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  • Andere ermuntern
    Der Wachtturm 1963 | 15. September
    • Sohn ein Beispiel nehmen, indem wir andere ermuntern. „Darum tröstet einander und erbauet einer den anderen, wie ihr ja auch tut.“ Stärkt eure christlichen Aufseher, indem ihr mit ihnen zusammenarbeitet, und fördert durch eure Gespräche über sie das Vertrauen eurer Brüder zu ihnen. „Wir bitten euch aber Brüder, erkennet jene an, die sich unter euch abmühen und euch vorstehen im Herrn und euch ermahnen. Achtet sie ganz besonders hoch in Liebe um ihres Wirkens willen. Haltet Frieden untereinander.“ Ihr Aufseher, entmutigt eure Brüder nicht, sondern ermutigt sie. „Weist die Unordentlichen zurecht, ermutigt die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, habt Langmut gegen alle.“ Doch ob wir nun Aufseher seien oder nicht und ob wir zu Hause, in der Christenversammlung oder am Arbeitsplatz seien, so wollen wir stets die Worte im Sinn behalten: „Habt acht, daß niemand einem Böses mit Bösem vergelte, sondern trachtet allzeit danach, einander und allen Gutes zu tun.“ (1. Thess. 5:11-15, Sr) Ja, ermuntert einander!

  • Die Rückseite des Handzettels
    Der Wachtturm 1963 | 15. September
    • Die Rückseite des Handzettels

      AUF einer Kreisversammlung in Illinois erzählte eine Zeugin Jehovas folgendes: „Ich stamme aus einer katholischen Familie. Nachdem ich verschiedene andere Kirchen besucht hatte, beschloß ich schließlich, überhaupt nirgends mehr hinzugehen, da überall etwas fehlte. Als ich vor einigen Jahren eines Tages von der Arbeit nach Hause kam, fand ich einen Handzettel vor, auf dem ein öffentlicher Vortrag der Zeugen Jehovas angekündigt wurde. Der Titel des Vortrages interessierte mich nicht, und den Namen Jehovas Zeugen hatte ich auch noch nie gehört, ja ich wußte nicht einmal, wer Jehova ist! Aber, was auf der Rückseite des Handzettels unter der Überschrift: ‚Wie gut kennst du die Bibel?‘ stand, interessierte mich.

      Ich hätte schon immer gern die Bibel kennengelernt. Ich schrieb daher einen Scheck aus und ließ die Neue-Welt-Übersetzung kommen. Nachdem die Bibel eingetroffen war, besuchte mich eines Sonnabendvormittags eine Zeugin Jehovas. Während unseres Gesprächs merkte ich, daß sie die Bibel ziemlich gut kannte. Ich sagte, ich wollte, ich würde die Bibel auch verstehen. Wir begannen gleich mit einem Studium. Als die Zeugin weg war, kam mein Mann, die Hände ringend, auf mich zu und sagte: ‚Laß dich mit diesen Leuten ja nicht ein!‘ Da ich aber über ‚diese Leute‘ nichts wußte, las ich das Buch ‚Gott bleibt wahrhaftig‘ in jener Nacht fast vollständig durch. Am anderen Morgen sagte ich zu meinem Mann, das sei das erste vernünftige Buch, das ich über Religion gelesen hätte. Kurz danach beteiligte auch er sich an dem Bibelstudium.

      Einige Zeit später starb meine Mutter. Darauf besuchte mich meine Schwester und sagte: ‚Gib dich nicht mehr mit diesen Leuten ab. Mutters Tod und deine Bibelforscherei haben dich ganz durcheinander gebracht. Ich bin gekommen, um dich wieder zur Vernunft zu bringen und zu trösten.‘ Noch am selben Abend gab ich ihr das Buch ‚Gott bleibt wahrhaftig‘ und begann mit ihr in der darauffolgenden Woche ein Studium, das wir fortsetzten, bis wir uns beide Jehova hingaben. Wir wurden beide am selben Tag getauft. Mein Mann, der anfänglich nichts mit ‚diesen Leuten‘ zu tun haben wollte, ließ sich eineinviertel Jahr später taufen. Ich bin Jehova Gott dankbar, daß er jemand mit dem Wort des Lebens zu uns schickte, und ich bin froh, daß jemand einen kleinen Handzettel an unserer Tür zurückließ, als wir nicht zu Hause waren.“

  • Die geistige Kraft, die ein einziger „Wachtturm“ verlieh
    Der Wachtturm 1963 | 15. September
    • Die geistige Kraft, die ein einziger „Wachtturm“ verlieh

      ◆ In Rio de Janeiro (Brasilien) fand eine dreiundsechzigjährige Frau unter einigen alten Zeitungen und Zeitschriften, die sie von einer Verwandten erhalten hatte, ein Exemplar des „Wachtturms“. Sie las die Zeitschrift und war davon sehr beeindruckt. Sie versuchte, weitere Ausgaben zu erhalten, konnte aber nirgends einen Zeugen Jehovas finden. Sie lernte deshalb den Inhalt der einen Ausgabe auswendig und sprach in ihrem Bekanntenkreis überall von den wunderbaren Dingen, die sie daraus gelernt hatte. Erst nach sechs Jahren klopfte ein Königreichsverkündiger an ihre Tür, als sie zu Hause war. Sie war voller Eifer für die Wahrheit. Sechs Jahre hatte sie von der Kraft gezehrt, die ihr das eine Exemplar des „Wachtturms“ verliehen hatte.

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