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  • Hast du ein gutes Programm für das persönliche Studium?
    Königreichsdienst 1981 | August
    • Hast du ein gutes Programm für das persönliche Studium?

      1 „Wenn ich bloß mehr Zeit zum Studieren hätte! Ich finde einfach nicht die Zeit dazu.“ Hast du eine solche Äußerung schon gehört? Vielleicht hast auch du schon einmal etwas Ähnliches gesagt. Findest du es schwierig, Zeit für das persönliche Studium zu reservieren? Hindern dich verschiedene Dinge an deinem persönlichen Studium sowie am Familienstudium? Es kostet schon Mühe, genügend Zeit für das Studium zu reservieren, denn es gibt viele Tätigkeiten, die unsere Zeit in Anspruch nehmen. Unser sündiges Fleisch kann uns auch veranlassen, das persönliche Studium hinauszuschieben. (Vergleiche Römer 7:18-20.) Was kannst du tun, wenn du in dieser Hinsicht Schwierigkeiten hast? Frage dich zuerst: Wie wichtig ist mir das persönliche Studium? Könnte ich mehr studieren? Woher könnte ich die Zeit dafür nehmen? Wenn du in dieser Hinsicht keine Probleme hast dann ist das sehr gut. Solltest du jedoch Schwierigkeiten haben, dann ist es jetzt an der Zeit, einen guten Zeitplan aufzustellen.

      2 Denke auch darüber nach, warum das persönliche Studium so wichtig ist. Deine geistige Gesundheit wird darunter leiden, wenn du das persönliche Studium vernachlässigst und nur die geistige Nahrung aufnimmst, die anläßlich der Zusammenkünfte dargeboten wird. Fleiß ist notwendig, um geistig zu wachsen. Wer dazu neigt, das persönliche Studium zu vernachlässigen, sollte daran denken, daß eine genaue Erkenntnis erforderlich ist, um Jehovas Wohlgefallen zu erlangen (2. Tim. 2:15).

      EIN ZEITPLAN

      3 Bestimmte Zeiten sollten für das persönliche Studium vorgesehen werden. Wähle Zeiten aus, die zu deinen persönlichen Verhältnissen passen. Vielleicht kannst du jeden Tag 10 oder 15 Minuten lang die Bibel lesen oder studieren. Einige tun dies frühmorgens, andere, bevor sie ins Bett gehen. Manche nutzen die Zeit aus, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, auf andere warten oder während Pausen. Wenn du einige dieser Anregungen befolgst, magst du überrascht sein, wieviel du in wenigen Minuten jeden Tag erreichen kannst. Wenn du einmal einen Zeitplan aufgestellt hast, solltest du ihn einhalten. Wer es versäumt, einen guten Zeitplan für das persönliche Studium einzuhalten, wird höchstwahrscheinlich feststellen, daß er einfach nicht zum Studieren kommt. Die Kinder sollten regelmäßig mit einbezogen werden. Die Sommerzeit bietet hierzu viele zusätzliche Möglichkeiten. Laß nicht zu, daß dich irgend etwas von deinem persönlichen Studium abhält, denn dein geistiges Wachstum hängt zu einem großen Teil davon ab, wie regelmäßig und tiefgründig du studierst (Ps. 1:2).

      NUTZBRINGEND

      4 In Sprüche 2:1-5 wird der Leser ermahnt, „die wahre Erkenntnis Gottes“ zu finden. Ohne Studium ist dies unmöglich. Das persönliche Studium ermöglicht es uns, biblische Gedanken unserem Sinn und unserem Herzen einzuprägen, wodurch wir Jehova näherkommen. Wenn wir uns auf den Stoff vorbereitet haben, der in den Zusammenkünften dargeboten wird werden wir mehr davon haben und die Einzelheiten besser verstehen. Gute Studiengewohnheiten helfen uns, unsere Lesefähigkeit, die Wahl unserer Worte sowie die Kenntnis der richtigen Ausdrucksweise zu verbessern. Wir werden dann bessere Ansprachen halten und erbauende Kommentare in den Zusammenkünften und bei Heimbibelstudien geben können. Es wird uns gelingen, mehr zu lernen und zu behalten. Dadurch werden wir besser ausgerüstet sein, Entscheidungen zu treffen, wenn wir vor wichtigen Streitfragen stehen. Unser Schild des Glaubens wird uns einen größeren Schutz vor dem bösen Einfluß dieser Welt gewähren. Je mehr wir lernen, desto besser werden wir in der Lage sein, anderen „einen Grund für die Hoffnung“ zu geben, die in uns ist (1. Petr. 3:15).

      5 Lebengebende Erkenntnis stammt von Gott, aber sie kann nur durch persönliche Anstrengungen erworben werden. Eine positive Einstellung in diesem Zusammenhang ist eine große Hilfe (Kol. 3:10). Durch ein persönliches Studium wird uns geholfen, zur Reife voranzuschreiten, geistig stark zu bleiben und für Jehovas Dienst vollständig ausgerüstet zu sein. Die notwendige Zeit und Mühe hierfür lohnt sich wirklich.

  • Pionierdienst — ein Beruf, der deine Zukunft sichert
    Königreichsdienst 1981 | August
    • Der Pionierdienst — Teil 1

      Pionierdienst — ein Beruf, der deine Zukunft sichert

      1 Drehen wir einmal das Rad der Geschichte bis zum Herbst des Jahres 29 u. Z. zurück. Wir befinden uns in Nazareth, einer Stadt in Galiläa. Während der Arbeitstag zu Ende geht, beobachten wir einen etwa 30 Jahre alten Mann — er ist Zimmermann von Beruf —, der dabei ist, seine Werkstatt aufzuräumen. Er scheint es dieses Mal mit besonderer Sorgfalt zu tun. Bald erfahren wir auch den Grund. Er steht im Begriff, seinen Beruf zu wechseln. Bei diesem stattlichen Mann handelt es sich um Jesus von Nazareth.

      2 Die neue Tätigkeit, die Jesus nicht nur nebenberuflich, sondern hauptberuflich durchführen wollte, war, ein Prediger der guten Botschaft zu sein. Bald lud er auch andere ein, seinen Fußstapfen zu folgen, und veranlaßte auch diese, einen Berufswechsel vorzunehmen. Den neuen Beruf nannte er „Menschenfischer“ (Matth. 4:18-22).

      EIN BERUF, DER DEN HÖCHSTEN LOHN EINBRINGT

      3 Jesus gab wegen der besonderen Aufgaben, die ihm Jehova hier auf der Erde zugeteilt hatte, nicht nur seinen Beruf als Zimmermann auf, sondern verließ auch vorübergehend einen herrlichen Dienstplatz im Himmel. Er war sich aber eines hohen Lohnes sicher, wenn er seinen Auftrag gewissenhaft durchführen würde (Hebr. 6:10). In einem Gleichnis vergleicht er den ihm in Aussicht gestellten Lohn mit einem Schatz, der ihm so viel bedeutete, daß er bereit war, große Opfer zu bringen, um ihn zu erwerben (Matth. 13:44, 45). Ja, er war bereit, ‘für die vor ihm liegende Freude den Marterpfahl zu erdulden’ (Hebr. 12:2). Er war aber auf keinen Fall bereit, eine hohe Stellung in Satans Organisation zu bekleiden (Luk. 4:5-8).

      AUCH HEUTE VIELE PIONIERE BENÖTIGT

      4 Auch in diesen letzten Tagen des vergehenden Systems der Dinge ergeht von Jehova, dem großen Arbeitgeber, an seine willigen ihm hingegebenen Diener der Ruf, wenn es irgend möglich ist, Raum für den Dienst als Pionier zu schaffen, was „Vorkämpfer“ und „Wegbereiter“ bedeutet. Möge niemand diesen Beruf gering einschätzen. Es ist ein Beruf, der Zukunft hat. Dies hatte schon Paulus erkannt. Deshalb trat er freudig und einsatzbereit in die Fußstapfen seines Herrn und Meisters. In 1. Korinther 11:1 ermuntert er uns zu demselben Dienst mit den Worten: „Werdet meine Nachahmer, so, wie ich Christi Nachahmer bin.“

      ZUKUNFTSAUSSICHTEN

      5 Da Jehova nicht ungerecht ist und die in seinem Dienst geleistete Arbeit vergessen würde, können wir sicher sein, daß er die ihm geleisteten treuen Dienste reichlich belohnen wird. Wieder ist es Jesus, der uns in diesem Zusammenhang den Rat gibt: „Hört auf, euch Schätze auf der Erde aufzuhäufen, wo Motte und Rost sie verzehren und wo Diebe einbrechen und stehlen. Häuft euch vielmehr Schätze im Himmel auf, wo weder Motte noch Rost sie verzehren und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein“ (Hebr. 6:10; Matth. 6:19-21; 5:12). So werden neben Jesus noch 144 000, von denen viele Raum schaffen konnten, Pionier zu werden, eine hohe Stellung im Himmel erhalten. Paulus nannte den in Aussicht gestellten Lohn „Krone der Gerechtigkeit“ (2. Tim. 4:8). Aber auch den Gliedern der großen Volksmenge steht nicht nur vollkommene Gesundheit und ewiges Leben und Glück in einem Paradies als Lohn für die geleistete Arbeit in Aussicht, sondern für viele besteht auch noch die Möglichkeit, mit den Treuen der alten Zeit eine fürstliche Stellung zu bekleiden (Ps. 45:16: Jes. 32:1, 2).

      JEHOVA SORGT FÜR SEINE PIONIERE

      6 Da Pioniere oft auch in Kriegszügen als „Vorkämpfer“ und „Wegbereiter“ eingesetzt werden, stellen sie in solchen Kampfzeiten keine hohen Ansprüche an das Leben. Sie sind, wie Paulus in 1. Timotheus 6:8 schreibt, mit „Lebensunterhalt und Bedeckung“ zufrieden, so wie auch Jesus, der einmal sagte: „Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels haben Schlafsitze, der Sohn des Menschen aber hat keine Stätte, wo er sein Haupt niederlegen kann“ (Matth. 8:20). Doch wir sind sicher, daß er immer eine Schlafstätte fand und

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