-
Ist Gottes Vorhaben mit der Menschheit gescheitert?Der Wachtturm 1956 | 1. November
-
-
einen vollkommenen Menschen, den Tod über das Menschengeschlecht brachte, so erschließt das Opfer Jesu, des einen vollkommenen Menschen, für alle Gerechtigkeitsliebenden den Weg, Leben zu erlangen. — Joh. 1:29, NW.
Bevor indes die Menschen die Segnungen aus dem Opfer oder der Loskaufsvorkehrung Jesu empfangen können, müssen Satan und alle seine Helfershelfer, die sichtbaren wie die unsichtbaren, aus dem Wege geräumt werden, da sie all diese Tätigkeit, zugunsten des Menschen, verhindern wollen. Dies werden Jesus Christus und seine unsichtbaren Heere in Harmagedon, im „Kriege des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, tun. In diesem universellen Kriege werden alle auf Erden, die nicht Stellung für Jehova beziehen, vernichtet werden, wohingegen Satan und seine unsichtbaren Heere für tausend Jahre in einen Abgrund todesgleicher Untätigkeit geworfen werden. — Off. 16:14, 16; 20:1-3, NW.
Die Harmagedon-Überlebenden, die Jehova und seine Gerechtigkeit lieben, werden dann sehen, wie sich Jesu Gebet erfüllt: „Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.“ Das bedeutet „neue Himmel und eine neue Erde“, in denen Gerechtigkeit wohnen wird. — Matth. 6:10; 2. Pet. 3:13, NW.
Dieses himmlische Königreich, das Gottes Vorhaben mit der Menschheit verwirklicht, besteht aus dem König, Jesus Christus, und den 144 000 königlichen Mitverbundenen. Diese Mitverbundenen werden ausnahmsweise aus den Menschen herausgewählt und sind die einzigen, die je in den Himmel aufgenommen werden. — Off. 14:1, 3.
Als Abrahams Same werden Christus und die mit ihm Verbundenen die ganze Menschheit segnen. Unter ihrer Königreichsherrschaft fallen die Wirkungen der Sünde und des Todes allmählich dahin. Ihre ersten Untertanen, die Harmagedon-Überlebenden, die in Offenbarung 7 erwähnte „große Volksmenge“, werden an einer bildhaften Erfüllung des Fortpflanzungsauftrages teilhaben und Kinder in Gerechtigkeit hervorbringen. Auch werden sie eine weise, gerechte und liebende Herrschaft über die Tierschöpfung ausüben und sich die Erde untertan machen und sie zu einem Paradiese gestalten. Dann werden die in den Gedächtnisgrüften oder in Gottes Gedächtnis Aufbewahrten Jesu „Stimme hören und hervorkommen“. — Joh. 5:28, 29, NW.
Am Ende der 1000jährigen Königreichsherrschaft werden Satan und seine Dämonen losgelassen, um alle, die auf Erden wohnen, zu versuchen. Alle, die der selbstischen Versuchung erliegen, werden mit Satan und seinen Dämonen vernichtet werden. Jene aber, die der Probe widerstehen, werden von Gott gerechtgesprochen und sollen das Recht auf ewiges Leben erhalten. Dann wird Gottes Vorhaben völlig verwirklicht sein, da sich die ganze Menschheit des endlosen Lebens in einem irdischen Paradies erfreuen und Jehova gemeinsam in Geist und Wahrheit anbeten und in Glück, Liebe und Frieden beisammen wohnen wird.
Möchtest du an der Verwirklichung des herrlichen Vorhabens Jehovas mit der Menschheit teilhaben, das sich so bestimmt und so bald erfüllen wird? Dann bringe Gott jene ausschließliche Ergebenheit dar, die ihm alle seine Geschöpfe schulden und die er mit Recht von ihnen verlangt. Dir Hilfe zu bieten, Jehova ausschließliche Ergebenheit darzubringen, ist der Zweck der Wachtturm-Veröffentlichungen und der Tätigkeit der Zeugen Jehovas. Nimm ihre Hilfe an, denn sie gereicht dir zum dauernden Segen!
-
-
Gott die Schuld an Unfällen zugeschriebenDer Wachtturm 1956 | 1. November
-
-
Gott die Schuld an Unfällen zugeschrieben
● Wegen falscher religiöser Erziehung schieben unvollkommene Menschen die Schuld an Unfällen oft auf Gott, als ob Gott beständig Wunder wirken sollte, um die Menschen vor den Folgen ihrer eigenen Torheit zu schützen. So sagte ein gewisser Herr Joseph Jenkins, sen., von New Jersey, nachdem er gehört hatte, daß durch einen Autounfall das vierte Mal im Laufe von fünf Jahren einer seiner erwachsenen Söhne ums Leben gekommen war: „Ich weiß nicht, warum mir Gott meine Jungen auf diese Weise nimmt.“ Seine Gattin gab ihm nur geringen Trost, denn auch sie schob Gott die Schuld zu mit den Worten: „Der Herr hat sie uns gegeben und der Herr hat sie uns genommen.“ Gott verursacht keine Autounfälle. Es ist eine Lästerung, ihm für das Versagen eines Mechanismus oder für Irrtümer im Urteil der Menschen die Schuld zu geben. Die Schrift sagt: „Alle trifft Zeit und Zufall.“ — Pred. 9:11, ZB.
-