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Ein Kampf zwischen GötternDer Wachtturm 1965 | 15. Mai
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Die „starkherzigen“ Babylonier, die sich ihrer Götter Bel und Nebo rühmten, hätten diese Warnung beachten sollen. Sie hätten Gottes Volk Israel während seiner Gefangenschaft nicht allzu verächtlich und grausam behandeln sollen.
Im Jahre 539 v. Chr. oder nur zwei Jahre vor dem Ende der vorausgesagten siebzigjährigen Verödung sandte Gott seinen schnellfliegenden Raubvogel, Kores von Persien, aus, damit sich dieser auf Babylon stürze und den göttlichen Ratschluß an ihm vollziehe. (Jer. 25:11) Babylon war jedoch eine mit mächtigen Mauern umgebene, angeblich uneinnehmbare Stadt. Würden Babylons Götter hinter den mächtigen Schutzmauern über Jahre hinweg standhalten und Jehova daran hindern können, seinen Ratschluß zu der von ihm vorhergesagten Zeit auszuführen? Würde Kores in den zwei Jahren den Sturz Babylons herbeiführen können und dazu kommen, die Juden freizulassen?
Jehovas Wort und Name standen auf dem Spiel. Der Kampf zwischen Jehova und Babylon sollte nicht nur ein Kampf zur Befreiung seines Volkes Israel sein, sondern ein Kampf zwischen Göttern. Jehova würde den babylonischen Götzen, die keine Götter waren, seine Überlegenheit beweisen und sie in den Staub erniedrigen und sie vollständig schlagen. Es sollte für Satan und seine bösen Dämonen eine vernichtende Niederlage werden, ein Vorgeschmack der Niederlage und der Vernichtung dieser Gegner Gottes und der vollständigen Rechtfertigung Jehovas vor den Göttern aller Nationen. Darum mußte Babylon zu der von Gott bestimmten Zeit fallen. In der kommenden Ausgabe des Wachtturms werden wir einige Ereignisse verfolgen, die sich in der verhängnisvollen Nacht, in der Babylon fiel, abspielten.
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Ein Land — berühmt für sein BdellionharzDer Wachtturm 1965 | 15. Mai
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Ein Land — berühmt für sein Bdellionharz
◆ Gold und Onyx kennst du wahrscheinlich; weißt du aber was Bdellionharz ist? Im Lande Hawila gab es nicht nur Gold und Onyx, sondern auch Bdellionharz. (1. Mose 2:11, 12) Da das Bdellionharz in Verbindung mit dem Onyxstein und mit Gold erwähnt wird, muß es sehr kostbar gewesen sein. Die Israeliten müssen es gekannt haben, denn Moses verglich das Aussehen des Mannas mit Bdellionharz. (4. Mose 11:7) Dieses wohlriechende Harz war im Altertum sehr geschätzt und bei Juden und Heiden beliebt. Es wurde von einem Baum ausgeschieden und war nach Plinius durchscheinend, wachsähnlich und fühlte sich fettig an. Sein Duft breitete sich weithin aus, und es hatte ein Aroma und einen Geschmack wie Myrrhe, nur etwas schwächer. Wenn es verbrannt wurde, verbreitete es einen balsamischen Duft. Die Alten verwandten es wie Myrrhe für die Parfümerie, zu Räucherwerk und in Arzneimitteln.
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„Ein Zeugnis gewissenhafter Bibelforschung“Der Wachtturm 1965 | 15. Mai
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„Ein Zeugnis gewissenhafter Bibelforschung“
✔ Ein Mann in den Vereinigten Staaten, der vor kurzem das Buch „All Scripture Is Inspired of God and Beneficial“ („Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“) erhalten hat, schrieb an die Herausgeber, die Watchtower Society, folgendes: „Kürzlich erhielt ich das Buch ‚All Scripture Is Inspired of God and Beneficial‘. Ich betrachte dieses Buch als ein Zeugnis gewissenhafter Bibelforschung. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Stunden intensiver Forschungsarbeit darin stecken. Es ist die ausführlichste einbändige Abhandlung über die Bibel, die ich jemals gelesen habe. Da ich auch The Interpreter’s Bible, Hastings Dictionary of the Bible (die revidierte Ausgabe) und den Beacon Bible Commentary (die beiden letztgenannten Werke habe ich in meiner Privatbibliothek) gelesen habe, fiel mir sogleich auf, daß zwischen Ihrem Werk und den Werken anderer namhafter Gelehrter ein bedeutender Unterschied besteht: Ihr Werk verherrlicht die Bibel als das inspirierte Wort Gottes. Statt umstrittene Stellen der Bibel, die mit der Wissenschaft und der Weltgeschichte nicht übereinstimmen, zu übergehen, beweist es die Richtigkeit des biblischen Berichts.“
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