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  • Frau Spinne webt ihr Netz
    Erwachet! 1975 | 8. August
    • Woher die „Intelligenz“?

      „Erstaunlich“, erklärt der Wissenschaftler, der ihre Anatomie studiert. Doch wenn er ein Befürworter der Evolutionstheorie ist, bereitet ihm Frau Spinne auch ein schwerwiegendes Problem.

      Wie entdeckte oder entwickelte dieses kleine Tier (es ist übrigens kein Insekt, denn Insekten haben nur sechs Beine, die Spinne aber acht) Öldrüsen an seinen Klauen, die es ihm ermöglichen, nicht an seinem eigenen Leim festzukleben? Wer brachte ihm Ingenieurkunst und Geometrie bei?

      „Das ist Instinkt“, mag jemand sagen. Es stimmt, die Fähigkeit, Netze zu weben, ist angeboren, denn viele Spinnenbabys stellen ebenfalls Gewebe her, „vollkommene Miniaturgebilde, nicht größer als eine Briefmarke“. Aber wir stehen immer noch vor der Frage, wie ein solch kleines Geschöpf so komplizierte Anlagen „entwickelt“ haben soll.

      „Nun, es hat diese Anlagen im Laufe der Jahrhunderte entwickelt“, antwortet der Evolutionist. Doch ist es so, wie einer von ihnen ehrlich zugab: „Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund für die Annahme, daß sich die Gewohnheiten der Spinnen im allgemeinen sehr geändert haben.“ Bei jeder neuen Erkenntnis über die Spinne taucht daher wieder die Frage auf: Woher hat sie diese „Intelligenz“, die man nicht einmal bei viel größeren, sogenannten „höher entwickelten“ Geschöpfen findet?

      Für andere Personen ist das kein Problem. Sie erkennen die prägnante Erklärung an, die in 1. Mose 1:25 zu finden ist: „Und Gott ging daran, ... alle sich regenden Tiere des Erdbodens [zu machen] nach ihrer Art.“

      Letzten Endes mußt du also die Entscheidung treffen. Wenn du das nächste Mal das gazeartige Netz von Frau Spinne siehst, dann frage dich doch: Welcher Meisterarchitekt hat ihr das Weben beigebracht?

  • Die „Wohnungskrise“ der Honigbienen
    Erwachet! 1975 | 8. August
    • Die „Wohnungskrise“ der Honigbienen

      ● Was geschieht, wenn in einem Bienenstock kein Platz mehr ist? Einige Bienen werden ausgeschickt, um ein neues Heim zu suchen. Sie mögen dann eine leere Kiste, einen hohlen Baum oder ein Loch in einer Mauer entdecken. Dann verlassen die Königin und viele der Arbeitsbienen ihren alten Bienenstock in einem Schwarm — als eine Art fliegende Kolonie. Aber einige Arbeitsbienen werden zurückgelassen, damit sie sich der Familienglieder annehmen, die aus den im alten Heim gelegten Eiern ausschlüpfen, unter anderem der neuen Königin. Statt also ein paar Bienen aus der Kolonie fortzuschicken, verläßt der größte Teil der Familie das alte Heim.

      Das kann für einen Bienenzüchter wirklich ärgerlich sein, und daher entschloß sich ein Bienenzüchter in Florida, das Problem zu untersuchen. Er schreibt: „Schließlich erkannte ich, daß der Augenblick des ,Auszugs‘ nicht von Bedeutung war. Zu dem Zeitpunkt war es schon zu spät, sie aufzuhalten. Vielmehr mußte ich sie veranlassen, meinem Plan zu folgen. Bienen schwärmen, wenn sie in Platznot geraten sind; und so fragte ich mich: Warum die Königin, von der das ganze Leben im Bienenstock abhängt, auf nur einen Raum beschränken? Ich beschloß, jeder Königin noch einen Raum zu geben, sozusagen eine Zweizimmerwohnung. Daher richtete ich für jede Bienenkönigin ein zweites Stockwerk ein.

      Die Sache hat funktioniert; sie sind geblieben! Und jetzt spiele ich einfach bei der Geburt jeder neuen Kolonie die ,Hebamme‘. Zur rechten Zeit teile ich den Bienenstock. Es befinden sich immer eine Fülle von Königinnen- und Drohnenzellen in beiden ,Räumen‘ der Wohnung der Königin. Ich suche die besten davon aus und richte den nächsten Bienenstock ein.“

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