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  • Das Ausharren wird belohnt
    Der Wachtturm 1961 | 1. Dezember
    • mit der großen Familie des Volkes Gottes und die Vorrechte, deren ich mich erfreute, indem ich seinen Interessen diente, haben zur Folge gehabt, daß ich eine Rücklage an erfreulichen Beziehungen anhäufen durfte, deren Wert weder voll eingeschätzt noch durch irgendeine andere Erfahrung ersetzt werden könnte. Wo immer ich hingehe, sei es in Königreichssäle, sei es zu Kongressen, fragt man mich: „Kennst du mich noch?“, und dann erinnert man mich an einen Anlaß, bei dem wir zusammen dienten, vielleicht zu einer Zeit, da ich jemandem half, in den Dienst zu ziehen, oder ihm die Ermunterung zukommen ließ, deren er bedurfte, um über einen „Berg“ zu kommen. Wer möchte solch reiche Erfahrungen und eine solch dankbare Familie mit irgend etwas in der alten Welt vertauschen?

      Die Erfahrungen meines Lebens haben mir bewiesen, daß Jehova in der Tat durch seine Organisation mit seinem Volke handelt, daß er uns aber auch in einer Zeit der Not persönlich stützt. Wir können uns nicht auf uns selbst verlassen in dem Gedanken, daß wir sowieso nicht fallen werden. Wir müssen zu Ihm aufblicken, und wenn wir das tun, gibt er uns die Kraft, die dem, was wir brauchen, gewachsen ist. Der Apostel Paulus hat dies treffend ausgedrückt in den Worten: „Darum, wer denkt, er habe einen festen Stand, sehe zu, daß er nicht falle. Keine Versuchung als nur eine allgemein menschliche hat euch erfaßt. Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, daß ihr über das hinaus versucht werdet, was ihr zu ertragen vermögt, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausgang schaffen, damit ihr sie ertragen könnt.“ — 1. Kor. 10:12, 13, NW.

      Hätte ich den Kampf aufgegeben, als es hart auf hart ging, so wäre ich mancher guten Dinge verlustig gegangen. Die Probleme, denen ich begegnete, sind nur solche, wie sie allen unvollkommenen Menschen begegnen; manchmal sind sie schwer, aber für jemand, der auf Jehova vertraut, ist der Geist Gottes eine wunderbar stützende Macht.

      Mein Haar wird nun grau, und ich werde etwas langsamer. Auch ist es notwendig geworden, beiseite zu treten, um jüngeren, fähigeren Personen Platz zu machen, aber ich bin noch nicht „erledigt“ oder ausgeschieden. In meinem Schritt schwingt noch der Frühling und in meinem Herzen ein Lied zum Preise Gottes!

      Wie dankbar bin ich doch Gott, daß er mich gestärkt hat, in seinem Dienst ausharren zu können! Welch reiches Leben, welcher Lohn und welch tiefe Befriedigung sind mir doch dafür zuteil geworden, daß ich mein Leben dem Dienste Gottes gewidmet habe!

  • Alle sollten Zeugnis geben
    Der Wachtturm 1961 | 1. Dezember
    • Alle sollten Zeugnis geben

      „Das Evangelisationsprogramm einer Versammlung steht nicht im Mittelpunkt, wenn die ganze Zeugnistätigkeit dem Pastor überlassen wird. Es steht auch nicht im Mittelpunkt, wenn der Pastor von seinen Leuten erwartet, daß sie Zeugnis geben, und er sie nicht für diese grundlegende Arbeit ausrüstet, schult und organisiert. Er sollte ein Zeuge für Zeugen und ein Trainer und Organisator von Zeugen sein.“ — The Lutheran Witness, vom 20. Oktober 1959.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1961 | 1. Dezember
    • Fragen von Lesern

      ● In Ripleys Rubrik „Believe It or Not“ (Du magst es glauben oder nicht) wird erklärt, daß wegen eines Fehlers, den ein Mönch gemacht habe, das Jahr 1961 eigentlich das Jahr 1967 sei. Welche Auswirkung hätte dies auf das Jahr 1914 als das Ende der bestimmten Zeiten der Nationen? — G. B., Vereinigte Staaten.

      Als Antwort auf eine Frage erwiderte das King Features Syndicate in der Rubrik „Believe It or Not“ folgendes:

      „Dionysius Exiguus, ein gelehrter römischer Abt des 6. Jahrhunderts und ein vollendeter Mathematiker, ist für die Tatsache verantwortlich, daß wir das Jahr 1961 und nicht 1967 schreiben. Er ist der Stifter des Kalenders, der sich auf die christliche Zeitrechnung stützt … Gemäß der Bibel wurde Christus während der Zeit der Herrschaft des Königs Herodes geboren, der im Jahre 4 v. Chr. starb. Der König hatte den Kindermord zwei Jahre zuvor befohlen, und deshalb muß die Geburt Christi auf den 25. Dezember des Jahres 7 v. Chr. gefallen sein.“

      Das Obenangeführte hat absolut keinen Einfluß auf die biblische Prophezeiung hinsichtlich des Endes der bestimmten Zeiten der Nationen. Wieso? Da die Zeit von dem Sturz des Königs Zedekia bis zum Beginn des Eintritts der in Jesu großer Prophezeiung angeführten Ereignisse — wie sie in Matthäus, Kapitel 24, aufgezeichnet steht — 2520 Jahre ausmacht, und dies ungeachtet, wo man die Änderung vornehme, um die Zeit vor Christus und nach Christus zu zählen. In Daniels Prophezeiung wurden die sieben Zeiten, das heißt 2520 Jahre, vorausgesagt, und diese vielen Jahre verflossen tatsächlich von dem Sturz des Königreiches Juda an, als das Land verödet wurde, bis zu der Zeit, da das Königreich Gottes in den Himmeln aufgerichtet worden ist.

      Zur Veranschaulichung stellen wir die 2520 Jahre durch folgende lange Linie ———————————— dar. Irgendwo auf dieser Linie ändern sich nun die Daten von der Zeit vor Christus zu der Zeit nach Christus. Ungeachtet dessen aber, wo man diese Änderung vornimmt, bleibt die Gesamtzahl dennoch 2520 Jahre. Wenn also das Jahr 1961, wie dieser volkstümliche Artikel besagt, das Jahr 1967 wäre, dann hätte das Jahr 1914 als das Jahr 1920 bezeichnet werden sollen. Das bedeutet auch, daß das Jahr 607 v. Chr. als das Jahr 601 v. Chr. bezeichnet worden wäre. Und von 601 v. Chr. bis 1920 n. Chr. zählen wir insgesamt 2520 Jahre.

      Viele gaben als das Todesjahr des Herodes das Jahr 4 v. Chr. an, weil sie den Anfang seiner Regierungszeit von der Zeit an rechnen, da der römische Senat ihn einsetzte, statt von der Zeit an, da er tatsächlich zu regieren begann, was mehr als drei Jahre später erfolgte, nämlich, als er Jerusalem eroberte. Wenn wir seine Regierungszeit vom letztgenannten Jahr an rechnen, kann er im Jahre 1 v. Chr. oder 1 n. Chr. noch gelebt haben, zu welcher Zeit der Kindermord stattfand. — Matth. 2:16.

      Diese Methode der Zeitberechnung stimmt mit der Zeit überein, die in der Schrift in bezug auf das Kommen des Messias angegeben worden ist, nämlich in Daniel 9:24-27, in der Prophezeiung von den siebzig Wochen, und ferner mit dem Bericht des Lukas in Lukas 3:1-3, 23 über die Zeit, in der Johannes der Täufer seinen Predigtdienst antrat, das heißt im fünfzehnten Jahr der Regierung des Tiberius, das von August 28 n. Chr. bis August 29 n. Chr. lief. Jesu Taufe erfolgte sechs Monate nach Beginn des Dienstes durch Johannes, also noch im Jahre 29 n. Chr. Da Jesus um diese Zeit das Alter von dreißig Jahren erreicht hatte, mußte er im Jahre 2 v. Chr. geboren worden sein. Andere Schrifttexte weisen diesbezüglich auf die Zeit um den 1. Oktober hin, da er in der „Hälfte der [Jahr-]Woche“ (29 n. Chr. bis 36 n. Chr.) starb, die Daniel erwähnt, oder am 1. April des Jahres 33 n. Chr.

      ● Lesen wir etwas in der Bibel, was dagegen sprechen würde, daß jemand erlaubt, daß man nach seinem Tode seine Augen auf eine lebende Person verpflanzt? — L. C., Vereinigte Staaten.

      Gewisse religiöse Gruppen sehen es ungern, daß man eine Leiche oder Teile der Leiche zu wissenschaftlichen Versuchen gebraucht oder zur Ersetzung gewisser Körperteile anderer Menschen Wissenschaftlern zur Verfügung stellt. Dadurch scheint aber kein biblischer Grundsatz oder kein Gesetz betroffen zu werden. Somit ist dies eine Frage, die jeder einzelne selbst zu entscheiden hat. Wenn er denkt, das sei richtig, und wenn er dabei ein ruhiges Gewissen hat, kann er eine solche Vorkehrung treffen, und niemand sollte ihn deswegen kritisieren. Anderseits sollte auch niemand kritisiert werden, wenn er auf einen solchen Antrag nicht eingehen möchte.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1961 | 1. Dezember
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Angesichts des drohenden „Krieges des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, ist ein Schutz, ein Zufluchtsort, ein Ort der Sicherheit, eine dringende Notwendigkeit geworden, und zwar muß er verschieden sein von dem, was Weltweise als Schutz zum Überleben eines möglichen dritten Weltkrieges mit atomaren Waffen vorschlagen. Nur Gott selbst kann uns sagen, welche Sicherheitsmaßnahmen hinreichend sein werden, so wie er dem gottesfürchtigen Noah gesagt hatte, welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden mußten, damit jemand die Sintflut überleben konnte, durch die das System der bösen Welt vor 4300 Jahren zerstört wurde. Gott, der Allmächtige, allein besitzt genügend Macht, um einen Ort der Sicherheit zu beschaffen, an dem jemand seinen Krieg überleben kann. Er zeigt uns durch sein Wort, wie wir diesen Zufluchtsort finden können. Jehovas Zeugen bemühen sich daher, auch in diesem Monat Menschen guten Willens behilflich zu sein, sich diese Erkenntnis anzueignen. Daher bringen sie ihnen das Buch Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies gegen einen Beitrag von 3,75 DM (Österreich S 20; Schweiz 3.75 Fr., Luxemburg 40 lfrs) ins Haus und laden sie ein, die Bibel mit ihnen zu studieren.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      31. Dezember: Respekt vor der Heiligkeit des Blutes. Seite 713.

      7. Januar: Unser Leben in Harmonie mit dem Willen Gottes verwenden. Seite 720.

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