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  • Jesus Christus — der siegreiche König, mit dem die Nationen rechnen müssen
    Der Wachtturm 1979 | 15. April
    • Einsetzung als König im Himmel, nachdem im Jahre 1914 die „bestimmten Zeiten der Nationen“ zu Ende waren, immer noch Feinde auf der Erde hat (Luk. 21:24). Einige Stunden vor seinem Märtyrertod sagte er zu seinen Jüngern: „Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte“ (Joh. 15:18). Die Welt hat sich inzwischen nicht geändert. Sie liebt Jesus Christus nicht. Nicht einmal die Christenheit liebt ihn. Die Tatsache, daß sie wahre Jünger Christi verfolgt, beweist dies. Die weltlichen Nationen würden den inthronisierten Jesus Christus gern davon abhalten, über die Menschheit zu regieren. Sie möchten, daß sich seine Herrschaft auf den Himmel beschränken würde und sie ihre eigene Herrschaft auf der Erde für immer behalten könnten. Wahrheit, Demut und Gerechtigkeit sind also mit im Spiel. Da die Nationen seit dem Ende der Heidenzeiten im Jahre 1914 eine solch unnachgiebige Haltung gezeigt haben, werden sie sich mit Jesus Christus in einem gewaltigen Krieg auseinandersetzen müssen.

      12. Wozu wird der neuinthronisierte König angesichts dessen, was er zu erwarten hat, durch die Worte aus Psalm 45:3-5 aufgefordert?

      12 Was der neuinthronisierte messianische König zu erwarten hatte, sah der Psalmist unter Inspiration voraus. Daher schrieb er weiter wie mit dem „Griffel eines geschickten Abschreibers“: „Gürte dein Schwert an deine Hüfte, o Mächtiger, mit deiner Würde und deiner Pracht. Und in deiner Pracht zieh hin zum Erfolg; fahre einher in der Sache der Wahrheit und Demut und Gerechtigkeit, und deine Rechte wird dich in furchteinflößenden Dingen unterweisen. Deine Pfeile sind scharf — Völker fallen fortwährend unter dir — im Herzen der Feinde des Königs“ (Ps. 45:3-5).

      13. Wieso hilft uns die Beschreibung des Psalmisten zu erkennen, wer in der Vision gesehen wurde, die in Offenbarung 6:1, 2 beschrieben wird?

      13 Um Pfeile abzuschießen, braucht man einen Bogen. Die Beschreibung des Psalmisten hilft uns daher, zu erkennen, wer in Offenbarung 6:1, 2 dargestellt wird, wo der christliche Apostel Johannes von einer Vision berichtet und sagt: „Ich sah, als das Lamm [Jesus Christus] eines der sieben Siegel öffnete, und ich hörte eines von den vier lebenden Geschöpfen wie mit Donnerstimme sagen: ,Komm!‘ Und ich sah, und siehe! ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden.“ Dieser gekrönte Bogenschütze auf dem weißen Pferd stellt den verherrlichten Jesus Christus auf dem Kriegszug gegen seine Feinde dar. Er beabsichtigt, einen vollständigen Sieg zu erringen. Sein Sieg muß sich über die ganze Erde erstrecken.

      14. Warum ist der neueingesetzte König mächtig, wie dies aus der Prophezeiung in Jesaja 9:6 hervorgeht?

      14 In seiner Würde und Pracht als offiziell eingesetzter König gürtet sich Jesus Christus mit dem Kriegsschwert, um gegen die feindlichen Nationen auf der Erde zu kämpfen. Da er kein Mensch aus Fleisch und Blut mehr ist, sondern mit himmlischer Macht bekleidet ist, ist er jetzt tatsächlich ein „Mächtiger“. Die Prophezeiung aus Jesaja 9:6 sagt, daß einer seiner Titel „Starker Gott“ sein werde. Die hochgerüsteten Nationen der heutigen Zeit müssen ihn noch als einen solchen Mächtigen kennenlernen.

      15. Warum wird Jesus Christus, wenn er mit den Nationen abrechnet, im Gegensatz zu seinem triumphalen Einzug in Jerusalem auf einem Kriegsroß reiten?

      15 Einst ritt Jesus Christus, wie König Salomo bei seiner Krönung, auf einem friedlichen Esel wie in einem Triumphzug in Jerusalem ein, um sich dort als König aus der Linie Davids anzubieten (Matth. 21:1-14; Sach. 9:9). Doch wenn er in kurzem in der Sache der Wahrheit, der Demut und der Gerechtigkeit reiten wird, wird er, sinnbildlich gesprochen, auf einem Kriegsroß reiten. Das ist völlig angebracht, denn er hat mit denen, die gegen die Wahrheit, die Demut und die Gerechtigkeit verstoßen, abzurechnen.

      16. Welche Wahrheit treten die Regierungen der Nationen mit Füßen, obwohl Jehova sie durch seine Zeugen davon in Kenntnis gesetzt hat?

      16 Ein paar Tage nachdem Jesus auf einem Esel in Jerusalem eingeritten war, sagte er dem Statthalter Pilatus, er sei in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen. Dabei handelte es sich hauptsächlich um die Wahrheit über Gottes Königreich, von der er gerade vor Pilatus Zeugnis abgelegt hatte (1. Tim. 6:13). Heute treten die Regierungen der Nationen diese Wahrheit mit Füßen, obwohl Jehova sie durch seine Zeugen davon in Kenntnis gesetzt hat, daß die Heidenzeiten im Jahre 1914 abgelaufen sind.

      17. Für wen setzte sich Jesus Christus ein, und warum muß er für eine gerechte neue Ordnung kämpfen?

      17 Die Herrscher der Welt bekunden Gott gegenüber keine Demut. Sie weichen nicht friedlich dem rechtmäßigen König, Jesus Christus, der Gott gegenüber die größte Demut bewies und der sich für alle hilflosen und demütigen Menschen auf der Erde einsetzte, besonders für seine verfolgten Jünger. Heute, in den letzten Tagen, ist die Saat der Ungerechtigkeit, die der Mensch gesät hat, aufgegangen, und die Gesetzlosigkeit breitet sich in alarmierendem Ausmaß immer weiter aus. Die Menschheit braucht einen neuen, gerechten Anfang. Daher muß der Kriegskönig, Jesus Christus, um der Sache der Gerechtigkeit willen ausziehen und für die weltweite Aufrichtung einer neuen Ordnung kämpfen (Jes. 26:9).

      18. Wovor werden die Nationen durch die an den König gerichteten Worte gewarnt: „Deine Rechte wird dich in furchteinflößenden Dingen unterweisen“, und wie wird in Psalm 45:5 das große Gemetzel angedeutet?

      18 In der heutigen Zeit kämpft man nicht mehr mit Schwertern und Pfeilen. Die militärischen Supermächte verlassen sich jetzt auf Atom- und Neutronenbomben und Interkontinentalraketen. Doch sie sollten nicht glauben, daß der verherrlichte Jesus Christus sie nicht mit wissenschaftlichen Kriegswaffen überraschen könnte, die den ihren weit überlegen sind. In Psalm 45:4 werden die Nationen gewarnt, daß Christus von seiner Rechten in „furchteinflößenden Dingen“ unterwiesen würde. Seine übermenschlichen Geschosse werden nicht weniger genau treffen, als die von Menschen hergestellten Geschosse ihre menschlichen Ziele treffen. Mit tödlicher Genauigkeit werden sie das ‘Herz der Feinde des Königs’ treffen. Das große Gemetzel, das dadurch entsteht, wird in dem Kriegsbericht angedeutet, in dem es heißt, daß die ‘Völker fortwährend unter ihm fallen’, während er in der Sache der Wahrheit, der Demut und der Gerechtigkeit einherfährt (Ps. 45:5).

      19. Was sollten sich Personen, die behaupten, von einer solchen Darstellung Christi und seines himmlischen Vaters schockiert zu sein, hinsichtlich der Nationen fragen, deren Bürger sie sind, und wie wird der durch das Blut Unschuldiger verunreinigte Erdboden gereinigt werden?

      19 Angehörige der Christenheit mögen heute sagen, daß Jesus Christus hier als ein Blutvergießer und sein himmlischer Vater als ein grausamer, blutdürstiger Gott hingestellt werde. Sie mögen behaupten, von einer solchen Darstellung Gottes und Jesu Christi schockiert zu sein. Was halten sie aber von den Nationen der Christenheit, deren patriotische Bürger sie sind? Sind die Hände dieser Nationen rein von Blut, und zwar von Blut, das nicht in theokratischen Kriegszügen, sondern in unchristlichen Kriegen vergossen wurde? Diese blutschuldigen Nationen sollten sich daran erinnern, daß Gott nach der Sintflut, durch die die gesamte Erdbevölkerung außer Noah und seiner Familie vernichtet wurde, gesagt hat: „Wer irgend Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht“ (1. Mose 9:6). Die Christenheit ist den Nationen führend vorangegangen, indem sie durch politische Kriege, durch die Kreuzzüge und durch die Verfolgung gewissenhafter Christen, die sich an die Bibel hielten, Blut vergossen hat. Wie wird denn der durch Menschenblut verunreinigte Erdboden gereinigt werden? Nur durch das Vergießen des Blutes der Blutschuldigen, damit die Waagschalen der Gerechtigkeit ausgeglichen werden.

      20. Wieso ist dies mit Gottes Gesetz über die Zufluchtsstädte für unabsichtliche Totschläger in Übereinstimmung, und wie wird unsere Erde geeignet gemacht, damit darauf ein Paradies entstehen kann?

      20 Das ist in Übereinstimmung mit Gottes Gesetz hinsichtlich der Zufluchtsstädte, die er in Israel für unabsichtliche Totschläger einrichten ließ. Durch den Propheten Moses sagte er: „Ihr sollt das Land, in dem ihr seid, nicht entweihen; denn Blut, das entweiht das Land, und für das Land darf es keine Sühne hinsichtlich des darauf vergossenen Blutes geben, ausgenommen durch das Blut dessen, der es vergossen hat. Und du sollst das Land nicht verunreinigen, in dem ihr wohnt, in dessen Mitte ich weile; denn ich, Jehova, weile inmitten der Söhne Israels“ (4. Mose 35:33, 34). Wenn unsere blutgetränkte Erde je geeignet gemacht werden soll, damit hier ein Paradies als ewige Wohnstätte des Menschen entstehen kann, so muß sie gereinigt werden. Das unschuldige Blut, das auf der Erde vergossen wurde, muß durch das Blut der Nationen gesühnt werden, die uns heute mit einem dritten Weltkrieg bedrohen.

      21. Warum muß Gott Christus den Sieg geben, und was wird den Nationen die Vereinigung ihrer Streitkräfte in der Organisation der Vereinten Nationen nützen?

      21 Aus diesem gerechten Grund müssen alle Nationen in kurzem mit Jesus Christus rechnen. Er muß den Sieg über sie erlangen. Sonst würden die Forderungen der Gerechtigkeit nie erfüllt werden. Jehova Gott wird ihm den Sieg über sie geben. Die Vereinigung ihrer Streitkräfte in der Organisation der Vereinten Nationen wird sie nicht vor der völligen Niederlage bewahren. Sie werden gegen die Königreichsinteressen des einst geopferten Lammes Gottes kämpfen, und diesbezüglich heißt es im letzten Buch der Bibel: „Diese haben e i n e n Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier [den Vereinten Nationen]. Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil er Herr der Herren und König der Könige ist“ (Offb. 17:13, 14). Über diesen Kampf lesen wir später:

      22, 23. (a) Was lesen wir in Offenbarung 19:11-16, 19 weiter über diesen Kampf? (b) Wo wird dieser Krieg ausgefochten, und wie wird für das auf der Erde vergossene unschuldige Blut Sühne geleistet, damit diese gereinigt wird?

      22 „Und siehe! ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. ... auf seinem Haupte sind viele Diademe. ... er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. ... Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

      23 Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde sitzt, und mit seinem Heere“ (Offb. 19:11-16, 19). Da die versammelten Nationen auf ihrer nationalen Souveränität und ihrer fortgesetzten Menschenherrschaft über die Erde bestehen, erzwingen sie den nun folgenden Kampf. Die Weltsituation, in der sie es zu einem Höhepunkt treiben, wird mit dem Schlachtfeld verglichen, das auf hebräisch Har-Magedon genannt wird (Offb. 16:14 bis 16). Dort wird der „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, ausgefochten. Dort muß das Blut aller Nationen für all das unschuldige Blut Sühne leisten, mit dem sie die Erde verunreinigt haben. Auf diese Weise wird die ganze Erde gereinigt werden, damit das Paradies hier weltweit aufgerichtet werden kann.

      24. Werden irgendwelche Nationen diesen Tag der Abrechnung überleben, und worüber sollten wir als einzelne uns Gedanken machen?

      24 Welch ein Tag der Abrechnung für alle Nationen — sowohl für die zur Christenheit gehörenden als auch für die anderen! Werden irgendwelche von ihnen diesen Tag überleben? Das ist die entscheidende Frage, die wir im ersten Teil dieser Abhandlung stellten. Die Antwort lautet: Nein! Keine einzige! Darum sollten wir als Angehörige dieser zum Untergang verurteilten Nationen uns nun ernsthaft Gedanken darüber machen, wie wir als einzelne einen Freispruch erlangen und überleben können.

  • Wie sich der Tag der Abrechnung für uns zum Guten wenden wird
    Der Wachtturm 1979 | 15. April
    • Wie sich der Tag der Abrechnung für uns zum Guten wenden wird

      1. Warum werden die Nationen im Krieg von Har-Magedon nicht siegen, und was wird der Tag der Abrechnung für sie mit sich bringen?

      DER „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, der Krieg von Har-Magedon, steht allen Nationen unweigerlich bevor. Obwohl sie für einen weltweiten Krieg so stark gerüstet sind wie nie zuvor, werden sie Gott, den Allmächtigen, niemals besiegen können. Als Oberbefehlshaber der himmlischen Heerscharen wird er Jesus Christus, seinem obersten Heerführer, den Sieg verleihen, weil dieser „König der Könige und Herr der Herren“ ist. Er wird dann mit allen feindlichen Nationen endgültig abrechnen. Auf der göttlichen Waage gewogen, werden sie zu leicht erfunden. Darum wird die Abrechnung für sie ewige Vernichtung mit sich bringen (Offb. 19:11-21; 17:14).

      2. Warum werden nach dem Kampf die Worte aus Psalm 45:6, 7 an den König gerichtet, und was bedeutet es für die Menschheit, daß er das Zepter führt?

      2 Durch den Sieg in Har-Magedon wird die universelle Souveränität Gottes, des Allmächtigen, gerechtfertigt werden. Da Jesus Christus für ihn den Sieg gewinnt, wird Gott ihn für würdig erachten, seinen himmlischen Thron zu behalten. Solange Gott da ist, wird der Thron seines gesalbten Königs Jesus Christus dasein. Diese wichtige Tatsache wird durch die Worte aus Psalm 45:6, 7 hervorgehoben, die der Psalmist an den König richtet, indem er sagt: „Gott ist dein Thron auf unabsehbare Zeit, ja für immer, das Zepter deines Königtums ist ein Zepter der Geradheit. Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du haßt Bosheit. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit dem Öl des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen.“ Das sind die Worte, die der Apostel Paulus zitierte, um zu beweisen, daß Christus über den Engeln steht (Hebr. 1:7 bis 9). Weil Christus Gerechtigkeit liebt und Bosheit oder Gesetzlosigkeit haßt, muß er sein Zepter zugunsten der Geradheit führen. Das bedeutet Gutes für die Menschheit.

      3. Wer waren die „Mitgenossen“ Jesu Christi gewesen, und warum wurde er in reichlicherem Maße mit dem „Öl des Frohlockens“ gesalbt als sie?

      3 Jesus hatte als Mensch auf der Erde Könige als Vorväter. Der Psalmist erwähnte, daß Jesus irdische Vorväter haben würde. Viele von ihnen, von König Jojachin bis zurück zu König David, waren seine „Mitgenossen“ gewesen, indem sie einen Anteil an dem Königreich hatten, das Gott aufgerichtet hatte, und indem sie auf dem „Thron Jehovas“ saßen (1. Chron. 29:23; 2. Chron. 13:5, 8; Matth. 1:6-12). Diese königlichen Vorväter frohlockten zweifellos in ihrem Königtum, das sie über Gottes auserwähltes Volk ausübten. Doch keiner dieser königlichen „Mitgenossen“ konnte so sehr frohlocken wie der verherrlichte Jesus Christus. Sein Königtum ist dem ihren weit überlegen, da es himmlisch ist, ja über den Engeln steht. Jehova, der Gott Jesu Christi, salbte ihn in viel reichlicherem Maße mit dem „Öl des Frohlockens“, weil er gegenüber der Gerechtigkeit Gottes vollkommene, unerschütterliche Ergebenheit bewies.

      HOCHZEIT UND KINDER

      4, 5. Was tut der siegreiche König nach der Darstellung des Psalmisten in Psalm 45:8-14a als nächstes, und warum mag uns dies überraschen?

      4 Nachdem Jesus Christus einen siegreichen Krieg gegen seine Feinde auf der Erde geführt hat, kann er seine Aufmerksamkeit friedlichen Zielen zuwenden. Der inspirierte Psalmist stellt ihn so dar, als würde er heiraten und eine Familie gründen. Das mag uns überraschen, weil der Sohn Gottes nicht deshalb als Mensch auf die Erde kam, um eine der Menschentöchter zu heiraten. Er handelte nicht so wie gewisse Engelsöhne Gottes in den Tagen Noahs (1. Mose 6:1-4). Man mag sich daher fragen, wie die weiteren Worte aus Psalm 45 in Erfüllung gehen könnten:

      5 „Alle deine Kleider sind Myrrhe und Aloeholz und Kassia; aus dem großartigen Elfenbeinpalast haben dich Saiteninstrumente erfreut. Die Töchter des Königs sind unter deinen kostbaren Frauen. Die königliche Gemahlin hat sich zu deiner Rechten gestellt in Gold von Ophir. Höre, o Tochter, und sieh, und neige dein Ohr; und vergiß dein Volk und deines Vaters Haus. Und der König wird nach deiner Schönheit verlangen, denn er ist dein Herr, so beuge dich vor ihm nieder. Die Tochter von Tyrus ebenfalls mit einer Gabe — die Reichen des Volkes werden dein eigenes Angesicht besänftigen. Des Königs Tochter ist ganz herrlich innerhalb des Hauses; ihr Kleid ist in Gold eingefaßt. In gewirktem Gewand wird sie zum König gebracht werden“ (Ps. 45:8-14a).

      6. Wer ist „des Königs Tochter“, die zum König gebracht wird, und welches Vorrecht hatte Johannes der Täufer in Verbindung mit ihr?

      6 Wer ist denn „des Königs Tochter“, die dem erwartungsvollen König zur Frau gegeben wird, während die Musik spielt und eine freudige Stimmung weckt? Sie ist wirklich die Tochter eines Königs, nämlich die Tochter Jehovas, des „Königs der Ewigkeit“ (Offb. 15:3). Sie ist somit eine Prinzessin. Es ist die verherrlichte Christenversammlung, bestehend aus 144 000 Gliedern, die als eine Einheit, als ein vereinter Leib,

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