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  • Ein himmlischer Tempel für die ganze Menschheit
    Der Wachtturm 1968 | 1. Januar
    • Sie werden nicht mehr an die früheren nationalen und religiösen Unterschiede denken, und die Ausübung der wahren Anbetung Jehovas und die Treue zu seiner himmlischen Regierung werden Gott ihr von Herzen kommendes Lob und ihre Dankbarkeit einbringen und unter ihnen echte Liebe hervorrufen und zu wahrem Frieden führen.

      Heute unterordnen sich die Christen den „obrigkeitlichen Gewalten“, den politischen Regierungen dieser Welt, nur bedingt, weil sie sich vor allem Gott unterordnen müssen. Dann werden sie sich jedoch Gottes messianischer Regierung vollständig unterordnen, denn der Tempel, der Mittelpunkt der Anbetung, wird auch der Palast des Königs des Universums sein. Die Nationen werden sich der Herrschaft dieser Regierung freudig unterordnen. Da sie ihre Herrlichkeit immer besser erkennen, werden sie mit der Zeit nicht mehr an die Herrlichkeit der gegenwärtigen politischen Regierungen der Nationen denken. Die Völker der Erde werden ihr Vertrauen für immer auf Gottes messianische Regierung setzen. Keine Politik, keine falsche Religion noch irgendeine Spur von Korruption wird je in Gottes Heiligtum, die heilige Stadt, eindringen: „Doch etwas Unheiliges und irgend jemand, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur jene, die in der Lebensbuchrolle des Lammes eingeschrieben sind.“ (Offb. 21:27) Die Könige, die „über die neue Erde“ herrschen werden, verdienen das volle Vertrauen der Bewohner dieser Stadt.

      Wenn wir den wahren Gott in seinem Tempel anbeten und zu den Nationen gehören möchten, die im Lichte des Neuen Jerusalem wandeln, müssen wir uns jetzt dem Buch zuwenden, das uns über die Wirksamkeit des himmlischen Tempels Gottes berichtet. Dieses Buch belehrt uns unmißverständlich darüber, was wir tun müssen, um zu den ersten der Nationen zu gehören, die im Lichte der heiligen Stadt wandeln werden. Es hilft uns sowohl der Vernichtung zu entgehen, die über die falschen Religionen und über die politischen Systeme dieser Welt kommen wird, als auch von dem lebengebenden Wasser zu trinken, das vom Tempel hervorfließt. Jehova hat nun durch seinen Messias die Macht übernommen und als König zu herrschen begonnen. Er hat den Bau des Tempels beinahe vollendet. Anhand einer herrlichen Beschreibung des ehemaligen Berges Zion zeigt uns der Psalmist, was wir tun sollten, wenn er sagt:

      „Groß ist Jehova und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes auf seinem heiligen Berge. Schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion, an der Nordseite, die Stadt des großen Königs. Gott ist bekannt in ihren Palästen als eine hohe Feste. Umgehet Zion und umkreiset es, zählet seine Türme; betrachtet genau seine Wälle, mustert seine Paläste, damit ihr’s erzählet dem künftigen Geschlecht! Denn dieser Gott ist unser Gott immer und ewiglich! E r wird uns leiten bis an den Tod.“ — Ps. 48:1-3, 12-14.

  • Predigt den Gefangenen Babylons die Freilassung
    Der Wachtturm 1968 | 1. Januar
    • Predigt den Gefangenen Babylons die Freilassung

      RECHTZEITIGE Freilassung oder unabwendbare Vernichtung mit der Einrichtung, die sie in Knechtschaft hält! Vor diesen beiden Möglichkeiten stehen heute alle Menschen. Freilassung woraus? Freilassung aus Babylon der Großen. — Offb. 18:4.

      Was ist mit diesem Babylon, aus dem „mein Volk“ freigelassen werden soll, gemeint? Es kann sich nicht um die heutigen politischen oder kommerziellen Organisationen handeln, denn die Bibel sagt voraus, daß die Führer dieser Organisationen über die Vernichtung Groß-Babylons trauern werden. (Offb. 18:9-19) Es kann sich daher nur um das Weltreich der falschen Religion handeln. Die Bezeichnung Babylon ist bestimmt sehr passend, denn war das alte Babylon nicht die Quelle der falschen Religion, und hielt es nicht viele Menschen gefangen, die es nie mehr freiließ? Doch! — Jes. 14:4, 17.

      Jehovas Zeugen haben den Auftrag, den Gefangenen des neuzeitlichen Babylon die Freilassung zu predigen, wie es ihr Führer, Jesus Christus, vor neunzehnhundert Jahren tat. Er sagte: „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen die Freilassung zu predigen und den Blinden die Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden.“ (Luk. 4:18)“a Die Juden, die auf die Predigt Jesu und seiner Apostel hörten, wurden befreit und entgingen dadurch der Vernichtung, die im Jahre 70 u. Z. über ihre Nation kam. Auch heute können nur diejenigen, die die Freilassung annehmen, hoffen, der Vernichtung zu entgehen.

      Wir dürfen aber nicht vergessen, daß die Freilassung aus Babylon mehr erfordert, als nur die Verbindungen mit Groß-Babylon zu lösen, wenn sie für uns Schutz und Sicherheit bedeuten soll. Viele Menschen haben ihre Verbindungen mit Babylon der Großen abgebrochen und werden trotzdem in Harmagedon vernichtet werden, wenn Jehova die kommerziellen und politischen Liebhaber Groß-Babylons aus dem Dasein auslöscht. Wie Der Wachtturm schon im Jahre 1934 betonte, müssen Menschen, die zu den „Schafen“ gehören möchten, sich Jehova darstellen, um seinen Willen zu tun, und müssen sich — wie Jesus — taufen lassen und dann sein Beispiel nachahmen, indem sie anderen, die noch gefangen sind, die Freilassung predigen. — Matth. 28:19, 20.

      Was bedeutet dies für Jehovas Zeugen heute? Daß sie noch viel zu tun haben. Sie müssen Menschen nicht nur helfen, ihre Verbindungen mit Babylon der Großen abzubrechen, sondern müssen ihnen auch helfen, für Jehova Gott und seinen Sohn Christus, den König, Stellung zu beziehen, indem sie sie immer wieder besuchen, mit ihnen die Bibel studieren und sie einladen, sich mit ihnen in den Königreichssälen zu versammeln. Das bedeutet viel Arbeit, harte Arbeit und erfordert Zuverlässigkeit und Selbstlosigkeit! — 1. Kor. 15:58.

      Diese Arbeit ist auch sehr dringend. Das Ende dieses Systems der Dinge rückt eilends näher! Alle, die mit Babylon der Großen oder später in Harmagedon vernichtet werden, können nicht auf eine Auferstehung hoffen. Wir dürfen auch nicht übersehen, daß diejenigen, die auf diese Weise befreit werden, an der Rechtfertigung des Namens Jehovas teilhaben und Jehovas Herz erfreuen. — Spr. 27:11.

      Wir haben also bestimmt allen Grund, Gottes Königreich und Seine Gerechtigkeit in unserem Leben allem voranzustellen! (Matth. 6:33) Wir haben bestimmt auch allen Grund, uns in Zucht zu nehmen und uns immer wieder zu vergewissern, ob wir nicht unnötig mit denen zusammen sind, „die mehr die Vergnügungen lieben als Gott“, oder sie sogar nachahmen. (2. Tim. 3:1-5; 1. Kor. 15:33) Mögen wir doch jederzeit beweisen, daß wir Jehova Gott mit unserem ganzen Herzen, unserem ganzen Sinn, unserer ganzen Seele und unserer ganzen Kraft lieben und unseren Nächsten wie uns selbst, indem wir jede Gelegenheit ausnutzen, um den Gefangenen Babylons die Freilassung zu predigen! — Mark. 12:29-31.

      [Fußnote]

      a Einzelheiten siehe Der Wachtturm, 15. Februar 1967.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1968 | 1. Januar
    • Fragen von Lesern

      ● In 5. Mose 10:6 heißt es: „Und die Kinder Israel brachen auf von Beeroth-Bne-Jaakan nach Mosera.“ In 4. Mose 33:31, 32 lesen wir jedoch genau das Gegenteil. Wie läßt sich dieser scheinbare Widerspruch erklären?

      In 4. Mose heißt es in dem Bericht über die Wanderung der Israeliten durch die Wüste: „Und sie brachen auf von Moseroth und lagerten sich in Bne-Jaakan. Und sie brachen auf von Bne-Jaakan und lagerten sich in Hor-Gidgad.“ Das fünfte Buch Mose gibt demnach die Reiseroute der Israeliten umgekehrt an wie das vierte Buch Mose. Wenn man in Betracht zieht, wie viele Jahre die Israeliten in der Wüste umherzogen, so ist es gut möglich, daß sie zweimal durch die gleiche Gegend kamen.

      Ein Kommentar in The Pentateuch and Haftorahs (5. Mose) zu 5. Mose 10:6 lautet: „Eine mögliche Erklärung ist die, daß die Israeliten, nachdem sie südwärts in der Richtung nach Edom gezogen waren, plötzlich nordwärts gehen mußten ... vielleicht mußten sie eine kurze Strecke denselben Weg zurückgehen und kamen so wieder durch einige der Orte, durch die sie vorher schon gezogen waren, doch diesmal in umgekehrter Reihenfolge.“ Es ist beachtenswert, daß der Bericht in 5. Mose (10:6) den Tod Aarons unmittelbar nach dem Hinweis auf den Aufenthalt in Mosera erwähnt, während das vierte Buch Mose (33:31-39) die Wanderung der Israeliten nach Ezjon-Geber und dann nordwestwärts nach Kades beschreibt, bevor es über den Tod Aarons berichtet. Wenn man diesen Punkt berücksichtigt und daran denkt, wie viele Jahre die Israeliten unterwegs waren, kann es gut möglich sein, daß sie auf ihrer Wanderung ein Stück denselben Weg zurückgehen mußten. Von Bne-Jaakan (Beeroth-Bne-Jaakan,

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