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  • Warum ich eine aussichtsreiche Laufbahn als Turnerin aufgegeben habe
    Erwachet! 1972 | 8. Januar
    • da sie eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat.“

      Wie sehr haben sich doch die vergangenen zwei Jahre gelohnt! Es mangelt mir nicht an täglicher körperlicher Bewegung. Der christliche Predigtdienst, in dem man die Menschen daheim besucht, um mit ihnen über Gottes wunderbares Vorhaben zu sprechen, verschafft einem nicht nur viel Bewegung, sondern auch eine glänzende Gelegenheit, christliche Eigenschaften wie Selbstbeherrschung, Ausharren und Demut zu entwickeln.

      Zwar erlangt man eine gewisse Befriedigung, wenn man sich auszeichnet und einen Preis gewinnt. Fehlt mir dieses Gefühl, nach einem Preis zu streben und ihn zu gewinnen? Ganz und gar nicht! Dadurch, daß ich mich am Predigtdienst beteilige, begegne ich der größten denkbaren Herausforderung, indem ich mich nach dem Preis des ewigen Lebens ausstrecke. — 1. Joh. 2:25.

      Und Freude habe ich in meiner neuen Laufbahn oft. Vor mehreren Monaten war ich zum Beispiel sehr glücklich, als mich eine Frau bat, ein Heimbibelstudium mit ihr zu beginnen. Sie machte schnell Fortschritte. Vor dieser Zeit war sie heftigen Angriffen von Dämonen ausgesetzt, und wenn das der Fall war, liefen ihre Nachbarinnen herbei und brachten Rosenkränze und verschiedene Heiligenbilder, um die bösen Geister zu bannen. Eines Tages sagte sie mir, sie hätte mehr als zwanzig solcher Rosenkränze sowie ein sechzig Zentimeter großes Bild „Unserer Lieben Frau von Fatima“ weggeworfen. Ihr Mann, dem aufgefallen war, wie vorteilhaft sie sich verändert hatte, bat um ein Bibelstudium. Beide verkündigen jetzt die gute Botschaft von Gottes Königreich.

      Ja, ich bin sehr glücklich, daß ich mich entschlossen habe, Gottes Königreich während meiner ganzen Zeit zu verkündigen. Dadurch habe ich eine Befriedigung erlangt, die ich früher nie gekannt habe. Während der vergangenen zwei Jahre habe ich die größte Freude gehabt, die man sich vorstellen kann, da ich zwanzig Personen helfen konnte, Verkündiger des Königreiches Gottes zu werden. Ich glaube, daß ich mein Leben auf die lohnendste Weise verwende, die möglich ist — nicht zur eigenen Verherrlichung, sondern zum Lobpreis unseres großen Schöpfers. — Eingesandt.

  • Wem gehört das Blut?
    Erwachet! 1972 | 8. Januar
    • Wem gehört das Blut?

      ● Heute wird Tier- und Menschenblut auf vielerlei Weise verwendet. Blut wird nicht nur für Transfusionen verwendet, sondern einige Firmen gebrauchen es auch zur Herstellung gewisser Klebstoffe oder Lebensmittel. Aber wem gehört das einem Tier oder einem Menschen entnommene Blut? Dem Besitzer des Tieres? Dem Menschen, dem es entnommen worden ist? Was meinst du?

      In Bolivien wußte ein dreijähriges Mädchen die Antwort. Seine christlichen Eltern hatten, während sie mit ihm die Bibel studierten, darauf hingewiesen, daß das Blut in den Augen Jehovas Gottes das Leben darstellt. Wenn einem Körper Blut entnommen würde, sollte es weder gegessen noch verkauft werden, sondern es sollte auf die Erde gegossen werden. Auf diese Weise würde es sozusagen Gott als dem, von dem das Leben kommt, zurückgegeben. — 3. Mose 17:11-14.

      Die Mutter des kleinen Mädchens erklärt, was eines Tages geschah: „Ich habe einige Nachbarinnen, die mit mir denselben Hof benutzen und die nie Interesse hatten, wenn ich über die Bibel sprechen wollte. An einem Feiertag brachten sie ein Schaf nach Hause um es zu schlachten und zu verspeisen. Als das Tier geschlachtet wurde war meine dreijährige Tochter gerade in der Nähe und sie sah, wie das Blut aus dem Tier floß. Sie rief: ,Das Blut gehört Jehova! Das Blut gehört Jehova!‘ So etwas hatten die Nachbarinnen noch nie gehört, und sie wußten nicht, wer Jehova ist, so daß sie sprachlos waren. Als ich die laute Stimme meiner Tochter hörte, eilte ich in den Hof, um zu sehen, was los war. Dort stand sie unter den Erwachsenen und sagte: ,Nicht anrühren. Nicht anrühren. Es gehört Jehova.‘ Die Nachbarinnen wünschten eine Erklärung. Ich eilte ins Haus und holte meine Bibel, um ihnen zu zeigen, daß sich das, was meine Tochter sagte, auf Gottes Wort stützte. Jetzt studieren meine Nachbarinnen regelmäßig mit mir die Bibel und hoffen, sich bald als Diener Jehovas taufen zu lassen.“

      Läßt deine Ansicht und Handlungsweise hinsichtlich des Blutes die genaue Erkenntnis und die Achtung vor dem Blut erkennen, die dieses kleine Mädchen hatte?

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