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  • Die Entwicklung der päpstlichen Macht
    Der Wachtturm 1958 | 1. Mai
    • sie auch Zutritt zur Quelle des Freiseins von Furcht.

      Wir sollten daher nicht überrascht sein, im 14. Kanon des vierten Konzils, das im September 1229 in Toulouse, Frankreich, tagte, folgendes zu lesen: „Allen Laien ist der Besitz des Alten und Neuen Testaments mit Ausnahme der Psalmen und jener Teile, die im Brevier oder in den ‚Stunden der Jungfrau‘ enthalten sind, verboten; streng verboten ist ferner die Herausgabe dieser Werke in der Volkssprache.“

      Ähnliche Befürchtungen mit Bezug auf die Wahrheit der Bibel brachten die Kardinäle der römischen Kurie im Jahre 1550 Papst Julius III. gegenüber in folgenden Worten zum Ausdruck: „Die Bibel ist mehr als irgendein anderes Buch die Ursache dafür gewesen, daß gegen uns Sturm gelaufen wurde, daß unsere Existenz bedroht war. Ja, wer die Lehren der Bibel genau erforscht und sie mit dem, was in unseren Kirchen vor sich geht, vergleicht, der wird bald gewisse Unstimmigkeiten feststellen und erkennen, daß unsere Lehren mit der Bibel oft nicht übereinstimmen, ja daß sie ihr sogar noch öfter direkt widersprechen. Wenn nun den Menschen die Augen aufgehen und sie dies erkennen, dann werden sie nicht eher aufhören, uns herauszufordern, bis wir ihnen alles gesagt haben, und dann werden wir zum Gegenstand des allgemeinen Spottes und Hasses werden. Daher muß die Bibel dem Volke entzogen werden, jedoch mit äußerster Vorsicht, damit kein Aufruhr entsteht.“

      Worauf beruht demnach die Autorität des Papsttums? Bestimmt nicht auf Gottes Wort, denn es ist ja notwendig gewesen, dasselbe von der Öffentlichkeit fernzuhalten, damit das Papsttum seine Stellung behaupten konnte. Diese Autorität beruht auf gefälschten Dokumenten, in denen behauptet wird, die Päpste seien apostolische Nachfolger Petri, sowie auf der unbiblischen Forderung der Ehelosigkeit der Priester und auf dem Anspruch der Päpste auf Unfehlbarkeit. Sie wurde in den Augen des Volkes dadurch gefestigt, daß dem Priester eine erhöhte Stellung eingeräumt wurde, daß von den Gläubigen verlangt wurde, bei den wichtigsten Ereignissen im Leben die Dienste des Priesters in Anspruch zu nehmen, und daß sie ihr Gewissen durch die Beichte und durch Furcht vom Priester bevormunden lassen sollen. Ferner hat Rom durch internationale Intrigen seine Macht auf politischen Gebiet gesichert. — 1. Tim. 4:1, 3.

      Wir sollten daher deutlich erkennen, daß die päpstliche Macht nicht von Gott stammt. Statt Gott zu dienen, haben Papisten das Wort Gottes verboten und haben Menschen, die es zu lesen wagten, verbrannt. Das Papsttum hat nicht nur bewiesen, daß es mit der Welt Freundschaft pflegt, sondern es ist ein Teil von ihr geworden und wird von ihrem Gott beherrscht. Jesus zeigt klar, daß seine Jünger „kein Teil der Welt“ sind, und Jakobus fügt hinzu, daß, wer „ein Freund der Welt sein will, sich selbst zu einem Feinde Gottes macht“. — 2. Kor. 4:4; Joh. 17:14; Jak. 4:4, NW.

      BENUTZTE QUELLEN

      The Papal Conspiracy Exposed von Edward Beecher.

      The Catholic Encyclopedia.

      McClintock und Strongs Cyclopædia.

      Beacon Lights of History von John Lord.

      Church History von John Laux.

      The Popes and Their Church von Joseph McCabe.

      The Vatican in World Politics von Avro Manhattan.

  • Die Christenheit und die Bibel
    Der Wachtturm 1958 | 1. Mai
    • Die Christenheit und die Bibel

      Von der Christenheit sprechend, sagte im Laufe seines New Yorker Kreuzzuges der Evangelist Billy Graham einmal hinsichtlich der Bibel: „Die Bibel ist der Bestseller der Welt. Fast jedermann hat eine Bibel zu Hause. Aber sehr wenige von uns wissen etwas von der Botschaft der Bibel. Wir lesen sie nicht. Wir studieren sie nicht. Wir reden zwar davon, wir haben sie zu Hause, haben sie auf den Kanzeln unserer Kirchen, aber wir wissen nicht, was die Bibel uns sagen will.“ Grahams Bemerkungen werden durch eine Meldung aus Arcadia, Kansas, unterstrichen, welche in der Zeitung Bee vom 26. September 1957, die in Fresno, Kalifornien, erscheint, veröffentlicht wurde und wie folgt lautete: „In Arcadia fand eine Frau, als sie ihre Familienbibel aufschlug, die Eigentumsurkunde für ihr Elternhaus, die sie seit 1937 vergeblich suchte. Sie fand sie genau da, wo sie sie damals hineingelegt hatte.“

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