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  • Ein glückliches Familienleben — auch heute noch möglich
    Erwachet! 1976 | 8. Juli
    • wir es mit unseren eigenen Händen gebaut hatten. Solche Tätigkeiten tragen dazu bei, daß die Kinder gar nicht erst den Wunsch haben, auf die Straße zu gehen, wo sie es mit kriminellen Elementen zu tun bekommen.“

      Nutzt du die Gelegenheit, die du hast, mit deiner Familie gemeinsam etwas zu unternehmen? Tausende Familien auf der ganzen Erde haben festgestellt, daß ihr Familienleben glücklicher geworden ist, seit sie biblische Grundsätze wie die oben erwähnten anwandten. Wenn du Freude daran hättest zu lernen, wie man den Rat der Bibel in seiner eigenen Familie anwenden kann, würden Jehovas Zeugen sich glücklich schätzen, dir durch ein kostenloses Bibelstudium bei dir zu Hause oder an einem anderen passenden Ort beizustehen.

  • Die erstaunliche Flüssigkeit in unserem Körper
    Erwachet! 1976 | 8. Juli
    • Die erstaunliche Flüssigkeit in unserem Körper

      MANCH einer erschrickt, wenn er Blut sieht, oder er ekelt sich davor. Du auch? Vielleicht bist du froh, wenn dein Blut „unter der Haut“ bleibt, d. h. in den Blutbahnen, wo es auch hingehört. Darin hast du gewiß recht, denn das Blut, das durch die Adern fließt, leistet dir ununterbrochen große Dienste. Ohne Blut könntest du nicht leben. Aber was ist eigentlich Blut? Kennst du seine Bestandteile? Weißt du, wie es dir dient und warum dein Blut einmalig ist?

      Was es ist

      Du hast vielleicht schon häufiger etwas von deinem Blut gesehen, als dir lieb gewesen ist. Das Blut scheint lediglich eine rote Flüssigkeit zu sein. Doch beachte, was das Werk The Encyclopædia Britannica (1974) darüber schreibt:

      „Das Blut ist unglaublich kompliziert aufgebaut. Viele seiner Bestandteile wirken bei der Erfüllung seiner Funktionen auf eine verwickelte und noch mangelhaft verstandene Weise mit.“

      Man könnte das Blut mit einem Glas eisgekühlter Limonade vergleichen. Limonade ist strenggenommen nichts anderes als Wasser mit Zitronensaft und Zucker. In der Flüssigkeit schwimmen auch Eiswürfel und Fetzchen von Zitronenfruchtfleisch. Ähnlich verhält es sich mit dem Blut. Eines der beiden Hauptelemente dieser komplizierten Mischung ist das Blutplasma. Es macht über die Hälfte des Blutvolumens aus. Das Plasma besteht zu 91,5 Prozent aus Wasser, aber es enthält auch Hunderte von wasserlöslichen chemischen Stoffen, z. B. Hormone, Zucker, Salze, Cholesterin, Eiweißstoffe usw. Das andere Hauptelement des Blutes sind die körperlichen oder geformten Bestandteile, die im Plasma schwimmen.

      Das Blut als ganzes und auch jeder seiner einzelnen Bestandteile erfüllen eine Vielzahl wichtiger Aufgaben. Kennst du einige davon? Wirst du, während wir nun die Bestandteile des Blutes besprechen, die sechs Hauptaufgaben dieser komplexen Flüssigkeit herausfinden?

      Die roten Blutkörperchen

      Hast du dich je gefragt, warum das Blut rot ist? Es sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die dem Blut die rote Farbe verleihen. Bei einem erwachsenen Mann kommen auf einen Kubikmillimeter (das entspricht etwa einem I-Punkt) rund fünf Millionen rote Blutkörperchen. Bei den Frauen sind es etwa eine halbe Million weniger. Jedes einzelne dieser Blutkörperchen ist eine winzige runde Scheibe, die in der Mitte eingedellt ist. Mit dem unbewaffneten Auge kann man sie nicht sehen. Würde man eins neben das andere legen, so wären 1 280 erforderlich, um einen Zentimeter zu bedecken.

      Diese wichtigen Zellen werden, ohne daß du etwas davon merkst, fortwährend im roten Knochenmark gebildet, hauptsächlich in den Rippen, im Schädel und in den Rückenwirbeln. Warum ist das erforderlich? Weil in jeder Sekunde rund 1,2 Millionen dieser Zellen zugrunde gehen und dann in der Milz und der Leber aus dem Blut gefischt werden. Doch das Eisen und andere wichtige Stoffe der abgestorbenen roten Blutkörperchen werden auf verschiedene Weise weiter verwertet, so auch zur Bildung neuer roter Blutkörperchen.

      Was leisten diese Blutkörperchen während ihres rund viermonatigen „Lebens“? Ihre Hauptaufgabe ist die Mitwirkung bei der Atmung. Vielleicht denkst du nur an die Lunge, wenn du das Wort „Atmung“ hörst. Aber wie gelangt der Sauerstoff der Luft, die du einatmest, von der Lunge in die 60 Billionen Zellen deines Körpers? Diese Aufgabe bewältigen die roten Blutkörperchen. In der Lunge werden sie mit Sauerstoff beladen, ähnlich wie man einen Lastwagen mit Waren belädt. Die roten Blutkörperchen enthalten ein eisenreiches Protein, Hämoglobin genannt, das in der Lunge sozusagen oxydiert oder „rostet“, das heißt, es vereinigt sich mit Sauerstoff und wird hellrot. Darauf begibt es sich zu seinen Kunden, den Körperzellen, und liefert ihnen den gewünschten Sauerstoff. Von der Lunge strömt das Blut zum Herzen. Dort erhält es einen kräftigen Stoß und wird dann von den Arterien fortgeleitet, die sich in immer enger werdende Gefäße teilen und sich schließlich in Haargefäße, auch Kapillaren genannt, auflösen. Während sich die roten Blutkörperchen sozusagen im Gänsemarsch durch die Haargefäße zwängen, geben sie flink ihre Sauerstoffladung ab und nehmen Abfallprodukte auf. Die Körperzellen erzeugen Energie, indem sie Sauerstoff und Nährstoffe „verbrennen“. Diese Energie braucht der Mensch, um sich zu bewegen, um zu denken und um sich warm zu halten. Das Blut gibt also bei seinem Durchgang durch die Haargefäße Sauerstoff ab und nimmt das Hauptabfallprodukt, Kohlendioxyd, auf und befördert es in die Lunge zurück, wo es gegen Sauerstoff ausgetauscht wird.

      Bei einer Blutuntersuchung prüft der Arzt nach, ob die normale Anzahl gesunder roter Blutkörperchen vorhanden ist. Eine zu geringe Zahl dieser Blutzellen kann auf eine Anämie hindeuten. Liegt Blutarmut vor, so sollte die Kost viel eisenreiche Nahrungsmittel enthalten. Aber eine zu niedrige Zahl roter Blutkörperchen kann auch ein Symptom für innere Blutungen sein, zum Beispiel für blutende Magengeschwüre. Wenn die Zahl roter Blutkörperchen viel zu niedrig ist, kann die Ursache im roten Knochenmark liegen. In jedem Fall sollte man durch sorgfältige Untersuchungen die Ursache ermitteln, denn man kennt keine andere Möglichkeit, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen, als durch die roten Blutkörperchen.

      Die weißen Blutkörperchen

      In jedem Kubikmillimeter Blut sind 5 000 bis 10 000 weiße Blutkörperchen (Leukozyten). Das bedeutet, daß sie an Zahl geringer sind als die roten Blutkörperchen und vielleicht auch an Bedeutung. Im Gegensatz zu den roten Blutzellen besitzen die weißen Eigenbeweglichkeit. Sie können dahin wandern, wo sie benötigt werden, sei es innerhalb oder außerhalb der Blutbahn. Mit anderen

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