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Hast du so sehr gesündigt, daß Gott dir nicht vergeben kann?Der Wachtturm 1975 | 15. April
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selbst feststellen können, was Gottes gerechter und heiliger Wille ist (Röm. 12:2). Es wird dir geholfen werden, das Böse zu hassen und eine echte Liebe zu Gottes gerechtem Willen zu entwickeln (Ps. 97:10). Du wirst nicht nur lernen, vom Bösen abzulassen, sondern auch das zu tun, was in Gottes Augen recht ist, und wenn du an den sündensühnenden Wert des Opfers Christi glaubst, wirst du Gottes Willen mit einem reinen Gewissen tun können, denn „das Blut Jesu, seines [Gottes] Sohnes, reinigt uns von aller Sünde“ (1. Joh. 1:7).
Es stimmt, daß du wahrscheinlich von Zeit zu Zeit auf dem Wege ausgleiten wirst, während du dich anschickst, dein Leben mit den gerechten Anforderungen Gottes in Übereinstimmung zu bringen. Doch du brauchst deswegen nicht entmutigt zu sein, denn der Psalmist David schrieb die tröstlichen Worte: „So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, so weit hat er [Gott] unsere Übertretungen von uns entfernt. Denn er selbst kennt unser Gebilde wohl, ist eingedenk dessen, daß wir Staub sind“ (Ps. 103:12, 14). Laß dich durch diese Zusicherung anspornen, auf dem rechten Weg zu verharren.
Ja, Gottes Wort ist voller tröstlicher Zusicherungen, die an Personen gerichtet sind, die aufrichtig das Rechte zu tun wünschen, ganz gleich, wie sie früher gehandelt haben mögen.
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Jehovas Zeugen berichten über ihre Fortschritte in KanadaDer Wachtturm 1975 | 15. April
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Jehovas Zeugen berichten über ihre Fortschritte in Kanada
„WÄHREND DAS INTERESSE AN RELIGION SCHWINDET, FINDEN JEHOVAS ZEUGEN IMMER MEHR ZUSPRUCH“. Diese Schlagzeile aus der in Montreal erscheinenden Zeitung Le Petit Journal zeigt treffend, was auf religiösem Gebiet in Kanada vor sich geht.
In dem Artikel heißt es: „Während die traditionellen Religionsgemeinschaften im Niedergang begriffen sind und ihre Gebäude immer leerer werden, nimmt die Zahl der Zeugen Jehovas immer mehr zu, und sie kaufen sogar ehemalige Kirchen und andere Gebäude, um ihre neuen Mitglieder versammeln zu können.“
Mit seiner Vergangenheit, die von englischen Protestanten und französischen Katholiken geprägt wurde, war Kanada einst ein sehr religiöses Land. Viele Menschen besuchen immer noch in aller Aufrichtigkeit den Gottesdienst in der Kirche und bemühen sich, ihren Glauben zu praktizieren. Doch die Zeiten haben sich geändert.
Heute können zum Beispiel selbst Personen, die offen für eine „Abtreibung auf Wunsch“ eintreten, anerkannte Mitglieder ihrer Kirche bleiben. Der stetige Rückgang des Einflusses der Kirchen in Kanada wird durch Überschriften deutlich wie „Priestermangel als ,Panik‘ bezeichnet“ oder „Immer weniger Besucher der Sonntagsschulen“.
Jehovas Zeugen aber haben ständig Fortschritte erzielt. In den 1880er Jahren begannen sie hier mit ihrem biblischen Belehrungswerk. Damals fragten sie sich, ob es wohl möglich sei, alle Menschen in diesem ausgedehnten Land, dem flächenmäßig
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