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  • Innerhalb der Organisation Jehovas Zufriedenheit finden
    Der Wachtturm 1967 | 1. November
    • hüten, uns über unbedeutende Dinge, über „Kleinigkeiten“, zu beklagen, und müssen mit der von Jehova geoffenbarten Wahrheit zufrieden sein.

      24. Welchen Mangel verraten Personen, die sich über Jehovas Organisation beklagen, und wie kann man dieser Neigung entgegenwirken?

      24 Wie die erwähnten Beispiele zeigen, sind Klagen gegen die Organisation gewöhnlich auf einen Mangel an Verständnis für die Handlungsweise Jehovas und auf einen Mangel an Vertrauen zu Jehova und zu seinen Anordnungen zurückzuführen. Um also die Neigung, sich zu beklagen, zu überwinden, sollte man seinen Glauben an Jehova und das Vertrauen zu seiner Organisation stärken und durch ein persönliches Studium, durch das Gebet und durch die enge Verbindung mit seinem Volk zu größerer Einsicht und zu einem reifen Verständnis gelangen.

      25. Was müssen wir tun, um schon jetzt und auch in den „kommenden Systemen der Dinge“ viel Freude zu erleben?

      25 So wollen wir denn alle damit zufrieden sein, an dem uns zugewiesenen Platz in der Organisation wirken zu dürfen, und wollen Jehova als den alleinigen Gründer und Organisator seines Volkes anerkennen und stets daran denken, daß Jesus Christus der von ihm eingesetzte und nun im Himmel regierende König ist. Wenn wir unsere Aufgaben erfüllen, ohne uns zu beklagen, so werden wir in Verbindung mit unseren Brüdern in der Versammlung heute schon viel Freude erleben und in den „kommenden Systemen der Dinge“ mehr gesegnet werden, als wir es uns jetzt vorstellen können, denn Jehova wird im Laufe der kommenden Jahrhunderte noch manches über sein herrliches Vorhaben offenbaren. Laß dir diese herrliche Zukunft nicht entgehen, indem du einer von denen wirst, die in ihrer Kurzsichtigkeit der Neigung, sich zu beklagen, zum Opfer fallen, sondern genieße in Verbindung mit Jehovas erprobtem, treuem Volk echte Befriedigung und Herzensfrieden. — Eph. 2:7

  • Sie aßen kein Blut
    Der Wachtturm 1967 | 1. November
    • Sie aßen kein Blut

      ● Minucius Felix, ein lateinischer Schriftsteller des dritten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, verfaßte einen Dialog, betitelt „Octavius“. Darin bemühte er sich, Anschuldigungen, die gegen diejenigen vorgebracht worden waren, die sich in seinen Tagen als Christen bekannten, zu widerlegen. Ein Gerücht, das man verbreitet hatte, lautete, daß sie Blut trinken und daß sie „durch die Ermordung und das Blut eines Kindes“ Aufnahme erhalten würden. Nachdem Minucius Felix heidnische Bräuche, durch die die grobe Mißachtung des Lebens und der Heiligkeit des Blutes zum Ausdruck kamen, beschrieben hatte, wies er darauf hin, daß diejenigen, die sich zu jener Zeit offen zum Christentum bekannten, Respekt vor Gottes Gesetz über das Blut hatten. Er schrieb: „Nicht unähnlich sind ihnen [den Heiden] die, welche die wilden Tiere von der Arena weg auffressen, die doch von Menschenblut überronnen und besudelt oder mit menschlichen Gliedmaßen und Eingeweiden gemästet sind. Uns hingegen ist es nicht einmal gestattet, ein Menschenmorden anzusehen oder anzuhören; ja so sehr haben wir Scheu vor Menschenblut, daß wir nicht einmal das Blut eßbarer Tiere unter unseren Speisen kennen.“ (Octavius von Minucius Felix, übersetzt von Dr. A. Müller, Stuttgart, XXX, 6, S. 188—190 des Buches Bibliothek der Kirchenväter, II. Band) Es ist beachtenswert, daß diejenigen, die sich offen dazu bekannten, Christus nachzufolgen, im dritten Jahrhundert immer noch dem Blut gegenüber einen Standpunkt einnahmen, der biblisch war und der sich von dem wahrer Christen unserer Tage nicht unterscheidet. — 1. Mose 9:3, 4; Apg. 15:28, 29; 21:25.

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