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Sich Jehova und seinem Wort gegenüber loyal erweisenDer Wachtturm 1970 | 1. Mai
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Und das Luxemburger Wort (16. Januar 1965), eine katholische Zeitung, schrieb über die Situation in Luxemburg: „Ist es nicht eine schlimme Sache, ... daß die erdrückende Majorität unserer Katholiken, ja unserer Priester, noch nie die Bibel, auch nur das Neue Testament, ganz gelesen haben?“
33 Diese Ansichten sind nicht erst in letzter Zeit aufgekommen. Im Jahre 1929 wurde 500 Theologiestudenten der Baptisten, der Kongregationalisten, der Episkopalkirche, der evangelischen Kirche, der Lutheraner, der Methodisten und der Presbyterianer die Frage gestellt: „Glauben Sie, daß die Bibel völlig frei ist von Legenden und Mythen?“ Nicht weniger als 95 Prozent der Theologiestudenten beantworteten diese Frage mit „Nein“. Sie verrieten also, daß sie die Bibel nicht als Gottes Wort anerkennen.
34. Wie haben in der ganzen Welt bereits Hunderttausende gezeigt, daß sie sich Jehova und seinem Wort gegenüber loyal erweisen möchten?
34 Wenn du ihren Standpunkt nicht teilst, solltest du dies beweisen. Hunderttausende in der ganzen Welt haben dies bereits getan. Sie wollen nichts zu tun haben mit einer religiösen Organisation, die Jehova Gott und seinem Wort, der Bibel, gegenüber nicht loyal ist. (2. Kor. 6:14-17; Offb. 18:4) Sie sind darum aus der Kirche ausgetreten, haben aber nicht aufgehört, Gott anzubeten. Sie kommen regelmäßig mit einer der über 25 000 Versammlungen der Zeugen Jehovas, die es in der ganzen Welt gibt, zum Gottesdienst zusammen. Sie glauben an das, was die Bibel sagt. Sie verteidigen deren sittliche Maßstäbe. Es gibt kaum einen Ort, wo man sie nicht Woche für Woche von Haus zu Haus gehen sieht, um ihre Mitmenschen zum Bibellesen anzuspornen. Sie freuen sich, aufrichtigen Personen zu zeigen, welche überwältigenden Beweise es dafür gibt, daß die Bibel wirklich das Wort Gottes ist. Darüber hinaus freuen sie sich, solchen Personen ein unentgeltliches Heimbibelstudium anzubieten, das ihnen helfen soll, eine genaue Erkenntnis des Wortes Gottes zu erwerben und danach zu leben.
35. Welche Zukunft steht allen bevor, die sich Jehova gegenüber loyal erweisen?
35 Solchen loyalen Dienern Jehovas steht eine wunderbare Zukunft bevor. Wir lesen in Gottes inspiriertem Wort: „Jehova ... wird seine Loyalgesinnten nicht verlassen. Auf unabsehbare Zeit werden sie bestimmt behütet werden; was aber die Nachkommen der Bösen betrifft: sie werden tatsächlich weggetilgt werden. Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen.“ — Ps. 37:28, 29, NW.
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Anderen helfen, die Zusammenkünfte zu besuchenDer Wachtturm 1970 | 1. Mai
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Anderen helfen, die Zusammenkünfte zu besuchen
JEHOVAS ZEUGEN lieben ihre Mitmenschen, und sie scheuen keine Mühe, Personen, die an der Bibel interessiert sind, zu helfen, ihre Zusammenkünfte zu besuchen. Sie wissen, daß solche Menschen in diesen Zusammenkünften viel lernen über die Forderungen, die Jehova an alle stellt, die ewig leben möchten. Wie sich diese Liebe äußert, zeigt folgender Bericht von den Trukinseln im Pazifischen Ozean. Ein Missionar der Zeugen Jehovas, der dort tätig ist, schrieb folgendes:
„Im vergangenen Monat hat sich bei unseren Zusammenkünften die Besucherzahl verdoppelt. Viele Interessierte, mit denen wir die Bibel studieren, dachten, sie könnten die Zusammenkünfte nicht besuchen, weil sie kein Fahrzeug besitzen. Wir überwanden das Problem folgendermaßen: Statt zu den Zusammenkünften zu fahren, gingen wir zu Fuß. Unsere Versammlungsstätte ist etwa drei Kilometer vom Missionarheim entfernt. In dem dazwischen liegenden Gebiet führen wir mehrere Bibelstudien bei Interessierten durch.
Vom Missionarheim bis zur Versammlungsstätte hat man etwa vierzig Minuten zu gehen. Unterwegs laden wir die Interessierten ein mitzukommen. Das hat sich als sehr wirksam erwiesen. In der ersten Woche gingen zwei Personen mit, in der zweiten vier, in der dritten acht, und in der vergangenen Woche waren es zehn. Fast alle von ihnen sind noch neu und haben die Zusammenkünfte vorher nicht besucht. Wenn sie bekannte Gesichter in unserer Gruppe sehen, spornt sie dies an mitzukommen.“
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