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Die Geschichte des HakenkreuzesErwachet! 1970 | 8. November
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Geburtsort des Hakenkreuzes
Im Jahre 1931 wurden die Ausgrabungsergebnisse der Industal-Kultur veröffentlicht. An den Fundstätten Mohendscho-Daro und Harappa wurden die Überreste einer hochentwickelten Stadtkultur ausgegraben, die bereits schon vor unserer Zeitrechnung dort in Blüte stand. Es wurden Siegel mit offensichtlich religiösen Symbolen gefunden, darunter auch Darstellungen des Hakenkreuzes. Die Siegelfunde sollen aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung stammen.
Es ist interessant, was der Archäologe V. Gordon Childe über die Hakenkreuze zu sagen hat, die man im Industal fand: „Das Hakenkreuz und das Kreuz, die auf Stempeln und Gedenktafeln immer wieder vorkommen, waren wie in Babylon und Elam in der frühesten urgeschichtlichen Periode religiöse und magische Symbole“ (New Light on the Most Ancient East von V. Gordon Childe, S. 184, 185).
Das Hakenkreuz muß somit aus Mesopotamien stammen. Die in Samarra (nördlich von Bagdad, am Tigris) gefundenen Tongefäße, die klar gezeichnet das Hakenkreuz aufweisen, und die Töpferwaren, die man in der frühen Siedlungsschicht der Stadt Susa (Neh. 1:1; Esth. 1:2) fand, lassen erkennen, daß dieses Symbol in ältester Zeit in Mesopotamien bekannt war. Ja, das Hakenkreuz stammt aus dem alten religiösen Mittelpunkt Babylon.
Wenn man die Geschichte des Hakenkreuzes verfolgt, zeigt es sich, daß es ein religiöses Symbol ist. Allerdings ist es im zwanzigsten Jahrhundert auch ein politisches Symbol geworden. Aber derjenige, der es als ein politisches Symbol benutzte, lernte es durch die Kirche kennen, der er angehörte, durch die Kirche, die mit ihm ein Konkordat abschloß, als er zu großer politischer Macht gelangte, durch die Kirche, deren Geistliche für den Sieg seiner Armeen beteten, als diese in den Krieg zogen.
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Die Zusammenkünfte der Zeugen JehovasErwachet! 1970 | 8. November
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Die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas
● Das Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Wiesbaden hat von einem sechzehnjährigen Mädchen einen aufschlußreichen Brief erhalten. Es schrieb:
„In meinen Ferien hatte ich Gelegenheit, eine Versammlung der Zeugen Jehovas zu besuchen. Da sich die meisten Menschen gewöhnlich ungünstig über Jehovas Zeugen äußern, war ich von ihrer Freundlichkeit und Liebe beeindruckt; um es kurz zu sagen: von der Einheit einer großen Familie. Ihre Zusammenkünfte unterscheiden sich sehr von unseren Gottesdiensten. Sie sprechen vor allem über die Lehren der Bibel, die im Mittelpunkt all Ihrer Zusammenkünfte stehen.
Die Lieder, die man sang, hatten einen viel schöneren Rhythmus als unsere. Das Heimbibelstudium finde ich sehr interessant. Wenn wir so etwas hätten, würden wir jungen Menschen uns zweifellos mehr für unseren Glauben interessieren. Besonders beeindruckt mich, wie genau man die Texte und Ereignisse der Bibel betrachtet. Man nimmt es nicht einfach an und glaubt es, sondern untersucht es sorgfältig, während wir an alten Riten scheitern.“
Dieses junge Mädchen wollte mehr über Jehovas Zeugen wissen; deshalb besuchte es im Jahre 1969 den Kongreß „Friede auf Erden“.
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