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  • Der Römerbrief — eine gute Botschaft für Juden und Heiden
    Der Wachtturm 1976 | 1. August
    • Dinge nachsinnen sollten, die Leben bedeuten, und daß Gottes Geist seinen geistigen Söhnen bezeugt, daß sie wirklich solche sind. Gott wirkt in allem zum Guten derer, die ihn lieben, so daß wir fragen können: „Wenn Gott für uns ist, wer wird gegen uns sein?“ Ja, Gottes Liebe ist so stark, daß uns keine Macht im Himmel oder auf Erden, weder Vergangenes noch Zukünftiges, von dieser Liebe trennen kann (Kap. 8). In Kapitel 10 hebt er hervor, daß wir sowohl in unserem Herzen glauben als auch mit unseren Lippen bekennen müssen, um gerettet zu werden. In Kapitel 12 fordert er uns dazu auf, unseren Sinn umzuwandeln, um Gott auf annehmbare Weise dienen zu können, und eine innige Zuneigung zueinander zu haben.

      In Kapitel 13 führt Paulus dann zwingende Gründe an, weshalb wir den weltlichen Obrigkeiten gehorchen und zum Beispiel Steuern bezahlen sollten. Erneut warnt er davor, andere zu richten, diesmal in bezug auf Essen; denn das Königreich Gottes besteht nicht aus Essen und Trinken. Wir sollten lieber darum besorgt sein, das zu tun, was recht ist, und sollten miteinander in Frieden leben. Sind wir stark? Dann sollten wir geduldig diejenigen ertragen, deren Gewissen schwach ist. Er erinnert uns außerdem daran, daß Gottes Wort zu unserer Unterweisung aufgezeichnet worden ist und daß wir durch den Trost des Wortes Gottes und durch unser Ausharren Hoffnung haben können (Röm. 15:1-4). Abschließend warnt er vor selbstsüchtigen Menschen, die Spaltungen verursachen würden, und er rät uns, weise in bezug auf das zu sein, was gut ist, doch unschuldig in bezug auf das, was übel ist. Ja, all das ist eine vortreffliche Ermahnung.

      Mögen auch wir heute aus dem Lesen dieses Buches Nutzen ziehen und seinen Inhalt in unserem Leben anwenden!

  • Missionare — Von wem ausgesandt?
    Der Wachtturm 1976 | 1. August
    • Missionare — Von wem ausgesandt?

      „ALS wessen Vertreter werdet ihr ausgesandt?“ Diese Frage stellte Milton Henschel den 25 Missionaren der 60. Klasse der Wachtturm-Bibelschule Gilead bei der Abschlußfeier, die am Sonntag, den 7. März in New York stattfand.

      Henschel, der dritte von sechs Rednern, beantwortete seine Frage zum Nutzen der Absolventen und der Hunderte ihrer Freunde, die anwesend waren. Er führte das Beispiel des größten Missionars, Jesus Christus, an, der gesagt hatte: „Ich kenne . . . [Gott], weil ich ein Vertreter von ihm bin, und dieser Eine hat mich ausgesandt“ (Joh. 7:29).

      Der Redner wies darauf hin, daß Jesus vom himmlischen Bereich ausgesandt wurde. Er kam herab, um unter unvollkommenen Menschen zu leben, deren Denken und Handeln im Vergleich zu den Gedanken Gottes fremd war (Jes. 55:8). Jesus beklagte sich nie und erhöhte sich nicht als Missionar, sondern verherrlichte den Einen, der ihn ausgesandt hatte.

      Theodore Jaracz, der Vorsitzende der Abschlußfeier, bemerkte einleitend, daß eine Anzahl Verwandte der Absolventen aus Übersee anwesend waren. Wie er sagte, war diese Klasse jung, denn das Durchschnittsalter betrug ungefähr 28 Jahre, doch die Studenten hatten schon durchschnittlich 13 Jahre, also nahezu die Hälfte ihres Lebens, als Zeugen Jehovas gedient.

      Jaracz bat dann U. V. Glass, den Gileadunterweiser, einige Abschiedsworte an die Absolventen zu richten. Glass lenkte die Aufmerksamkeit auf das menschliche Ohr, das die Fähigkeit besitzt, selbst geringfügige Unterschiede in der Höhe und Klangfarbe eines Tons wahrzunehmen. Er erklärte, daß der Christ den „Ton“ oder die genaue „Klangfarbe“ der Wahrheit aus Gottes Wort — die Stimme des vortrefflichen Hirten — kennt (Joh. 10:2-5). Er riet den Absolventen, wachsam zu sein und falsche Worte oder gleichsam nachgeahmte „Klangfarben“ abzulehnen, die sie von ihrem eigentlichen Ziel als Missionare weglocken könnten.

      John C. Booth, der folgende Redner, hatte seit der Eröffnung der Gileadschule im Jahre 1943 die Gelegenheit gehabt, nahezu alle der über 5 000 Absolventen kennenzulernen. Zu Beginn seiner ermunternden Ansprache stellte er den Absolventen die Frage: „Erfüllt ihr die Voraussetzungen, um als Missionare ausgesandt zu werden?“ Er wies auf die 59 vorangegangenen Klassen hin. Ist die Zunahme an Lobpreisern Gottes in den Ländern, in die Missionare gesandt wurden, nicht ein lebendiger Beweis dafür, daß diese Missionare die Voraussetzungen erfüllten?

      Nach dieser Ansprache wurde zur Entspannung eine Pause eingelegt, in der sich die Anwesenden erheben konnten, während E. A. Dunlap, der Schulregistrator, Telegramme aus nah und fern vorlas, in denen Dankbarkeit für die Schule zum Ausdruck kam und den Absolventen für ihre Arbeit in ihren Zuteilungen alles Gute gewünscht wurde.

      Seid auf der Hut, um nicht auszuscheiden, lautete das Thema, über das Lyman Swingle sprach. Er erinnerte

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