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  • 14. Teil: Der Kampf vor die Gerichte getragen
    Der Wachtturm 1955 | 15. September
    • und nicht an den Gerichten sei, zu entscheiden, welche Regeln den Kindern in den Schulen aufgezwungen werden solltenf. Dies war ein großer Verlust im Kampf um die Freiheit der Gottesanbetung. Dieser Schlag, diese Niederlage wurde der Anlaß zu einer weiteren Welle bitterer Verfolgung, und dies bis zum 14. Juni 1943, als das höchste Gericht sein eigenes Urteil umstieß. Über die Reaktion in den 1940er Jahren berichtet der nächste Teil.

      (Fortsetzung folgt)

  • Auf Besuch bei Jehovas Zeugen in Zentral-Amerika (2. Teil)
    Der Wachtturm 1955 | 15. September
    • Auf Besuch bei Jehovas Zeugen in Zentral-Amerika (2. Teil)

      IN Britisch-Honduras freuten sich Jehovas Zeugen wochen-, ja monatelang auf den angekündigten Besuch N. H. Knorrs, des Präsidenten der Gesellschaft. Sie veranstalteten einen dreitägigen Kongreß für die Zeit vom 3.—5. Dezember, der im Memorial-Park in Belize stattfinden sollte.

      Im Dezember beginnt die Regenzeit und damit das unsichere Wetter. So wurde denn nur ein provisorischer Kongreßplan aufgestellt. Der Präsident war fünf Jahre lang nicht mehr dagewesen. Die örtlichen Zeugen Jehovas sorgten für eine gute Bekanntmachung, indem sie Schilder in Läden, auf Gebäuden, in Kinos, auf Lastwagen, Schiffen usw. anbringen ließen. Ferner erschienen Zeitungsinserate, und es wurden Einladungsbriefe und Handzettel zu Tausenden verwendet. Auch spannte man ein großes Banner über die Hauptstraße der Hauptstadt, und über den Rundfunk vermittelte man regelmäßig Bekanntmachungen. Jehovas Zeugen planten einen großen Kongreß und hießen jedermann, der ihn besuchen wollte, willkommen.

      Der Memorial-Park ist überaus lieblich gelegen. Man sieht von dort auf die grünblauen Wasser des Karibischen Meeres hinaus. Der achteckige Musikpavillon diente als ein vorzügliches Rednerpodium, und die Brüder hatten die Anlagen direkt davor prächtig mit Blumen und Topfpflanzen geschmückt. Welche Überraschung, als sich zur Eröffnungszusammenkunft 241 Personen einfanden, um N. H. Knorr über das Thema „Unser Zusammenkommen nicht versäumen“ sprechen zu hören. Dies war ganz ungewöhnlich, in Anbetracht der Tatsache, daß nur 90 Verkündiger dort im Monat November Bericht erstattet hatten. So wird es denn noch viele weitere Menschen geben, die sich für den Kongreß und für die Botschaft des Königreiches interessieren.

      Am Sonnabend symbolisierten 19 Personen ihre Hingabe an Jehova Gott, indem sie sich im Karibischen Meere taufen ließen. Nach diesem Untertauchen zog eine Fahrradparade durch die Stadt und kündigte den Vortrag vom Sonntag „Gottes Liebe — die einzige Rettung in der Krise der Menschheit“ an. Die Brüder vom Orte, alles Nachkommen von afrikanischen Vorfahren, freuten sich bestimmt, mit Bruder Knorr in dieser Fahrradparade mitzufahren, die durch all die gewundenen Straßen der Stadt über 15 Kilometer weit ging. Motorisierte Polizei begleitete sie. Dieser letzte Hinweis auf unsere Veranstaltung trug samt all den anderen Bekanntmachungen dazu bei, daß sich bis Sonntag abend, 8 Uhr, 689 Personen im Park versammelt hatten. Dies spornte bestimmt die 90 regulären Zeugen dieses Landes sehr an, als sie sahen, daß noch viele weitere den Wunsch hegen, die gute Botschaft zu hören, und es wird sie beschäftigt halten, solchen zu helfen.

      Als der Kongreß vorbei war, wurde ein Herr, der sich darüber beklagt hatte, daß man die Zeugen Jehovas den Park benutzen ließ, auf Grund ihres Benehmens anderen Sinnes,

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