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Fragen von LesernDer Wachtturm 1972 | 15. August
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In dem Bericht in 1. Mose, Kapitel 19 werden zwar nur die Tatsachen dargelegt, ohne daß erwähnt wird, ob Gott es billigte oder mißbilligte, daß Lot in betrunkenem Zustand zweimal Blutschande beging. Aus späteren Teilen des Bibelberichts geht jedoch immer wieder deutlich hervor, daß Gott Trunkenheit verurteilt. (Spr. 20:1; 23:20, 21, 29-35; 1. Kor. 6:9, 10) Auch Blutschande war nach dem Gesetz, das Gott den Israeliten gab, verboten: „Ihr sollt euch nicht, kein Mensch von euch, irgendeinem nahen, der sein naher Verwandter nach dem Fleische ist, um die Blöße aufzudecken. ... Die Blöße deines Vaters und die Blöße deiner Mutter sollst du nicht aufdecken.“ (3. Mose 18:6, 7) Die Übertretung des Gesetzes über Blutschande wurde mit dem Tode bestraft. (3. Mose 18:29) Obwohl Lot und seine Töchter nicht unter diesem Gesetz standen, wußten die beiden Töchter doch, daß sie mit ihrem Vater keinen Geschlechtsverkehr haben sollten, denn sonst hätten sie ihn nicht zuerst trunken gemacht.
Warum wird Lot aber in 2. Petrus 2:8 ein „Gerechter“ genannt? Nicht etwa, weil Gott seine Trunkenheit oder die Blutschande gutgeheißen hätte. Gott hieß diese Handlungsweise nicht gut. Wir sollten jedoch beachten, daß nichts in dem Bericht erwähnt wird, was annehmen ließe, daß Lot ein Trinker gewesen wäre oder gewohnheitsmäßig Blutschande getrieben hätte. Er stand in dem Ruf eines „Gerechten“, und in diesem Ruf stand er bei Gott, der das Herz prüft. Lot mißbilligte die „gesetzlosen Taten“ der Bewohner von Sodom, und wenn ihn der Herzensprüfer als gerecht betrachtete, dann muß er über die unrechte Handlung, in die er verwickelt worden war, bestimmt betrübt gewesen sein.
Daß der Aufschluß über Lot und seine Töchter in den Bibelbericht aufgenommen wurde, sollte uns erkennen helfen, daß alles, was in der Bibel steht, wahr ist. Sie verheimlicht selbst die Verfehlungen von Personen, die als Diener Gottes bekannt waren, nicht. Diese Dinge werden jedoch nicht berichtet, um den Wunsch, unsittlich zu handeln, zu wecken oder zu fördern, sondern um Aufschluß zu vermitteln, der zum Verständnis anderer Begebenheiten beiträgt.
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Wird die Wissenschaft unsere Umwelt verderben?Der Wachtturm 1972 | 15. August
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Wird die Wissenschaft unsere Umwelt verderben?
Die Wissenschaft hat einerseits viel Gutes bewirkt, andererseits hat sie aber viel Schaden gestiftet. Sie ist schuld an der gefährlichen Lärmseuche und an der Wasser- und Luftverschmutzung. Durch ihre Kriegswaffen, ja selbst durch das Auto haben Millionen Menschen ihr Leben verloren. Besteht die Hoffnung, daß diese Entwicklung aufgehalten wird?
Die ständige Bedrohung unseres Lebens und die Verschmutzung unserer Umwelt werden bald ein Ende haben. In dem Buch „Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt“ wird gezeigt, wodurch diese lebenrettende Veränderung herbeigeführt wird. Dieses 416 Seiten starke Buch hilft dir verstehen, was die Bibel über die unmittelbare Zukunft der Erde sagt. Es ist für 2,50 DM (Österreich öS 15; Luxemburg 25 lfrs) erhältlich.
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