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Wie eine lebendige Hoffnung ihr Leben beeinflußtErwachet! 1980 | 22. März
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sie zum Kongreßsaal zurückzubringen, strahlte sie über das ganze Gesicht.
In der in Buffalo erscheinenden Zeitung News hieß es über dieses Ereignis: „Was die Frau tat, war typisch für rund 10 000 Zeugen Jehovas, die zu ihrem jährlichen Bezirkskongreß versammelt waren. Während die Taufe dieser Frau einsame Spitze war, verrieten doch die zum Kongreß versammelten Männer, Frauen und Kinder eine ähnliche Zielstrebigkeit.“
Was verhalf der 87jährigen und den Tausenden, die die Kongresse „Lebendige Hoffnung“ besuchten, zu dieser „Zielstrebigkeit“? Folgende Äußerung der Frau gibt die Antwort: „Jehova ist sehr gut zu mir. Ich durfte mein gutes Gedächtnis behalten. Obschon ich in körperlicher Hinsicht vieles verloren habe, bin ich ihm sehr dankbar. Ich liebe Jehova. Die Brüder und Schwestern bilden eine große Familie. Ich hatte schon jahrelang keine Familie mehr, jetzt habe ich wieder eine. Das bringt mich Jehova näher. Die lebendige Hoffnung hat mir geholfen, meine Leiden zu ertragen und meine Schwierigkeiten zu überwinden.“
Die biblische Hoffnung kann uns Menschen motivieren. Sie läßt uns erkennen, daß uns unser Schöpfer, Jehova Gott, innig liebt und uns eine großartige Zukunft in Aussicht gestellt hat. Wir fühlen uns deshalb zu ihm hingezogen und verspüren den Wunsch, unser Leben nach seinen Normen auszurichten. Aus diesem Grund bemühen sich Jehovas Zeugen, so vielen wie möglich zu helfen, die in der Bibel dargelegte Hoffnung kennenzulernen. Wir möchten alle, die noch nicht mit uns die Bibel studieren, ermuntern, es zu tun.
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„Der Schlüssel“Erwachet! 1980 | 22. März
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„Der Schlüssel“
Vor mehreren Jahren veröffentlichte die in New York erscheinende Zeitung „Sunday News“ ein Interview mit dem bekannten amerikanischen Radio- und Fernsehhumoristen Art Linkletter. Das Thema war der tragische Tod seiner Tochter Diane, die sich unter den Nachwirkungen eines LSD-Trips aus dem Fenster ihrer Wohnung stürzte. Wohl ändern sich die Drogensitten im Laufe der Jahre, doch ein Grundsatz, auf den in dem Interview hingewiesen wurde, ist immer noch von Bedeutung. Linkletter machte darauf aufmerksam, daß man die Kinder schützen könne, indem man ihren Umgang überwache: „Der größte Fehler, den ich gemacht habe, ist wahrscheinlich folgender: Wohl erschienen mir einige von Dianes Freunden ziemlich seltsam, aber ich sagte mir, daß heute viele junge Leute etwas seltsam aussehen, besonders in Hollywood.“ Aufgrund seiner Erfahrung erklärte er: „Am schwierigsten ist es, Eltern beizubringen, daß der Schlüssel zu dem, was ihren Kindern widerfahren wird, die Personen sind, mit denen sie Umgang haben — ihre Freunde. Das ist das erste, was ich jetzt den Leuten sage, die sich in panischer Angst an mich wenden und sagen: ,Ich glaube, mein Kind nimmt Rauschgift.‘ Ich entgegne dann: ,Betrachten Sie sich seine Freunde. Was sind das für Leute? Wohin gehen sie? Wovon sprechen sie? Wissen Sie es?‘ Das alles beeinflußt sie nämlich stärker als irgend etwas anderes.“
Es ist traurig, wenn Eltern durch solch tragische Umstände erkennen müssen, wie wichtig es ist, den Umgang ihrer Kinder zu überwachen. Für Leser der Bibel ist dieser Schlüssel nichts Neues, denn in der Bibel konnte man schon immer die Worte lesen: „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“ (1. Kor. 15:33).
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