Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • „Fahrt fort, ... eure eigene Rettung zu bewirken“
    Der Wachtturm 1982 | 1. November
    • Botschaft von Gottes Königreich zu trösten. Schmücke dein Lehren, indem du in deinem Leben geistige Früchte hervorbringst — „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung“ (Galater 5:22, 23). Hilf Sanftmütigen, ihren Sinn neuzugestalten, reich zu sein an vortrefflichen Werken und ewig auf einer paradiesischen Erde zu leben (Psalm 37:11, 29). Hilf ihnen, ihre Rettung zu bewirken, während du deine eigene bewirkst.

      14. (a) Wozu werden wir ermahnt, damit wir errettet werden, und warum ist das so zeitgemäß? (b) Was können wir sein und was können wir tun, wenn wir dieser Ermahnung nachkommen?

      14 Die Tage sind kritisch, und die Zeit ist verkürzt. Gottes Ermahnung lautet daher: „Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit.“ „Werdet standhaft, unbeweglich, und seid allezeit reichlich beschäftigt im Werke des Herrn, indem ihr wißt, daß eure mühevolle Arbeit in Verbindung mit dem Herrn nicht vergeblich ist.“ „Seid nicht saumselig in euren Geschäften. Seid glühend im Geiste. Dient als Sklaven für Jehova“ (2. Timotheus 4:2; 1. Korinther 15:58; Römer 12:11). „Fahrt fort, ... mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zu bewirken ..., so daß ihr euch als untadelig und unschuldig erweist, Kinder Gottes ohne Makel inmitten einer verkehrten und verdrehten Generation, unter der ihr wie Lichtspender in der Welt leuchtet, indem ihr euch mit festem Griff an das Wort des Lebens klammert“ (Philipper 2:12, 15, 16).

      □ Wie wird Jehova durch seine Werke gepriesen?

      □ Was für Opfer sind heute für Gott annehmbar?

      □ Wie können wir es anderen erleichtern, die Königreichsbotschaft anzunehmen?

      □ Mit welchen vortrefflichen Werken sollten wir unser Lehren schmücken?

      □ Welche Tätigkeit erweist sich für Gottes Diener als erquickend?

      □ Was zu tun, ist es jetzt an der Zeit?

  • Sie hatte einen unerschütterlichen Glauben
    Der Wachtturm 1982 | 1. November
    • Sie hatte einen unerschütterlichen Glauben

      Zwei Jahre lang litt die 14jährige Renata aus Brasilien an Knochenkrebs im linken Knie. Durch eine Amputation und eine Behandlung mit Kobaltstrahlen konnte ihr Tod nur hinausgeschoben werden. Aufgrund ihres christlichen Gewissens lehnte Renata eine Bluttransfusion ab, obgleich ein Arzt darauf bestanden hatte. Bevor sie zum letzten Mal in das Krankenhaus eingeliefert wurde, besuchten der Arzt und eine Krankenschwester sie zu Hause.

      „Ich bin bereit, wieder ins Krankenhaus zu gehen, wenn mir Dr. ... verspricht, nicht mehr von einer Bluttransfusion zu reden. Ich bin es leid, immer wieder darüber diskutieren zu müssen“, erklärte Renata.

      Der Arzt erklärte sich damit einverstanden und fügte hinzu, Renata habe einen unerschütterlichen Glauben, obgleich dies die letzten Augenblicke ihres Lebens sein könnten.

      In den letzten acht Monaten konnte Renata vor Schmerzen nicht mehr liegen. Als ein Kongreß der Zeugen Jehovas näher rückte, weinte sie und sagte: „Ich wünsche, ich könnte zu allen sagen: ‚Gebraucht eure Beine soviel wie möglich. Vielleicht könnt ihr morgen schon nicht mehr gehen und für Jehova tätig sein. Versäumt eure Kongresse nicht!‘“

      Renata betete ständig. Einmal hörte ihre Mutter sie im Gebet sagen: „Jehova, ich weiß, daß es mir nicht mehr bessergehen wird. Die Ärzte können mich nicht heilen, aber du kannst es. Doch ich weiß auch, daß die Zeit dafür noch nicht gekommen ist. Erst in der neuen Ordnung wird es soweit sein. Laß mich jedoch nicht mehr weiter anschwellen, sonst kann Mutter mich nicht mehr ins Badezimmer tragen.“

      Wenn ihre Mutter oder andere in ihrem Beisein weinten, ermunterte Renata sie, im Glauben stark zu sein. Ihre Mutter schreibt: „Ich erinnere mich, daß eine Krankenschwester einen Tag nach der Amputation zu Renata sagte: ,Wie konntest du auf dem Operationstisch so guter Dinge sein? Es ist gut, daß du ein künstliches Bein bekommen wirst, nicht wahr?‘ Renata entgegnete: ,Nein, ich freue mich schon darauf, daß mir Jehova Gott in der neuen Ordnung eins aus Fleisch und Blut geben wird.‘“

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen