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Reife Diener Gottes können anderen helfenDer Wachtturm 1965 | 1. Juli
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anderen beistehen können, und wird dadurch trotz des ständigen Zuwachses im allgemeinen einen hohen Reifegrad beibehalten.
23 Wie der Prophet Jesaja es vorhersagte, strömen heute Menschen aus allen Nationen zu Jehovas wahrer Anbetung. (Jes. 2:2, 3) Sie sind die guten Früchte des christlichen Predigtdienstes. Sie schließen sich den gesalbten Gliedern der Versammlung Jesu an und bilden so eine große Herde christlicher Schafe, die freudig sagen: „Die Rettung verdanken wir unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm.“ (Offb. 7:10) Sie werden zu Predigern geschult und sagen dann — wie Jesaja es prophezeite — zu anderen: „Komm ...!“ Mit der Hilfe, die sie von reifen Dienern Gottes erhalten, wachsen sie zu eifrigen, standhaften Lobpreisern Jehova Gottes heran. Dadurch, daß sie selbst reif werden, können sie die gute Grundlage neuer Versammlungen werden und verantwortliche Stellungen in Verbindung mit der Aufsicht in Jehovas Organisation ausfüllen. Das zeigt uns, welch gute Ergebnisse erzielt werden, wenn reife Diener Gottes anderen helfen.
24. Was sollte sich jeder reife Diener Gottes in der Neuen-Welt-Gesellschaft fragen?
24 Alle mit Jehovas Organisation verbundenen reifen Diener Gottes sollten sich einmal fragen, was sie tun, um anderen zu helfen. Versäumen einige ihre Pflicht, dieser Verantwortung nachzukommen, so daß ein paar andere die ganze Last allein tragen müssen? Hindern sie dadurch Jehovas Organisation nicht eher daran, den Zweck des Predigtdienstes zu erfüllen, als daß sie ihr helfen? Versäumen sie nicht, den Fußtapfen Jesu genau zu folgen? Jeder dieser reifen Diener Gottes hat nicht nur die Pflicht, zu predigen, sondern muß auch denen, die die Königreichsbotschaft bereits angenommen haben, helfen. Das ist ein wichtiger Teil des christlichen Predigtdienstes. Glücklich alle, die das erkannt haben und die dem Gebot Jesu: „Weide meine Lämmer ... Hüte meine Schäflein“, demütig gehorchen. — Joh. 21:15, 16.
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Von frühester Jugend an erzogenDer Wachtturm 1965 | 1. Juli
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Von frühester Jugend an erzogen
◆ Eine Zeugin Jehovas in Brasilien, die zehn Kinder hat und deren Mann kein gläubiger Christ ist, berichtet, wie sie in ihrem Bemühen, ihre Kinder zu belehren, bisher gesegnet worden ist: „Einige meiner Kinder sind schon eifrige, regelmäßige Verkündiger. Andere dagegen sind noch sehr klein, aber auch mit ihnen bete ich bei den Mahlzeiten. Auch den Tagestext betrachten wir gemeinsam, und einmal in der Woche studiere ich mit ihnen. Was ich aber als den größten Segen Jehovas betrachte, ist, daß meine Kinder die Wahrheit bereits im Herzen haben. Vor kurzem nahm mein Mann eines unserer Mädchen mit, als er nach Cabo zum Markt fuhr. Zu Mittag wollte er haggis essen, ein bekanntes, sehr schmackhaftes Fleischgericht, das mit Blut zubereitet wird. Die Kleine, die bei ihm war, ist sehr aufgeweckt und weiß, das haggis mit Blut zubereitet wird. Wißt Ihr, was geschah? Als der Vater ihr ihre Portion haggis hinstellte, sagte sie: ’Vati, in diesem Essen ist Blut; ich darf es nicht essen, weil Jehova Menschen, die Blut essen, nicht liebt.‘ Die Kleine ist erst vier Jahre alt.“ Diese Mutter erzieht ihre Kinder in der Tat „gemäß dem Weg“, den sie einhalten sollen. — Spr. 22:6, He; Apg. 15:20, 28, 29.
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Das Vorgehen der Gegner verfehlt sein ZielDer Wachtturm 1965 | 1. Juli
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Das Vorgehen der Gegner verfehlt sein Ziel
◆ Im Staate São Paulo (Brasilien) wurden einige junge Studenten dazu aufgehetzt, Jehovas Zeugen bei ihrer Predigttätigkeit von Haus zu Haus zu belästigen. Die jungen Leute folgten den Zeugen und machten einen fürchterlichen Lärm mit Blechdosen und Knallfröschen. Eine junge Frau beobachtete, was geschah. Sie fand diese Störung lächerlich und war darüber sehr ärgerlich, denn sie kannte den guten Wandel und das Werk der Zeugen genügend. Der Vorfall weckte ihr Interesse. Ein Heimbibelstudium wurde begonnen, und sie macht gute Fortschritte in der Erkenntnis, besucht die Zusammenkünfte im Königreichssaal und verkündet die gute Botschaft vom Königreich.
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