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  • Stillen — Warum eigentlich nicht?
    Erwachet! 1976 | 22. Juli
    • Stillen — Warum eigentlich nicht?

      ICH habe vier Kinder geboren und alle vier gestillt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, daß das Stillen für den Säugling mehr bedeutet, als Nahrung zu sich zu nehmen. Durch das Stillen entwickelt sich zwischen Mutter und Kind eine innige, liebevolle Verbindung. Der Säugling hat das Verlangen, von seiner Mutter in den Arm genommen zu werden, ihre Haut zu fühlen, ihren rhythmischen Herzschlag zu spüren und leise, zärtlich gesprochene Worte zu hören. Bietet sich der Mutter eine bessere Möglichkeit dafür, als wenn sie ihrem Kind die Brust gibt?

      Heutzutage sieht man jedoch in vielen Ländern nur noch selten eine stillende Frau. Warum werden in unserer modernen Zeit so viele Kinder mit der Flasche großgezogen? Und warum sind so wenige Mütter, die ihr Kind stillen möchten, fähig dazu? Ich habe mich mit diesen Fragen gründlich auseinandergesetzt. Das, was ich aus Erfahrung und durch Nachforschungen gelernt habe, mag meinen Leserinnen von Nutzen sein, besonders wenn die eine oder andere zu den Müttern gehört, die befürchten, ihr Kind nicht stillen zu können.

      Habe ich genügend Milch?

      Diese Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Ich war ängstlich, denn ich meinte, daß das Kind jedesmal, wenn es schrie, hungrig sei. Kinder schreien aber auch aus anderen Gründen, zum Beispiel, wenn sie naß sind oder wenn sie Blähungen haben. Oder manchmal wollen sie auch nur, daß man sie auf den Arm nimmt. Solch liebevolle Zuwendung ist für sie ebenso wichtig wie die Nahrung.

      Eine Mutter braucht nicht zu befürchten, daß sie zuwenig Milch hat. Warum nicht? Weil die Milchabsonderung dem Gesetz des Angebots und der Nachfrage unterliegt. Je mehr das Kind trinkt, desto reichlicher fließt die Milch. Selbst wenn eine Frau Zwillinge hat, kann sie beide Kinder ausreichend stillen. Nur ein allweiser Schöpfer konnte eine solch wunderbare Einrichtung schaffen.

      Wenn das Kind häufig die Windeln naß macht, weißt du, daß es ausreichend zu trinken bekommt. Wäre es so oft naß, wenn es nur wenig bekäme? Ferner kannst du daran erkennen, daß es genug zu trinken bekommt, wenn es ein zufriedenes Kind ist und wenn die Gewichtskontrolle zeigt, daß es zunimmt: ungefähr ein Pfund im Monat oder 100 bis 200 Gramm in der Woche.

      Einteilung der Stillzeiten

      Du hast vielleicht gehört, daß das Kind zu ganz bestimmten Zeiten angelegt werden sollte, zum Beispiel alle drei Stunden. Das habe ich auch geglaubt, deshalb habe ich mein erstes Kind nach der Uhr und nicht nach seinem Hunger gefüttert. Wenn es aufwachte und Hunger hatte, bevor es Zeit zum Stillen war, wurde ich nervös und ängstlich. Ich begriff nicht, warum es nicht merkte, daß es noch nicht Essenszeit war.

      Aber bei unserem vierten Kind ging ich anders vor. Ich hielt mich nicht mehr an die Uhr. Zu meiner Überraschung machte ich dabei die Erfahrung, daß mein Kind stets zufrieden und ich nicht mehr so nervös und ängstlich war. Versuch es doch einmal, vielleicht klappt es auch bei dir.

      Wenn dein Kind jedoch viel schläft, mag es notwendig sein, es zu wecken, damit du es anlegen kannst. Es ist keine Seltenheit, wenn ein Säugling fünf oder mehr Stunden hintereinander schläft — schön ist es, wenn er es nachts tut! Aber wenn er am Tag mehr als einmal so lange schläft, ist es ratsam, ihn zu wecken, so daß man ihn vielleicht alle drei Stunden anlegen kann. Möglicherweise wird er dann bald von allein zu bestimmten Zeiten aufwachen.

      Entschlossenheit erforderlich

      Da heute sowenig Mütter ihr Kind stillen, fehlt vielen Ärzten auf diesem Gebiet die Erfahrung. Natürlich wissen sie, daß in der Fachliteratur gesagt wird, für das Kind sei die Muttermilch besser als die Kuhmilch. Aber da es so populär geworden ist, die Kinder mit der Flasche zu füttern, mag der Arzt versuchen, dich davon abzuhalten, dein Kind selbst zu stillen, nur weil er mit dieser Methode zuwenig vertraut ist. Was ist in einem solchen Fall zu tun?

      Es gibt andere Ärzte. Sprich mit Frauen, die ihr Kind selbst gestillt haben, und frage sie, zu welchem Arzt sie gegangen sind und ob er sie in dem Wunsch, ihr Kind zu stillen, bestärkt hat. Wenn du einen solchen Arzt gefunden hast, sprich mit ihm und erkläre ihm, daß du dein Kind stillen möchtest. Sprich aber vor der Geburt deines Kindes mit ihm. Such dir einen Arzt, der dir zusagt.

      Wenn du zur Entbindung in ein Krankenhaus gehst, mußt du deinen Wunsch, das Kind selbst zu stillen, deutlich kundtun. Warum? Weil, wie Dr. Jean Mayer, Professor für Ernährungswissenschaft an der Harvarduniversität, sagte, „in Krankenhäusern, die von Männern geleitet werden, nicht zum Stillen ermuntert wird. Wenn die junge Mutter nicht entschieden erklärt, daß sie ihr Kind stillen möchte, erhält sie, noch bevor sie aus der Narkose erwacht, eine Östrogenspritze, um zu verhindern, daß die Milchsekretion in Gang kommt.“ Aber selbst wenn die Mutter solche Spritzen erhalten hat, ist es hinterher noch möglich, die Milchsekretion in Gang zu bringen.

      Es gibt einige Frauenkliniken, in denen die Neugeborenen und die Wöchnerinnen gemeinsam untergebracht sind. Man nennt diese Einrichtung „Rooming-in-System“. Frauen, die in einer Klinik entbinden, in der es dieses System nicht gibt, können darum bitten, daß man ihnen das Kind wenigstens alle drei Stunden oder wenn es hungrig ist, bringt. Das bedeutet natürlich, daß man es auch nachts stillen muß. Setz dich dafür ein, daß nicht mit der Flasche zugefüttert wird. Würde das getan, dann wäre das Kind, wenn du es anlegst, nicht hungrig. Das hätte zur Folge, daß es nicht kräftig saugt, und das würde die Milchsekretion beeinträchtigen.

      Es gibt Ärzte, die ihren Patientinnen erlauben, ihr Kind schon anzulegen, wenn sie noch im Kreißsaal sind. Das wird empfohlen, weil durch das Saugen des Kindes die Milchproduktion angeregt wird. Auch hat das noch einen weiteren Zweck: Die Gebärmutter wird dadurch zu rhythmischen Kontraktionen angeregt, wodurch die Blutungen, die nach der Entbindung auftreten, verringert werden.

      Wenn dir der Arzt aus irgendwelchen medizinischen Gründen das Stillen nicht erlaubt, solltest du ihm deutlich zu verstehen geben, daß du den Wunsch hast, so bald als möglich dein Kind wieder zu stillen. Lies einschlägige Literatur über das Stillhindernis, das bei dir aufgetreten ist. Dann merkt der Arzt, daß du wirklich den Willen hast, dein Kind selbst zu stillen, ja daß dein Wunsch so groß ist, daß du dich sogar bemühst, in Erfahrung zu bringen, was getan werden kann, um solche Schwierigkeiten zu überwinden. Besteht der Arzt aus medizinischen Gründen darauf, daß du mit dem Stillen aufhörst, dann sage ihm, daß du später wieder damit anfangen möchtest. Damit die Milch in der Zeit, in der du dein Kind nicht stillen darfst, weiter fließt, solltest du sie mit Hilfe der Milchpumpe absaugen. Später, wenn du dich erholt hast, kannst du dann wieder stillen.

      Das Stillen hat auch für dich Vorteile. Mütter, die ihr Kind stillen, sind weniger in Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken. Bist du ein nervöser Typ, dann tut es dir gut, dich mehrmals am Tag hinzusetzen und zu stillen. Ferner wird der Körper durch das Stillen angeregt, Hormone zu erzeugen, die eine beruhigende Wirkung haben. Und in Anbetracht der heutigen gefährlichen Zeit, in der man immer mit irgendeinem Unglück rechnen muß, können wir uns auch fragen: „Könnte mein Kind Notzeiten überleben, wenn es keine Brustnahrung, sondern nur Notrationen erhalten würde?“

      Ein Wort an die Männer: Weil die Meinung des Mannes über die Ernährung des Kindes für die Frau mehr bedeutet als die Meinung irgendeines anderen Menschen, sollte der Mann sie bei ihren Bemühungen, das Kind zu stillen, so gut unterstützen, wie er nur kann.

      Pflege der Brust

      Es gibt Frauen — besonders die rothaarigen und solche mit zarter, heller Haut —, deren Brustwarzen sich leicht entzünden. Deshalb hören sie dann mit dem Stillen auf. Dem kann jedoch entgegengewirkt werden, indem man die Brustwarzen schon vor der Geburt des Kindes abhärtet.

      Vor allem darf für die Abwaschungen nur wenig oder gar keine Seife verwendet werden, weil sonst die Haut austrocknet und dann mehr dazu neigt, spröde zu werden. Auch wird empfohlen, täglich ein- bis zweimal kräftig an den Warzen zu ziehen — aber nicht, bis sie schmerzen —, um sie geschmeidig zu erhalten. Hinterher sollte man sie mit einer Fettcreme, zum Beispiel Lanolin, einfetten.

      Ferner wird angeregt, etwa sechs Wochen vor der Geburt anzufangen, mit der Hand etwas Kolostrum aus den Brüsten auszupressen, um die Milchgänge zu öffnen und so eine Überfüllung der Brust — wozu es gelegentlich nach der Geburt kommt — zu vermeiden. Kolostrum, auch Vormilch oder Erstmilch genannt, ist die gelbliche Flüssigkeit, die zuerst kommt und allmählich in die reife Frauenmilch übergeht.

      Um die Kolostralmilch auszupressen, nimmt man die Brust in die Hand, legt den Daumen oberhalb und den Zeigefinger unterhalb davon an den Rand des Warzenhofes. Dann drückt man Daumen und Zeigefinger vorsichtig zusammen; dabei muß man aber achtgeben, daß man mit den Fingern nicht bis zur Brustwarze rutscht. Man drückt nicht nur an einer Stelle, sondern rings um den Warzenhof, so daß man alle Milchkanäle erreicht. Das trägt dazu bei, daß sie sich öffnen. Anfänglich mag man nur ein winziges Tröpfchen auspressen können, oder vielleicht kommt auch gar nichts. Aber laß dich nicht entmutigen; du wirst dennoch genug Milch für dein Kind haben.

      Auch darf die Mutter nicht verzweifeln, wenn sich ihre Brustwarzen nach der Geburt des Kindes entzünden. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es guttut, wenn man die Brustwarzen so oft wie möglich der Luft aussetzt. Man sollte deshalb darauf achten, daß man nach dem Stillen die Brust erst trocken werden läßt, bevor man den BH zumacht. Außerdem ist bei mir jeweils die Entzündung verschwunden, sobald ich die Stelle mit Vitamin E behandelt habe. Andere dagegen empfehlen Lanolin oder etwas Ähnliches. Wenn deine Brustwarzen entzündet sind, meinst du vielleicht, es sei besser, nicht so oft zu stillen. Aber gerade das Gegenteil trifft zu: Man sollte öfter stillen, alle zwei bis zweieinhalb Stunden. Dann sind die Brüste nicht so prall voll. Auch saugt ein weniger hungriges Kind nicht so stark. Starkes Saugen aber reizt die Warzen. Ferner wird es nützlich sein, während die Brustwarzen entzündet sind, das Kind jeweils nur zehn Minuten an jede Brust anzulegen.

      Damit die Milch reichlich fließt

      Um zu erreichen, daß die Milch reichlich fließt, sollte man dem Kind bei jeder Mahlzeit beide Brüste reichen. Hat man es zuletzt an der linken Brust trinken lassen, dann reicht man ihm bei der nächsten Mahlzeit die linke zuerst. Hat es diese leer getrunken, reicht man ihm die rechte. Bei der nächsten Mahlzeit beginnt man dann mit der rechten Brust. Ich steckte mir jeweils eine kleine Sicherheitsnadel an den BH auf der Seite, mit der ich bei der nächsten Mahlzeit beginnen mußte.

      Du wirst die Erfahrung machen, daß dein Kind, wenn es etwa sechs Wochen alt ist, und dann wiederum, wenn es etwa drei Monate alt ist, unruhig wird und öfter gestillt werden möchte. Das bedeutet lediglich, daß es wächst, und das ist seine Methode, die Milchleistung der Brust zu steigern. Stille es, wenn es gestillt werden möchte, und du wirst feststellen, daß es schon nach ein oder zwei Tagen wieder die alten Stillzeiten einhält.

      Ab wann feste Nahrung?

      Es ist ratsam, nicht voreilig damit zu beginnen, dem Säugling feste Nahrung zu geben. In den ersten paar Monaten seines Lebens genügt ihm die Muttermilch vollauf. Er benötigt nicht einmal Wasser, denn die Milch deckt auch seinen Flüssigkeitsbedarf.

      Gewöhnlich gibt der Säugling seiner Mutter zu verstehen, wann es Zeit ist, ihm etwas Festes zu geben. Das tut er, indem er plötzlich ein gesteigertes Nahrungsbedürfnis zeigt. Wenn du ihn während ungefähr fünf Tagen öfter gestillt hast als sonst und er immer noch hungrig ist, bedeutet das, daß du ihm jetzt etwas Festes geben kannst. Man sollte das allmählich tun und mit nur einer Speise auf einmal beginnen. Bekommt das Kind dann einen Ausschlag oder zeigt sich bei ihm eine allergische Reaktion, dann weißt du, was die Ursache ist.

      Unserem jüngsten Kind gab ich zum erstenmal feste Nahrung, als es fünf Monate alt war. Bis dahin hatte ich es voll gestillt, und es war prächtig gediehen. Als ich anfing, ihm Festes zu füttern, konnte es schon sitzen und wurde mit der neuen Erfahrung besser fertig als jüngere Kinder. Außerdem stellte ich überrascht fest, daß wir ziemlich viel Geld gespart hatten, denn wir mußten in diesen Monaten überhaupt keine Säuglingsnahrung kaufen. Wir brauchten auch kein Geld für eine Säuglingsnahrungsformel und für Flaschen auszugeben. Als das Kind fünf Monate alt war, durfte es Kost vom Familientisch mitessen. Ich schnitt alles ganz fein, so daß es die Speisen gut schlucken konnte.

      Wie lange stillen?

      Sollte man das Kind abstillen, wenn man anfängt, ihm feste Mahlzeiten zu geben? Nein. Diese festen Mahlzeiten ergänzen lediglich die Milchkost. Wann sollte denn das Kind abgestillt werden?

      Die Israelitinnen stillten ihr Kind zweieinhalb bis drei Jahre oder noch länger. Aus der Bibel geht hervor, daß Sara, die betagte Frau Abrahams, ihren Sohn erst abstillte, als er fünf Jahre alt war. Bei anderen Völkern wurden die Kinder noch länger gestillt. In der Zeitschrift Saturday Review of the Sciences, Ausgabe vom Mai 1973 konnte man folgendes lesen:

      „Die alten Indianer glaubten, daß ein Kind um so länger lebt, je länger es gestillt wird. Nicht selten wurden daher die Kinder gestillt, bis sie acht oder neun Jahre alt waren. Noch vor vierzig Jahren stillten Chinesinnen und Japanerinnen ihre Kinder 5 oder 6 Jahre lang.“

      Du denkst jetzt vielleicht: „Wer will denn so lange stillen? Die Leute würden ja denken, bei mir stimme etwas nicht.“ Natürlich leben wir in einer ganz anderen Zeit. Aber wir könnten uns vielleicht fragen, ob es für uns und unser Kind nicht nützlich wäre, wenn wir es länger stillen würden, als die heutige Etikette es vorschreibt. Heute sieht man nicht selten, daß ein Krabbelkind noch aus der Flasche trinkt. Warum ein solches Kind also nicht weiter stillen, ungefähr noch ein Jahr lang oder länger? In einem Buch des amerikanischen Anthropologen Ashley Montagu wird gesagt:

      „Eine ganze Reihe von Untersuchungen hat ergeben, daß sich das Stillen während des ersten Lebensjahres des Kindes günstig auf seine spätere Entwicklung auswirkt — auf die ganzen Jahre, bis es erwachsen ist. Die Ergebnisse zeigen, daß ein Kind wenigstens zwölf Monate lang gestillt werden sollte. Dann kann man es (jedoch ganz allmählich) abstillen, aber nur, wenn es dazu bereit ist. Im Alter von sechs Monaten kann man beginnen, feste Nahrung zuzufüttern. Gewöhnlich spürt es die Mutter, wenn das Kind so weit ist, daß sie es abstillen kann“ (Touching).

      Ich habe unser jüngstes Kind noch gestillt, als es schon lange im Krabbelalter war, und ich habe festgestellt, daß aus dem Säugling ganz allmählich ein kleiner Junge wurde.

      Ich bin unserem Schöpfer, Jehova Gott, tief dankbar, weil er die Frau so geschaffen hat, daß sie ihr Kind stillen kann, auch bin ich dankbar dafür, daß sich durch das Stillen zwischen mir und meinen Kindern eine solch innige Verbindung entwickelt hat. (Eingesandt.)

  • Das riesige Meer — ungezähmt, doch wohltätig
    Erwachet! 1976 | 22. Juli
    • Das riesige Meer — ungezähmt, doch wohltätig

      HAST du schon einmal am Ufer des Meeres mit seinem salzigen Gischt gestanden und beobachtet, wie die Brecher an die Felsen schlugen oder auf dem Sandstrand ausrollten und sich dann wieder zurückzogen? Hast du über die Größe des Meeres, über seine Gewalt und seine Geheimnisse gestaunt?

      Es gibt nur wenige Menschen, denen es keine Freude macht, stundenlang am Meer zu sein. Es hat etwas Faszinierendes an sich, und sein unaufhörliches Rauschen wird nie unangenehm, sondern läßt einen vielmehr friedlich schlafen.

      Es ist unmöglich, zu erfassen, welch eine gewaltige Kraft das Meer hat. Die meisten seiner Geheimnisse sind noch ungeklärt. Die Menschen haben wenig getan, sich seine Energie nutzbar zu machen, und wenn das Meer einmal tobt, kann nichts, was der Mensch errichtet, seiner Wut standhalten.

      Nur ein einziger Ozean, doch eine Vielfalt wie auf dem Festland

      Die Ozeane bedecken etwa 71 Prozent der Erdoberfläche. Wir sprechen von „Ozeanen“, aber in Wirklichkeit gibt es nur ein Weltmeer. Von Geographen wird es gewöhnlich in drei Ozeane eingeteilt: den Pazifischen, den Atlantischen und den Indischen. Sie stehen jedoch alle miteinander in Verbindung, besonders in der Antarktis. Doch die verschiedenen Gebiete des Weltmeeres haben ihre eigenen Besonderheiten, ebenso wie verschiedene Teile des Festlandes. Tatsächlich werden einige Länder durch die Merkmale desjenigen Teils des Meeres, der ihre Ufer bespült, zu dem, was sie sind.

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