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  • Auf dem Wege der Gunst bleiben
    Der Wachtturm 1954 | 15. August
    • das über das Heidentum und Satans ganze übrige Organisation kommende Gericht ankündigen.

      18 Mut denn, ihr treuen Sklaven Jehovas! „Laßt uns nicht weiterschlafen wie die übrigen, sondern laßt uns wach und bei Sinnen bleiben.“ (1. Thess. 5:6, NW) Der Weg zur Bewahrung der begünstigten Stellung ist uns klar vorgezeichnet, und das Siegesfest ist gewiß. So dränget voran im vorrückenden Licht des Kundwerdens der Gegenwart Christi, bis er völlig geoffenbart ist und die endgültige, vollständige Befreiung herbeigeführt sein wird!

  • Brasiliens religiöse Krise
    Der Wachtturm 1954 | 15. August
    • Brasiliens religiöse Krise

      Als die Regierung Brasiliens ein Gesetz vorschlug zur Sanktionierung von Ehescheidungen, erklärte Kardinal Carmelo von São Paulo, daß die Römisch-katholische Kirche die Regierung in dieser Sache bekämpfen werde. Dies veranlaßte einen Priester, „Vater“ Calazans, zuzugeben, daß im Grunde genommen alle Katholiken in Brasilien nur dem Namen nach Katholiken seien, denn, so sagte er, das, was nötig sei außer einer politischen Aktion in bezug auf Ehescheidung, das seien „wahre Katholiken“, die ihre Religion praktizieren — aber deren Anzahl sei gering. Die große Mehrheit der Katholiken Brasiliens, so erklärte der Priester Calazans, unterhalte bloß „diplomatische Beziehungen“ mit der Kirche bei „gesellschaftlichen Anlässen“ wie Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen.

      Erfährt also Brasilien eine „religiöse Krise“? Dies war die Frage, welche die wichtige Zeitschrift des Landes, betitelt Visão (Vision), stellte. Als Antwort darauf erklärte ein katholischer Bischof, es gebe keine „religiöse Krise“, weil die Katholische Kirche „in jeder Schlüsselstellung im Lande zugegen sei“ und sogar Pläne habe, ihr Gebiet politischen Einflusses auszudehnen. Trotz dieser Antwort bemerkte der Redakteur der Visão, daß ungeachtet des äußeren Anscheins die Katholische Kirche „die traurige Wahrheit nicht verhehlen könne, daß unsere Leute nur dem Namen und der Statistik nach religiös sind“. Er erklärte, daß „Brasilianer sich viel mehr für Unterhaltung und Autos und Eisschränke interessieren als für Religion“.

  • Wer bekehrte?
    Der Wachtturm 1954 | 15. August
    • Wer bekehrte?

      Der Franziskaner-Priester Berard Haile, der 53 Jahre bei den Navaho-Indianern im Südwesten der Vereinigten Staaten zugebracht hat, soll zufolge der Time vom 15. März 1954 nach und nach ein wenig von ihrer Medizin gelernt haben, nämlich „was kein weißer Mensch vor ihm gewußt hat: das Ganze des ‚gesegneten Weges‘ — eine heilige Geheimsammlung von Zeremonien, die das religiöse Leben des Navaho-Volkes umfaßt“. Er hat sein umfassendes Forschungsmaterial in einem 1203seitigen Manuskript zusammengestellt, daß er zu veröffentlichen hofft. Als die Navahos ihre Gutheißung und Unterstützung gaben, sagte er: „Ich bin einer von euch.“ Einer der Stammes-Ältesten drückte es jedoch auf diese Weise aus: „Du kamst, um aus uns Navahos Christen zu machen, aber die Navahos haben aus dir einen Navaho gemacht.“

      Wir möchten wissen, wie viele andere Völker in ähnlicher Weise auf ihre Missionare sehen.

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