sich mehren konnten, stattete Gott sie mit der Fähigkeit der Fortpflanzung aus, und deshalb schuf er die beiden Geschlechter, den Mann und die Frau. Dadurch, daß der Mann und die Frau zur geschlechtlichen Vereinigung zusammenkamen, brachten sie Kinder „nach ihrer Art“ hervor. Das zu tun, war für sie recht und angebracht, und sie brauchten sich deswegen nicht zu schämen; es sollte somit für sie ein angenehmes Erlebnis sein. Aber Gott setzte dem Genuß des Vorrechts der geschlechtlichen Vereinigung gewisse Schranken. Sie durfte nur innerhalb der Ehevorkehrung erfolgen, und zwar nur zwischen dem Ehemann und seiner Frau, und der Ehefrau und ihrem Mann.

      6. (a) Beabsichtigte Gott, daß im Volke Israel Polygamie getrieben werde? (b) Was sagte Jesus in Matthäus 19:4-9 über die Ehe und eine Ehescheidung?

      6 Obwohl Gott zuließ, daß die Israeliten eine Zeitlang Polygamie pflegten, war das doch nicht Gottes Absicht für sie, noch gebot er ihnen diesen Brauch. Bei der ursprünglichen Einsetzung der Ehe hatte Gott Adam nur ein Weib gegeben. Und daher sagte Jesus später in bezug auf den unter den Juden gepflegten Brauch der Polygamie sowie der Ehescheidung: „‚Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie am Anfang als Mann und Weib schuf und sprach: ‚Aus diesem Grunde wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein‘? Also sind sie nicht länger zwei, sondern e i n Fleisch. Was also Gott zusammengejocht hat, soll kein Mensch trennen.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Warum schrieb Mose denn vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr zu scheiden?‘ Er entgegnete ihnen: ‚Mit Rücksicht auf eure Hartherzigkeit gewährte euch Mose, euch von euren Frauen zu scheiden, aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. Ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheidet — ausgenommen aus Gründen der Hurerei — und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.‘“ — Matth. 19:4-9, NW.

      7. (a) Mit wem allein darf ein Mann oder eine Frau Beziehungen pflegen? (b) Führe die einzigen Gründe an, die eine Scheidung zulassen, durch die eine Wiederverheiratung erlaubt ist.

      7 Die biblischen Grundsätze, die mit der Ehe in Zusammenhang stehen, sind in der Tat sehr einfach. Ein christlicher Mann darf nur eine lebende Gattin haben, und eine christliche Ehefrau darf nur einen lebenden Gatten haben. Der Mann darf nur mit seiner Ehefrau, also mit keiner anderen Frau, geschlechtliche Beziehungen haben; die Ehefrau darf nur mit ihrem Ehemann, also mit keinem anderen Mann, Beziehungen haben. Die zwei sind e i n Fleisch geworden. Wenn einer der Ehepartner stirbt, endet natürlich die Ehe, und der Übriggebliebene kann wieder heiraten. (Röm. 7:2, 3) Während aber die beiden noch leben, sind nur dort schriftgemäße Gründe für eine Ehescheidung vorhanden, die eine Wiederverheiratung gestattet, wo sich entweder der Ehemann oder die Ehefrau aus

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