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In Jehova frohlocken trotz der Schwierigkeiten von Har-MagedonDer Wachtturm 1974 | 15. März
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falschen Gott, angebetet hatten (4. Mose 25:1-9).
DIE NATIONEN SOLLEN AUFGESCHRECKT WERDEN
33. Was wird Jehova — wie das aus Habakuk 3:6 hervorgeht — tun, bevor er in Har-Magedon gegen die feindlichen Streitkräfte vorgeht?
33 Jehova wird — wie er es unter entsprechenden Verhältnissen in ferner Vergangenheit tat — das Schlachtfeld von Har-Magedon inspizieren und den Aufmarsch der feindlichen Streitkräfte beobachten. Deshalb heißt es in dem klageliedähnlichen Gebet Habakuks weiter: „Er stand still, damit er die Erde erschüttere. Er sah und ließ dann die Nationen hüpfen. Und die ewigwährenden Berge wurden zerschmettert; die auf unabsehbare Zeit dauernden Hügel beugten sich nieder. Die Gänge der Vorzeit [die Wege vor alters, Elberfelder Bibel] sind sein. Unter dem, was schädlich ist, sah ich die Zelte Kuschans. Die Zelttücher des Landes Midian begannen zu erbeben“ (Hab. 3:6, 7).
34. (a) Wie wird die Erde dadurch erschüttert, daß Jehova stillsteht? (b) Auf welche Weise werden die Nationen hüpfen, wenn Jehova sie „sieht“?
34 Jehova handelt nie überstürzt. Er bezieht seine Stellung und wendet seine Aufmerksamkeit der Situation zu, die sein Einschreiten erfordert; er bringt seine Feinde in eine Lage, in der sie ihre Absichten völlig offenbaren. Dadurch, daß er seine Stellung bezieht und sich bereitmacht zu handeln, wird die vor ihm liegende sinnbildliche „Erde“ erschüttert; die irdische Organisation des Feindes wird gleichsam von einem Erdbeben heimgesucht. Wenn es sich herausstellt, daß sich Jehova seinen Feinden tatsächlich genaht hat und vor ihnen steht, wird ihre ganze irdische Organisation erschüttert werden, bevor sie völlig zusammenbricht. Wenn die Nationen schließlich erkennen, daß Jehova Gott, der Allmächtige, sie „sieht“ und ihnen seine Aufmerksamkeit schenkt, werden sie aufgeschreckt. Da ihnen dann ihre Lage bewußt wird, beginnen sie zu hüpfen, aber nicht vor Freude, sondern vor Schreck, vor Erregung. Es wird ihnen wie den ägyptischen Wagenlenkern und Reitern ergehen, die, als sie im Roten Meer versanken, die eigentliche Ursache ihres Unglücks erkannten und schrien: „Laßt uns vor jeder Berührung mit Israel fliehen, denn gewißlich kämpft Jehova für sie gegen die Ägypter“ (2. Mose 14:25).
35. (a) Wie wird es den mit Bergen und Hügeln verglichenen Organisationen ergehen, wenn Jehova vorrückt? (b) In welchem Sinne wird Jehovas Vorgehen dann so sein wie seine „Wege vor alters“?
35 Keiner irdischen Organisation — selbst wenn sie so eindrucksvoll sein sollte wie ein hoher Berg — wird gestattet, Jehovas Siegeszug aufzuhalten. Obwohl diese mit Bergen vergleichbaren Organisationen ewigwährend zu sein scheinen, werden sie zerschmettert. Andere, weniger bekannte irdische Organisationen, die auf unabsehbare Zeit dauernden Hügeln gleichen, werden sich beugen und sich geschlagen geben und werden von Jehova auf seinem Vormarsch zertreten werden. Sein Vorgehen in Har-Magedon wird ähnlich sein wie sein Vorgehen in alter Zeit oder seine „Wege vor alters“, nur mit dem Unterschied, daß er viel größere Dinge tun wird. Was er in alter Zeit getan hat, kann er auch heute tun. Er wird sein „Tun“ der Vorzeit ‘zum Leben bringen’.
36. (a) Was wird dadurch veranschaulicht, daß das Vorrücken Jehovas für die Zelte Kuschans ‘schädlich war’ und daß die Zelttücher Midians erbebten? (b) Zu wem werden die Betreffenden nicht gehören?
36 Das, was der Gott Habakuks während seines unaufhaltsamen Vormarsches tut, erschreckt alle, die den Bericht darüber hören und die Jehova und seinem auserwählten Volk nicht günstig gesinnt sind. Habakuk vergleicht sie mit den Zeltbewohnern Kuschans und des nahe gelegenen Landes Midian (Gebiete, die entweder identisch waren oder dicht nebeneinander lagen). Obwohl das Land Midian östlich des Golfes von Akaba und nicht direkt an der Marschroute der Israeliten in das Verheißene Land lag, erbebten die Midianiter, und es schien sogar, als ob die Zelttücher zusammen mit den Zeltbewohnern beben würden. Der Prophet Habakuk sah, ‘was schädlich war’ für die Zelte Kuschans. Die Zeltbewohner spürten, daß es für die in Kuschan nichts Gutes bedeutete, daß Jehova mit seinem erlösten Volk vorbeizog. Es rief in ihnen Niedergeschlagenheit und eine innere Erregung sowie eine quälende Ungewißheit hervor. Bestimmt wird es nicht gut sein, zu denen zu gehören, die der Bericht über Jehovas Vormarsch in Har-Magedon schmerzlich berührt und innerlich erregt. Sie werden nicht zu denen gehören, die dann trotz der Schwierigkeiten, die damit verbunden sein mögen, in Jehova frohlocken.
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Weshalb frohlocken trotz persönlicher Schwierigkeiten?Der Wachtturm 1974 | 15. März
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Weshalb frohlocken trotz persönlicher Schwierigkeiten?
1, 2. (a) Was kann von denen gesagt werden, die in Har-Magedon frohlocken können? (b) Welche Beschreibung gibt Habakuk nun davon, wie Jehova seine Macht in Verbindung mit den Wassern entfaltete?
GESEGNET sind die, die trotz der persönlichen Schwierigkeiten, die in Har-Magedon über sie kommen, frohlocken können! Habakuk zeigt schließlich den Grund für dieses Frohlocken in den weiteren Worten seines prophetischen Gebetes. Er beschreibt, wie Jehova vorgeht, wenn er zu dem „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, dem Krieg von Har-Magedon, auszieht. Der Prophet sagt:
2 „Ist es gegen die Ströme, o Jehova, ist es gegen die Ströme, daß dein Zorn entbrannt ist, oder ergeht dein Zornausbruch gegen das Meer? Denn du rittest auf deinen Rossen einher; deine Wagen waren Rettung. In seiner Blöße wird dein Bogen aufgedeckt. Die Eidschwüre der Stämme sind das Gesprochene. Sela. Mit Strömen spaltetest du dann die Erde. Berge sahen dich; sie wanden sich vor Schmerzen. Ein Unwetter von Wassern zog hindurch. Die Wassertiefe gab ihren Schall von sich. In die Höhe erhob sie ihre Hände. Sonne — Mond — standen still an ihrem erhabenen Wohnsitz. Wie Licht fuhren deine eigenen Pfeile dahin. Der Blitz deines Speeres diente als heller Schein“ (Hab. 3:8-11).
3. Wie zeigte Jehova in den Jahren 1513 und 1473 v. u. Z., daß ein Meer oder ein Strom für ihn kein Hindernis ist?
3 Weder berggleiche Hindernisse noch anscheinend unüberbrückbare Schwierigkeiten wie Ströme und Meere können Jehova auf seinem Vormarsch aufhalten. Im Jahre 1513 v. u. Z. mußte das Rote Meer dies erfahren, als Jehova dessen Wasser in ostwestlicher Richtung teilte, um sein Volk, das er befreit hatte, hindurchzuführen und an den Ufern der Sinaihalbinsel in Sicherheit zu bringen. Das gleiche widerfuhr im Jahre 1473 v. u. Z. dem Jordan der gerade Hochwasser führte, als Gott, der Allmächtige, seine Fluten von Norden her abschnitt und das Flußbett trockenlegte, so daß das ganze Volk unter dem Feldherrn Josua hindurchziehen und jenseits des Flusses seinen Fuß auf das Verheißene Land setzen konnte. Angesichts dessen, wie Jehova mit Wassern verfuhr, die sich als ein Hindernis in den Weg stellten, hatte der Prophet guten Grund zu fragen, ob Gottes Zornausbruch gegen die Ströme und gegen das Meer ergehe. Ägyptens Pharao sowie dessen Reiter und Wagen wurden vom Roten Meer verschlungen, als sie es zu durchqueren versuchten. Jehova und seine himmlischen Heerscharen, die gleichsam auf Kriegsrossen einherreiten, stürzen sich in alles hinein, was ihnen wie Ströme oder wie das Meer den Weg zu versperren scheint, und
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