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Die Vereinigung im GangeDer Wachtturm 1961 | 15. Oktober
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Selbstsucht und Materialismus von aller Art zu zersplittern suchen. Satan, dem Teufel, als Gott weiterhin zu dienen bedeutet Verderben. Der einzige lebendige und wahre Gott, Jehova, ist der Gott, für den wir uns entscheiden und dem wir dienen sollen. So laßt uns denn alle zusammen ihn suchen! Laßt uns nun die Reihen unter Gottes Königreich schließen! Laßt uns als Untertanen dieses alles bezwingenden Königreiches den Namen Jehovas mit der Sprache der Liebe und des Glaubens, der Hoffnung und der Wahrheit anrufen! Auf diese Weise laßt uns, Schulter an Schulter, ihm und den Interessen seines Königreiches dienen!
17. Wie müssen wir durch Harmagedon hindurchgehen, und auf welche Weise werden wir danach dienen?
17 Um geborgen zu werden und in Barmherzigkeit durch den universellen Krieg von Harmagedon hindurch bewahrt zu werden, müssen wir, in der Anbetung Jehovas vereint, durch diesen Krieg hindurchgehen. Danach wird das Leben in der neuen Welt unter dem triumphierenden Königreich Gottes neu beginnen, wobei alle durch das vollkommene Band der Einheit, durch Liebe geeint sein werden. Ja, wir werden uns friedvoll anschicken, Heilung der Erde zu bringen, die durch selbstische Ausbeuter und Kriegsstifter so arg verdorben worden ist. Vereint werden wir all unsere Kraft aufbieten, um diese Erde in ein Paradies umzuwandeln, in ein Paradies gleich dem Garten Eden! Vereint werden wir Vorbereitungen für die Verstorbenen treffen, die durch die Auferweckungsmacht Gottes aus den Gedächtnisgrüften zurückkehren werden. Vereint werden wir uns selbst bereit halten, um die Auferstehenden in den Wahrheiten der einen reinen Religion Gottes und in den Gesetzen seines Königreiches zu erziehen. So wird diesen geholfen werden, mit uns in Gottes gerechter neuer Welt ewiges Leben in körperlicher und geistiger Vollkommenheit zu erlangen.
18. (a) Wann müssen wir damit beginnen, nach Einheit zu streben, und wie wird uns dies ermöglicht? (b) Was werden wir aus Dankbarkeit tun, und was wird sich als Ergebnis zeigen?
18 Ungeachtet, von welcher rassischen und nationalen Herkunft wir Menschen heute in dieser uneinigen Welt sein mögen, werden doch vollkommener Frieden und liebende Einheit für immer das Merkmal der neuen Welt sein, die unter Gottes Königreich steht. Nun aber ist es an der Zeit, damit zu beginnen, nach dieser Einheit zu streben. Wir müssen das tun. Und Jehova Gott hat uns dies durch seinen Sohn Jesus Christus und seine Versammlung der Königreichszeugen heute möglich gemacht. Die Gelegenheit dazu steht uns offen, ungeachtet, von welcher Rasse oder welcher Nationalität wir sein mögen. Aus Dankbarkeit für diese Güte Gottes, Jehovas, werden wir seine Botschaft aufgreifen, werden ihn anbeten und ihm dienen, und mit Hilfe seines Geistes werden wir zeigen, was geschieht, wenn sich alle Nationen unter Gottes Königreich vereinen.
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In der Christenheit nicht zu HauseDer Wachtturm 1961 | 15. Oktober
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In der Christenheit nicht zu Hause
● Auf die Frage: „Was würde geschehen, wenn Christus heute unter uns erschiene?“ erwiderte der Kleriker Ralph W. Sockmann von der Christ Church der Stadt New York: „Die Öffentlichkeit wünscht eine bequemere Religion, als Christus sie vermittelte. Jesus war kein Verkäufer, der einen Weg zu angenehmem, gesellschaftlichem Ausgleich und zu finanziellem Erfolg zeigte. Sensationslüsterne Volksmengen und oberflächlich gesinnte Kirchgänger würden sich enttäuscht von ihm abwenden, statt auf ihn zu hören.
● Welchen Richterspruch würde Christus über unsere Zivilisation fällen? Er würde das sagen, was er schon zu seiner eigenen Hauptstadt, Jerusalem, sagte: daß wir die Dinge, die dem wahren Frieden dienen, weder kennen noch pflegen. Er würde unseren übertriebenen Materialismus verurteilen, der uns gegen die Dinge blind macht, die unsichtbar und ewig sind. Er würde unseren engherzigen Nationalismus, unsere Gesellschaftskasten, unsere Rassengrenzen geißeln. Christus würde sich in vielen Kirchen, die in seinem Namen errichtet worden sind, nicht zu Hause fühlen, weil man zugelassen hat, daß das Kirchentum und die Weltlichkeit die Einfachheit und Aufrichtigkeit seines ursprünglichen Evangeliums vernichtet haben.“ — Cosmopolitan, Dezember 1958.
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