-
„Werdet Täter des Wortes und nicht Hörer allein“Der Wachtturm 1954 | 15. Februar
-
-
und die Karte berichtet über die Tätigkeit in den verschiedenen Teilen der Welt im Jahre 1942 im Vergleich zu den Jahren 1947, 1952 und 1953. Aus diesem Bericht allein ist ersichtlich, wie das Ausdehnungswerk neue Gebiete erreichte. Beachte zudem die Zunahme in der Zahl der Zeugen Jehovas und der Stunden, die sie während dieser Jahre mit Reden verbrachten. Die letzte Spalte zeigt die Zahl der Gileadabsolventen, die in den verschiedenen Ländern in diesen Jahren wirkten.
9. (a) Was sind die Pläne und Entschlüsse der Zeugen Jehovas für 1954? (b) Wie viele Personen wohnten der Gedächtnisfeier im Jahre 1953 bei? Was ist ihr Wunsch, und wie kann ihnen geholfen werden, ihn zu verwirklichen?
9 Jehovas Zeugen haben große Pläne für das Jahr 1954, Pläne, die darauf abzielen, Jehovas Namen zu lobpreisen und ihn noch einer größeren Zahl Menschen bekanntzumachen. Ihr Entschluß ist, um ihren vorherrschenden Gedanken für das Jahr anzuführen: „‚Den ganzen Tag will ich dich loben und deinen Namen preisen immer und ewiglich.‘ (Ps. 145:2, AÜ)“ Ihre Hoffnung ist, vielen Menschen guten Willens auf ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit behilflich zu sein. Wir sehen jetzt, wie Tausende und aber Tausende Monat um Monat Stellung für Jehovas Königreich beziehen, und sehen eine große Menge aus allen Nationen, Stämmen und Zungen zu Jehovas Zeugen kommen, um die Wahrheit aus Gottes Wort zu hören. Bei der Gedächtnisfeier waren 742 565 Personen anwesend, die alle tiefes Interesse an der Botschaft, die wir predigen, bekundeten. Sie wünschen jetzt als eine Neue-Welt-Gesellschaft zu leben. Sie müssen belehrt werden, und so muß ihnen geholfen werden, zu ewigem Leben zu gelangen. Wenn sie in die Organisation hineinkommen, müssen sie sich von ihren alten Gewohnheiten, von den unreinen Dingen der alten Welt frei machen und müssen die lieblichen, guten Dinge annehmen, die Jehova Gott für sie zu tun vorgesehen hat. Sie sind glücklich, seinen Willen zu tun und das Wort zu predigen. Sie freuen sich, daß jemand zu ihnen gekommen ist, und sie haben mit offenen Ohren gehört. Nun wollen sie Täter des Wortes und nicht Hörer allein sein. Sie wollen leben, so daß sie ‚jeden Tag Jehova loben und seinen Namen immer und ewiglich preisen‘ können. Willst du ‚Täter des Wortes und nicht Hörer allein‘ werden?
-
-
Herde eines falschen Hirten erhält die WahrheitDer Wachtturm 1954 | 15. Februar
-
-
Herde eines falschen Hirten erhält die Wahrheit
Zufolge der Tätigkeit der Wachtturm-Missionare in Recife, Brasilien, begannen Mitglieder einer evangelischen Kirche ihrem Pastor viele Fragen zu stellen, die ihn in Verlegenheit brachten. Er sagte ihnen, daß Jehovas Zeugen falsche Propheten seien und daß ihre Lehren nicht durch die Bibel gestützt würden. Auf ihre Bitte hin sprach ein Sondervertreter der Watch Tower Society beim Pastor in seiner Kirche vor, während fast alle Mitglieder anwesend waren. Als es sich herausstellte, daß der Pastor nicht in der Lage war, seine Stellung aus der Bibel stichhaltig zu verteidigen, hörte man Bemerkungen von seinen Mitgliedern, daß Jehovas Zeugen die gute Lehre predigten. Der Saaleigentümer, der dem Pastor seinen Saal für die Gottesdienste zur Verfügung stellte, ergriff das Wort und sagte, daß es mehr als nur eine Lehre sei, es wäre die Wahrheit. Er möchte mehr darüber lernen und einer von Jehovas Zeugen werden.
Außer sich vor Wut, drohte der Pastor, daß er hinausgehen würde, wenn sie noch weiter auf den Zeugen Jehovas hörten. Niemand wandte etwas dagegen ein; darauf stürmte er hinaus und rief, daß er die Stühle an sich nehmen würde, da sie sein Eigentum seien. Als Jehovas Zeugen die Gruppe dort fragten, ob sie gern mehr hören wollten, stellte der Eigentümer des Saales diesen kostenlos zur Verfügung und wollte sich selbst um Stühle bemühen. Ein Bibelstudium wurde eingerichtet, was bald zum Stadtgespräch wurde. Die ersten sechs Monate besuchten durchschnittlich vierzig Personen das Studium, und elf Personen beteiligten sich bereits daran, anderen die guten Dinge zu erzählen, die sie gelernt hatten.
-