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  • Die göttliche Herrschaft — die einzige Hoffnung der ganzen Menschheit
    Der Wachtturm 1972 | 15. Oktober
    • nennt, „der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist“, die alle „gemäß dem System der Dinge dieser Welt“ wandeln. (Epheser 2:2) Nein, wir, die wir so dringend eine zuverlässige Hoffnung benötigen, müssen unsere Blicke von diesem unsichtbaren „Herrscher dieser Welt“ abwenden. (Johannes 12:31) Wir müssen sie auch von seinem todbringenden und Wehe verursachenden System der Dinge abwenden. Auf welche geistige Macht, die über dem Menschen und über dem Teufel steht, müssen wir denn unsere Blicke richten? Wohin nur können wir uns vertrauensvoll wenden? Aus einer Zeit, die Jahrtausende zurückliegt, klingen uns die Worte des göttlichen Herrschers entgegen: „Kehret zur Feste zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung.“ — Sacharja 9:12.

      40. (a) An wen waren diese Worte in Sacharja 9:12 ursprünglich gerichtet, und was war die „Feste“ damals? (b) Von woher mußten jene „Gefangenen der Hoffnung“ zurückkehren, und wie wurde ihnen der Weg zur Freiheit geebnet?

      40 Diese aufrüttelnden Worte, die der Prophet Sacharja vor fast 2 500 Jahren übermittelte, waren an Personen gerichtet, die den aufrichtigen Wunsch hatten, das begünstigte Volk des großen Geistes zu sein, von dem Jesus Christus sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4:24) Die „Feste“, zu der jene ‘Gefangenen der Hoffnung zurückkehren’ sollten, war das messianische Königreich Gottes, das damals von der Stadt Jerusalem vertreten wurde, wo ein König aus dem königlichen Geschlecht Davids von Bethlehem auf einem Thron zu sitzen pflegte, der der „Thron Jehovas “ genannt wurde. (1. Chronika 29:23) Zu dieser irdischen Form der göttlichen Herrschaft sollten die ‘Gefangenen der Hoffnung zurückkehren’, nachdem sie jahrelang im heidnischen Babylon im Exil gelebt hatten, wo in den Tagen Nimrods, des berüchtigten Jägers, aus Opposition gegen Jehova Gott die falsche Religion gegründet worden war. (1. Mose 10:8-10; 11:1-9) In den Tagen des Propheten Sacharja war dieses Babylon als dritte Weltmacht der biblischen Geschichte der Sitz der Weltherrschaft. Im Jahre 539 v. u. Z. brach Gott, der Allmächtige, die Macht, die Babylon über seine „Gefangenen“ hatte, und ebnete ihnen den Weg zur Freiheit!

      41. (a) Warum haben wir es hier nicht nur mit einem Stück alter, toter Geschichte zu tun? (b) Wer sind die „Gefangenen der Hoffnung“ heute, und was benötigen sie?

      41 Das war ein Stück aufregende Geschichte aus der fernen Vergangenheit! Es ist aber nicht tote Geschichte. Es ist prophetische Geschichte, Geschichte, die für die heutige Zeit lebt und für die es in der heutigen Zeit, in unserer Generation, eine lebende Parallele gibt. Darum wurden diese Worte zusammen mit den Prophezeiungen Sacharjas, eines der letzten Propheten Jehovas vor Jesus Christus, niedergeschrieben und bewahrt. Können wir denn heute als „Gefangene der Hoffnung“ bezeichnet werden? Jawohl, wenn wir die Hoffnung erkennen und annehmen, die der „Gott der Hoffnung“ uns vor Augen hält. Im letzten Buch seiner Heiligen Schrift, in der Offenbarung, wird prophetisch auf ein Babylon hingewiesen, nicht auf das alte Babylon, sondern auf Babylon die Große von heute. Dieses mächtigere Babylon symbolisiert das Weltreich der falschen Religion, das religiöse Beziehungen zu den politischen Regierungen dieses Systems der Dinge — sogar zu dem kommunistischen Rußland — unterhält. Alle Menschen dieser Welt, ob sie einer der Hunderte von Religionen anhängen oder die weltlichen politischen Einrichtungen unterstützen, sind „Gefangene“ von Babylon der Großen und ihren politischen Verbündeten. Damit sie gerettet werden können, müssen sie befreit werden.

      42. (a) Warum ist diese Befreiung dringend notwendig? (b) Was ist die „Feste“ heute, zu der die „Gefangenen“ zurückkehren müssen, und was sendet Jehova seit 1914 u. Z. von dort aus?

      42 Diese Befreiung ist dringend notwendig. Warum? Weil Babylon die Große und alle ihre politischen Liebhaber zur baldigen Vernichtung verurteilt sind! Wie können Menschen aus ihrer geistigen Gefangenschaft befreit werden, in der sie nichts anderes zu erwarten haben als die Vernichtung in der bevorstehenden „großen Drangsal“? Es gibt nur eine Möglichkeit, befreit zu werden, und die besteht darin, sich der „Feste“ zuzuwenden, auf die zu blicken Jehova Gott alle „Gefangenen der Hoffnung“ auffordert. Diese „Feste“ ist das messianische Königreich Gottes, das in alter Zeit von der befestigten Stadt Jerusalem vertreten wurde. Das irdische messianische Königreich, das seinen Sitz in Jerusalem im Nahen Osten hatte, existiert längst nicht mehr. Es ist in unserer Zeit erneuert worden, aber nicht im irdischen Jerusalem, sondern im Himmel, wo der königliche Nachkomme des Königs David, Jesus Christus, seinen Sitz hat. Er sitzt nicht auf einem vergänglichen, buchstäblichen Thron im irdischen Jerusalem, sondern auf dem wirklichen „Thron Jehovas“, denn er sitzt zur „Rechten“ Jehovas im Himmel. (Psalm 110:1, 2; Apostelgeschichte 2:34-36; 7:55, 56; 1. Petrus 3:22; Offenbarung 3:21) Von dort aus sendet Jehova seit dem Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 den ‘Stab der Macht Christi’ aus.

      43. (a) Was ist also die einzige Hoffnung der ganzen Menschheit? (b) Von woher und wohin sind Jehovas christliche Zeugen seit 1918 u. Z. „zurückgekehrt“, und wie fordern sie alle anderen „Gefangenen“ auf, zu dieser „Feste“ zurückzukehren?

      43 Unter den Füßen dieses Christus und seiner treuen Nachfolger wird Jehova ‘Satan in kurzem zermalmen’. (Römer 16:20) Das Königreich dieses messianischen Befreiers vertritt offiziell die göttliche Herrschaft Jehovas, des höchsten und allmächtigen Gottes. Es ist die einzige Hoffnung der ganzen Menschheit. Es ist die von Gott bestimmte Feste, der wir uns zuwenden müssen, wenn wir frei werden und ewig glücklich leben möchten. Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 befinden sich Jehovas christliche Zeugen nicht mehr in der geistigen Gefangenschaft Groß-Babylons, sondern sind ‘zur Feste zurückgekehrt’, zu dem im himmlischen Zion aufgerichteten Königreich Gottes. Trotz der sich zusehends verschlechternden Weltverhältnisse genießen sie ihre wunderbare geistige Freiheit und frohlocken in ihrer herrlichen Hoffnung auf die nahe Zukunft. In ihrem großen Mitleid mit der ganzen Menschheit richten sie an alle „Gefangenen“ überall den dringenden Aufruf, ‘zur Feste zurückzukehren’, indem sie den prophetischen Auftrag Christi erfüllen: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“ — Matthäus 24:14.

  • Die zehn Stämme — Sind sie verlorengegangen?
    Der Wachtturm 1972 | 15. Oktober
    • Die zehn Stämme — Sind sie verlorengegangen?

      DIE Zeitschrift Courant Magazine von Hartford (USA) vom 12. September 1971 enthielt einen Artikel, betitelt: „‚Der verlorene Stamm‘ kämpft für die russischen Juden“. Darin wurde der Anspruch gewisser amerikanischer Indianer erwähnt, der verlorene Stamm Ephraim zu sein. Sie waren darum wegen der Behandlung, die den Juden

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