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  • Warum auf Gott vertrauen?
    Der Wachtturm 1973 | 1. Mai
    • des Gelächters und der Verspottung“ werden. All das kam im Jahre 607 v. u. Z. über sie, als Jerusalem gemäß dem Urteil Jehovas zerstört wurde. — Hes. 23:28-35.

      DAS VERSÄUMNIS DER CHRISTENHEIT

      Ohola und Oholiba — das nördliche und das südliche Königreich der Israeliten — zahlten offensichtlich einen schrecklichen Preis dafür, daß sie es unterließen, auf Gott zu vertrauen und sich hinsichtlich des Bundes, den sie mit ihm geschlossen hatten, als treu zu erweisen. Das sollte für die Christenheit und für alle ihre Anhänger als ein warnendes Beispiel dienen. Wieso? Weil die Christenheit ebenso wie Ohola und Oholiba vorgibt, mit Gott in einem Bundesverhältnis zu stehen. Vertraut aber die Christenheit wirklich auf Gott? Hat sie sich nicht vielmehr mit den politischen Einrichtungen dieser Welt verbündet, und setzt sie nicht ihr Vertrauen darauf, daß sie durch militärische Macht Schutz erhält? Gewiß! Daher ist die Christenheit geistiger Prostitution schuldig. Gottes Wort erklärt: „Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.“ (Jak. 4:4) Der Christenheit wird ungeheure Schuld zur Last gelegt. Sie hat eine Vergangenheit aufzuweisen, die der bösen Vergangenheit Oholas und Oholibas gleicht, gegen die folgende Anklage vorgebracht wurde:

      „Sie haben Ehebruch begangen, und es ist Blut an ihren Händen, und mit ihren mistigen Götzen haben sie Ehebruch begangen. Und außerdem ließen sie ihre Söhne, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Fraß durch das Feuer gehen. Und noch dies haben sie mir angetan: Sie haben mein Heiligtum an jenem Tage verunreinigt, und meine Sabbate haben sie entweiht. Und wenn sie ihre Söhne ihren mistigen Götzen geschlachtet hatten, gingen sie sogar daran, an jenem Tag in mein Heiligtum zu kommen, es zu entweihen, und siehe! das ist, was sie inmitten meines Hauses getan haben.“ — Hes. 23:37-39.

      Der geistige Ehebruch, dessen sich die Christenheit schuldig gemacht hat, kann nicht abgestritten werden. Ihre anhaltende Freundschaft mit den Politikern, den Militärstreitkräften und den Profitmachern des Großgeschäfts dieser Welt ist ein öffentlicher Skandal. Die Religionssekten der Christenheit haben auch mit „mistigen Götzen“ geistigen Ehebruch getrieben. Statt die Menschheit auf Gottes Königreich als die einzige Hoffnung für die Erdbewohner hinzuweisen, vergöttert die Christenheit heute die Vereinten Nationen als des Menschen größte und einzige Hoffnung auf Frieden. Ihre Söhne und Töchter hat die Christenheit dem Kriegsgott geopfert. Ihre Hände sind mit Blut befleckt. Sie hat es in religiösen Kreuzzügen, in Kriegen, die zwischen Katholiken und Protestanten tobten, durch die Inquisition und in diesem Jahrhundert durch zwei schreckliche Weltkriege, in denen Katholiken gegen Katholiken und Protestanten gegen Protestanten kämpften, vergossen.

      Trotz ihrer blutbefleckten Hände betreten die Anhänger der Christenheit an ihrem sogenannten Sabbattag das, was sie Gottes Heiligtum nennen.

      Die Beschreibung Oholas und Oholibas, die gleich berufsmäßigen Huren handelten, paßt auch auf die Christenheit. Diese Beschreibung lautet:

      „Als sie begannen, nach den Männern zu senden, die von fern her kamen, zu denen ein Bote gesandt wurde, da, siehe! sie kamen, für die du dich gewaschen, deine Augen geschminkt und dir Schmuck angelegt hattest. Und du setztest dich auf ein herrliches Ruhebett, davor ein zugerichteter Tisch, und mein Räucherwerk und mein Öl stelltest du darauf. Und der Schall einer sorglosen Volksmenge war in ihr, und zu den Männern aus der Menschenmasse wurden Trunkenbolde aus der Wildnis hineingebracht, und sie gingen daran, Armspangen an die Hände der Frauen zu legen und schöne Kronen auf ihr Haupt.“ — Hes. 23:40-42.

      Wie eine berufsmäßige Hure hat die Christenheit versucht, sich für die Welt so attraktiv wie möglich zu machen, selbst für die minderwertigsten Personen, die ‘Trunkenbolden aus der Wildnis’ gleichen mögen. Ihre Sekten haben solch weltlichen Menschen die Religion leichtgemacht. Sie können sich ihr nämlich als Kirchenmitglieder anschließen und gleichzeitig ein Teil dieser selbstsüchtigen, götzendienerischen und blutbefleckten Welt bleiben. Als Entgelt für irgendwelche religiösen Gunstbezeugungen, die ihnen sinnliches Vergnügen verschaffen, verherrlichen sie die Christenheit. Um gleichsam ihre von Blut geröteten Hände zu verzieren, legen sie Armspangen um ihre Handgelenke und setzen schöne Kronen auf die Häupter ihrer Sekten, wodurch sie der Geistlichkeit eine gewisse religiöse Leitung über sich einräumen.

      Da die Vergangenheit der Christenheit derjenigen Oholas und Oholibas in alter Zeit gleicht, kann sie dem Unheil nicht entrinnen. Genauso, wie die früheren Liebhaber Oholas und Oholibas diese verheerten, wird auch die Christenheit durch die Hände ihrer früheren Liebhaber der Vernichtung anheimfallen. Jehova Gott wird dafür sorgen, daß das geschieht. Die Bestätigung dafür finden wir im letzten Buch der Bibel, in dem das Weltreich der falschen Religion, „Babylon die Große“, als eine Prostituierte dargestellt wird. (Offb. 17:3-6) Über das, was die früheren Liebhaber „Babylons der Großen“ ihr antun, wird in Offenbarung 17:16 gesagt: „Diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen.“

      Wenn du vermeiden möchtest, mit „Babylon der Großen“ zu leiden, dann vertraue auf Jehova Gott, und bringe ihm ausschließliche Ergebenheit dar. Das kannst du aber nicht, wenn du in irgendeiner religiösen Organisation der Christenheit bleibst, die einen führenden Teil „Babylons der Großen“ bildet. Gottes Wort gebietet: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.“ (Offb. 18:4) Verbinde dich, nachdem du dich von ihr getrennt hast, mit jenen Menschen, die wirklich auf Gott vertrauen und ihm treu bleiben.

  • Vom Knaben zum Manne
    Der Wachtturm 1973 | 1. Mai
    • Vom Knaben zum Manne

      Was junge Leute wissen möchten und was ihnen helfen kann

      Die Entwicklung vom Knaben zum Manne vollzieht sich allmählich. Es gibt keinen Knaben, der am Abend zu Bett geht und am nächsten Morgen aufwacht und feststellt, daß er ein Mann geworden ist. Dieser Wandel dauert Jahre. Für einen jungen Menschen ist diese Zeit seines Lebens nicht die leichteste, doch ist sie sehr, sehr wichtig. In dieser Übergangszeit wirst du auf deine künftigen Aufgaben vorbereitet.

      Diese Übergangszeit zwischen Kindheit und Erwachsensein nimmt ihren Anfang mit dem Einsetzen der „Pubertät“; dieser Ausdruck stammt von einem lateinischen Wort, das „Mannbarkeit“ bedeutet. Bei Knaben beginnt dieser Lebensabschnitt so etwa im Alter von vierzehn Jahren, und das „Jugendalter“ oder der Reifeprozeß endet im allgemeinen zwischen dem zwanzigsten und dreiundzwanzigsten Lebensjahr.

      PROBLEME DER PUBERTÄT

      Welches sind einige der Probleme, mit denen du im Pubertätsalter rechnen kannst? Wahrscheinlich wirst du zunächst einmal eine Zeit durchleben, in der du ziemlich ungeschickt oder sogar schwerfällig zu sein scheinst. Du magst leicht stolpern, dich an Möbeln stoßen oder Gläser auf dem Tisch umwerfen. So etwas kann peinlich sein. Worauf ist es zurückzuführen?

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