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  • Das große Brasilien erlebt die Ausdehnung
    Der Wachtturm 1954 | 15. August
    • Brüdern, nachdem die Kongreßanlagen wieder sauber waren: „Ihr Leute könnt alle drei Monate hierherkommen, wenn ihr wollt. Ja, die zwei Fußball-Teams von nur 22 übenden Männern geben mir mehr Arbeit als Tausende von euch Zeugen!“ So begaben sich denn an jenem Abend des 10. Januar die Tausende, die hergekommen waren, um sich in Jehovas Namen zu treffen und ihn zu preisen, in ihre mehr als sechzig Städte zurück mit der ermunternden Hoffnung auf die neue Welt und einer viel klareren Erkenntnis dessen, was es bedeutet, als Glieder der Neuen-Welt-Gesellschaft zu leben.

      Zur gleichen Zeit warteten die Brüder Knorr und Henschel im Internationalen Flughafen Galeão außerhalb von Rio auf ein Verkehrsflugzeug, das sie die nächste Strecke ihrer Reise über die weiten Gebiete des südamerikanischen Kontinents zu einem weiteren theokratischen Außenposten auf der Insel Trinidad bringen sollte.

  • ,Was du säst, wirst du ernten‘
    Der Wachtturm 1954 | 15. August
    • ‚Was du säst, wirst du ernten‘

      IN DER Tribune vom 7. Dezember 1953, die in Des Moines, Iowa (USA), herausgegeben wird, sind einige Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht worden, die unter Geistlichen angestellt wurde und ihre schwierigsten Probleme aufzeigt. Unter anderem lauteten die Antworten: „Geistige Schläfrigkeit der Gemeinde.“ „Unentschiedenheit.“ „Gleichgültigkeit gegenüber der Kirchenarbeit.“ „Laues Christentum, das Probleme aller Arten mit sich bringt.“ „Kirchgänger dazu bewegen, persönliche Evangelisation zu betreiben. Sie sind zu schüchtern oder furchtsam.“ „Je größer die Kirche, je weniger Eifer und Tätigkeit werden gewöhnlich gezeigt.“ Dazu noch viele andere Kommentare.

      Unter der Überschrift „Kirchen versäumen, ihre Vorsätze zu erfüllen“ berichtete The Daily Times Herald vom 3. Februar 1954, der in Dallas, Texas (USA), erscheint, von den Ausführungen des Präsidenten der Universität in Boston, Harold C. Case, der während der 19. jährlichen Predigerwoche der Universität der südlichen Methodisten sprach. Mr. Case warnte Geistliche, von der Entwicklung ihrer Kirche als Institution so fasziniert zu werden, daß sie ihren wirklichen Zweck übersehen. „Ausgaben erhalten vielleicht mehr Aufmerksamkeit als die Bibel, und Wetteifer für ‚einen Platz in der Sonne‘ mag vielleicht fesselnder sein als Zusammenarbeit oder Herbeiführung der Verhältnisse des Königreiches Gottes auf Erden.“ Er erklärte ferner, ‚die Leute erwarteten schon nichts anderes mehr von Geistlichen, als daß sie religiös seien und große Worte in den Mund nehmen, ohne sich aber selbst zu prüfen. Prediger verlieren manchmal ihre Aufgabe aus dem Auge, weil ihr Interesse auf Gehälter, Positionen und Beförderungen gerichtet ist.‘

      Kann es sein, daß es eine Beziehung wie bei Ursache und Wirkung zwischen dem Interesse der Geistlichen und solchen Dingen wie Gehältern, Positionen, Beförderungen einerseits und der Gleichgültig­keit, Schläfrigkeit, Unentschiedenheit und Lauheit der Kirchgänger andrerseits gibt? Kann es sein, daß dieselben Geistlichen, die über den Zustand ihrer Herde klagen und ihre Ausgaben mehr beachten als ihre Bibeln, in ihrer Gemeinde nur das Spiegelbild von sich selbst sehen und somit nur das ernten, was sie gesät haben? — Galater 6:7.

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