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    Erwachet! 1972 | 22. Juli
    • katholischen oder evangelischen Religion, ihre Bindung zur Kirche zu lösen.

      Einstellung zur Würzburger Synode

      ◆ Daß die Synode in Würzburg von vornherein die Erwartungen die in sie gesetzt wurden, nicht erfüllte, wird deutlich durch die Stellungnahme der katholischen Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln zum Ausdruck gebracht. Die einleitenden Worte geben ein deutliches Bild von dem Vorspiel dieser Synode, die im Mai stattfand, wieder: „Zwischen der Zentralkommission der gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz ist es zu ernsten Meinungsverschiedenheiten gekommen. Sieben Tage vor Beginn der zweiten Sitzungsperiode der Synode in Würzburg hat die Zentralkommission über die Synodenpressestelle in München ihre ,Überraschung‘ und ihr ,Bedauern‘ darüber mitteilen lassen, daß die Bischofskonferenz ihre Zustimmung zu den Beratungsgegenständen der Synode mit zwei Bedingungen verknüpft hat. Sie betreffen die pastorale Hilfe für Geschiedene und die Zulassung der sogenannten ,Viri Probati‘, von in Ehe und Beruf bewährten Männern zur Priesterweihe.“

      Zum ersten Punkt berichtete das Sekretariat der gemeinsamen Synode, die Bischöfe seien der Meinung „daß ohne waches Bewußtsein von Unauflöslichkeit und der Sakramentalität der Ehe keine gangbaren Wege aufgewiesen werden können, wie den geschiedenen Wiederverheirateten zu einem religiösen Leben verholfen werden kann“. Zum zweiten Punkt wurde durch das Sekretariat erklärt, daß die Deutsche Bischofskonferenz es für „nicht verantwortbar“ halte, „sich in absehbarer Zeit mit der Bitte um Zulassung verheirateter Männer an den Papst zu wenden“.

      Falsche Steuererklärungen

      ◆ Bei der Überprüfung von Hunderten von Steuererklärungen, die von amerikanischen Steuerberatern ausgearbeitet worden waren, sind die Steuerbehörden der Vereinigten Staaten zu dem Ergebnis gekommen, daß nicht weniger als 97 Prozent, also fast jede Steuererklärung, in betrügerischer Absicht falsch gewesen seien. Das Finanzministerium hat daraufhin angedroht, Millionen von Steuererklärungen überprüfen zu lassen.

      Minderjährige Ladendiebe

      ◆ Ein großer Teil der Ladendiebe sind Minderjährige, so daß es in einem Aufsatz der Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels heißt: „Ladendiebstahl ist eine spezifische Straftat von Mädchen bis zu 18 Jahren geworden.“ Nach den neuesten Beobachtungen entpuppen sich jedoch auch männliche Jugendliche oft als Ladendiebe, so daß sie den weiblichen Tätern bald nicht nachstehen werden. In wachsendem Maße nehmen auch die Ladendiebstähle durch organisierte Banden zu, wobei die Täter oft motorisiert auftreten und sogar Waffen mitführen.

      Vom Unterricht ausgeschlossen

      ◆ Da sich Schüler an einem Streik im Norden Londons beteiligt hatten, wurden sie vom Unterricht ausgeschlossen. Sie dürfen erst dann wieder den Unterricht besuchen, wenn Rücksprache mit den Eltern genommen wurde. Wegen des durchgeführten Streiks müssen sich auch fünf Erwachsene vor Gericht verantworten. Unter ihnen befindet sich auch ein 27jähriger Lehrer, der verdächtigt wird, möglicherweise der Organisator der Aktion „Pupil Power“ zu sein.

      Die Geburtsstunde der UNO

      ◆ Eine Schilderung des langjährigen amerikanischen UNO-Korrespondenten, Fred Sparks, die in der Zeitung Welt am Sonntag zu lesen war, will der Öffentlichkeit zeigen, wie die Geburtsstunde der UNO verlief. Es heißt in diesem Bericht: „Als die UNO gegründet wurde, um ,alle Menschen zu Brüdern werden zu lassen‘, geschah dies auf einer großartigen Mitternachtsparty in Jalta, die Churchill, Roosevelt und Stalin veranstalteten. Wenn man Churchills Memoiren glauben will, dann war Außenminister Molotow der einzige unter den illustren Gästen, der sein Likörglas noch senkrecht halten konnte. Stalin lag quer über dem Tisch, Roosevelt brach über seine eigenen Witze ständig in albernes Gelächter aus, und selbst Churchill gab zu, daß er nicht mehr ganz klar im Kopf gewesen sei. Mit einem Trinkgelage wurde also die UNO aus der Taufe gehoben — und diesem Geburtsfehler ist sie treu geblieben.“

      Gebete zum Schutz der Moral

      ◆ Damit die Nonnen und Mönche vor den Gewohnheiten und der Moral der Touristen bewahrt werden, verordnete die griechisch-orthodoxe Kirche Gebete zum Schutze für die Ordensangehörigen. Ein Sprecher der obersten Synode erläuterte diese Maßnahme: „Die Touristen strömen in die Klöster, um Ikonen und andere Schätze zu besichtigen. Es war nur konsequent, den Klöstern anzuraten, sich vor modernen Auffassungen und Moralvorstellungen die den heiligen Traditionen widersprechen, zu schützen.“

      Alkohol verursacht Erbschäden

      ◆ Daß ständiger exzessiver Alkoholgenuß zu Erbschäden führt, wurde durch Großuntersuchungen bewiesen. In Amerika wurden an insgesamt 280 Personen Blutuntersuchungen unternommen, um Veränderungen der Erbanlagen zu prüfen. Die Untersuchten waren Alkoholiker bzw. Personen, die keinen Alkohol zu sich nehmen. Bei einer großen Zahl der Alkoholiker konnten, wie die Ärzte-Zeitung Praxis-Kurier berichtet, schwere Schäden an den Chromosomen in den Blutzellen festgestellt werden. Die Chromosomen-Veränderungen beeinträchtigen wahrscheinlich die biologisch notwendige Eiweiß-Synthese und können vererbt werden.

      Horoskop-Ansage durch Telefon

      ◆ Die britische Post hat einen Fernsprech-Horoskop-Ansagedienst eingeführt. Zwischen 18 und 8 Uhr kann jeder hören, wie sein Horoskop für den nächsten Tag aussieht. Auf einem Tonband berichtet ein Astrologe, was er den Sternen entnehmen kann und was man erwarten kann, wenn man am nächsten Tag Geburtstag hat. — Wer aber ein Christ sein möchte, wird sich mit Astrologie in irgendeiner Form nicht beschäftigen.

      Regenbogen als Abschluß der Olympischen Spiele

      ◆ Nicht das traditionelle Feuerwerk soll Höhepunkt der Abschlußfeier der Olympischen Spiele in München sein, sondern zu diesem Ereignis soll ein Regenbogen aufsteigen. Dieser besteht aus einem mehrere hundert Meter langen Plastikschlauch von vier Meter Durchmesser, der mit Heliumgas gefüllt ist. Dieses künstliche Himmelsgebilde kostet 300 000 Mark. Es wird der erste Regenbogen sein, der nach Sonnenuntergang erstrahlt.

      Jeder zwanzigste ein Ausländer

      ◆ Nach der neuesten Statistik sind in den 59 Großstädten der Bundesrepublik fünf Prozent Ausländer registriert worden. Im Durchschnitt ist somit jeder 20. Großstadt­bewohner Ausländer. Der prozentuale Anteil ist natürlich von Stadt zu Stadt unterschiedlich. So wurden in Stuttgart zwölf, in Frankfurt elf und in München zehn Prozent Ausländer ermittelt, während in Oldenburg, Recklinghausen, Koblenz und Trier nur etwa ein Prozent der Bewohner eine ausländische Nationalität besitzt.

      Die geheimsten Wünsche der Schüler

      ◆ „Was würdest du tun, wenn du könntest, wie du wolltest?“ Diese Frage wurde laut einem Bericht in der Zeitung Welt am Sonntag an 350 Bayreuther Schüler gerichtet. Als liebster Zeitvertreib wurde Schwimmen genannt, gefolgt von Fußball und „Gammeln“. Einig war man sich über die Schule. Der Wunsch lief dahin gehend, sie abzuschaffen. Ein Mädchen meinte sogar: „Die Schule müßte in die Luft fliegen, zack, zack, bumm, bumm.“ Ein anderer Schüler möchte seinem „Pauker eine schmieren und in den Keller sperren“. Auch der Polizei ist man unter Schülerkreisen nicht gut gesinnt. Ein 13jähriger erbot sich, „alle Polizisten selbst aufzuhängen“. Ein anderer möchte die Ordnungshüter „mit einer Maschinenpistole niedermähen“, und ein dritter begnügt sich damit, alle Polizeibeamten mit einem Motorrad „über den Haufen zu fahren“. Als seinen geheimsten Wunsch nannte ein weiterer Schüler, daß er „nur Fenster einschlagen“ möchte, nachdem ein anderer sich geäußert hatte, „alle Kaufhäuser plündern“ zu wollen. Die Wünsche waren verschiedenster Art und reichten von einem einfachen Bankraub bis zum Attentat an Präsidenten.

  • „Geht aus ihrer Mitte hinaus“
    Erwachet! 1972 | 22. Juli
    • „Geht aus ihrer Mitte hinaus“

      Es geht um dein Leben. Deshalb sagt die Heilige Schrift warnend: „Geht aus ihrer Mitte hinaus.“ (2. Kor. 6:17) Aber wovon spricht Gottes Wort? Von „Babylon der Großen“. — Offb. 18:4.

      Dein Geschick hängt davon ab, daß du erkennst, was mit „Babylon der Großen“ gemeint ist. In der Bibel wird sie wie folgt beschrieben: „‚Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die auf vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Hurerei begingen, während die, welche die Erde bewohnen, mit dem Wein ihrer Hurerei trunken gemacht wurden.‘ ... Und das Weib war in Purpur und Scharlach gehüllt und war mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen geschmückt und hatte in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinigkeiten ihrer Hurerei war. Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: ,Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.‘“ Sobald du erkennst, was damit gemeint ist, fliehe, so schnell du kannst! Lerne die aufschlußreichen Tatsachen darüber kennen, indem du das Buch liest „Babylon die Große ist gefallen!“ Gottes Königreich herrscht! Dieses 704 Seiten starke gebundene Buch ist für 3,75 DM (Österreich öS 22,50; Luxemburg 40 lfrs) erhältlich.

      Senden Sie mir bitte das Buch „Babylon die Große ist gefallen!“ Gottes Königreich herrscht! Ich habe heute 3,75 DM auf Ihr Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 1457 61 überwiesen.

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