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  • Wurde Jesus am 25. Dezember geboren?
    Der Wachtturm 1983 | 15. Dezember
    • Wurde Jesus am 25. Dezember geboren?

      WAHRSCHEINLICH sind die meisten Leute dieser Ansicht. Was zeigen die Tatsachen?

      Warum nicht einmal untersuchen, was in einem Nachschlagewerk unter dem Stichwort „Weihnachten“ steht? Es wird wahrscheinlich Aufschluß über den Ursprung des Weihnachtsfestes geben und erklären, wieso festgelegt wurde, daß der 25. Dezember der Geburtstag Jesu sei. Alljährlich enthalten viele Veröffentlichungen Informationen über dieses Thema. Die folgenden Kommentare wurden Zeitschriften entnommen, die im Dezember 1981 erschienen sind.

      Frontier, eine Zeitschrift der Fluggesellschaft Frontier Airlines, enthielt folgende Feststellung: „Für die ersten Christen waren Geburtstage ein heidnischer Brauch. Es war undenkbar, den eigenen Geburtstag zu feiern, geschweige denn den Geburtstag Christi. Schon allein der Gedanke, daß ein göttliches Wesen einen Geburtstag habe, galt als Frevel.

      Während der nächsten 300 Jahre begann sich diese Einstellung zu wandeln, und im Jahre 354 n. Chr. erklärte der Bischof von Rom den 25. Dezember zum Jahrestag der Geburt Christi.“

      In der adventistischen Veröffentlichung These Times hieß es: „Schon einige Zeit vor dem Erscheinen des Christentums war der 25. Dezember der Zeitpunkt eines heidnischen Festes. ... Kaiser Aurelian (270—275 n. Chr.) machte sich kurzerhand den heidnischen Sonnenkult zunutze und erklärte im Jahre 274 n. Chr. den 25. Dezember offiziell zum Geburtstag der unbesiegten Sonne. ... Im Jahre 354 n. Chr., zwei Jahre nach der Herrschaft des heiligen Julius, ordnete Liberius, der neue Bischof von Rom, an, daß sein ganzes Volk den 25. Dezember als den genauen Tag der Geburt Christi zu feiern habe.“

      Ja, der 25. Dezember als der Geburtstag Jesu wurde von heidnischen Feiern übernommen, wie die Zeitschrift U.S. Catholic erklärte: „Das beliebteste Fest der Römer waren die Saturnalien, die am 17. Dezember begannen und mit dem ‚Geburtstag der unbesiegten Sonne‘ (Natalis solis invicti) am 25. Dezember endeten. Irgendwann im zweiten Viertel des 4. Jahrhunderts kamen findige Vertreter der Kirche von Rom zu dem Schluß, daß sich der 25. Dezember hervorragend als Tag der Feier des Geburtstages der ‚Sonne der Gerechtigkeit‘ eignen würde. Weihnachten war geboren.“ In dem Artikel hieß es weiter: „Es ist unmöglich, Weihnachten von seinen heidnischen Ursprüngen zu trennen.“

      Wie haben einige reagiert, als sie Kenntnis über den Ursprung des Weihnachtsfestes erhielten? In dem Werk World Book Encyclopedia heißt es unter „Weihnachten“: „Im 17. Jahrhundert ... war Weihnachten in England und in Teilen der englischen Kolonien in Amerika verboten.“

      Es sollte uns daher nicht überraschen, daß Weihnachten von gutunterrichteten Christen heute nicht gefeiert wird.

  • Jesus Christus — kleines Baby oder regierender König?
    Der Wachtturm 1983 | 15. Dezember
    • Gottes Wort ist lebendig

      Jesus Christus — kleines Baby oder regierender König?

      WÄHREND der Weihnachtszeit stellen sich viele Leute Jesus als kleines Baby in einer Krippe vor. Weihnachtskrippen werden aufgebaut, in denen dargestellt wird, wie die „Weisen“ dem Neugeborenen Gaben bringen. Man sagt, Jesus sei zu dieser Zeit des Jahres geboren worden. Steht das so in der Bibel?

      Warum nicht einmal nachschlagen und sehen, was die Bibel wirklich dazu sagt? Lies aufmerksam den Bericht in Lukas 2:1-20 und Matthäus 2:1-16. Heißt es hier nicht, daß Hirten auf dem Felde waren und ihre Herden hüteten, als Jesus geboren wurde? Da es im Dezember in Palästina regnerisch und kalt ist, ist kaum anzunehmen, daß sich um diese Zeit des Jahres Hirten mit ihren Herden im Freien aufhielten.

      Beachte auch, daß zu dieser Zeit die Einschreibung stattfand, was bedeutete, daß die Leute in ihre Heimatstadt reisen mußten, um sich eintragen zu lassen. Daß die römischen Herrscher von einem Volk, das ohnehin schon dazu neigte, sich gegen die Römer aufzulehnen, die Reise zur Einschreibung im tiefsten Winter verlangten, ist äußerst unwahrscheinlich. Es gibt auch andere Beweise dafür, daß Jesus nicht um die Weihnachtszeit geboren wurde. (Siehe Seite 21.)

      Ist dir außerdem aufgefallen, daß Jesus kein Neugeborenes mehr war und nicht mehr in einer Krippe lag, als ihm die sogenannten Weisen Gaben brachten? In der Bibel heißt es: „Als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter“ (Matthäus 2:11). Wer waren in Wirklichkeit diese „Weisen“, die nicht den Anweisungen eines Engels folgten, sondern durch einen Stern geleitet wurden? Es waren Magier oder Astrologen. Und obwohl die Astrologie bei vielen Leuten sehr populär ist, wird sie doch von Gott verurteilt (Jesaja 47:12-15).

      Wie der Bibelbericht zeigt, wurden jene Astrologen durch den Stern nicht zuerst zu Jesus nach Bethlehem geführt, sondern zu dem mörderischen König Herodes in Jerusalem. Wenn Gott den Stern gebraucht hätte, um die Astrologen zu führen, hätte er ihnen dann zuerst den Weg nach Jerusalem gezeigt, um sie mit diesem gefährlichen König in Berührung zu bringen? Bestimmt nicht!

      Als die Astrologen durch den Stern schließlich zu Jesus gebracht wurden, schritt Gott ein und warnte sie in einem Traum, nicht zu Herodes zurückzukehren. Dadurch rettete Gott Jesus das Leben. Woher wissen wir das? Als Herodes merkte, daß die Astrologen entkommen waren, ohne ihm Bericht zu erstatten, versuchte er, Jesus umzubringen. Aber bis dahin hatte Gott bereits für Jesu Entrinnen gesorgt. Somit stand hinter dem Stern eigentlich Satan, der Teufel, mit der hinterhältigen Absicht, Jesus töten zu lassen.

      Es ist ebenfalls eine Intrige des Teufels, heute Menschen dazu zu bewegen, Jesus nur als ein hilfloses Baby zu betrachten. Aber das ist er nicht! Bevor Jesus geboren wurde, sagte der Engel Gabriel zu seiner Mutter über ihn: „Er wird ... als König ... regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben“ (Lukas 1:33). Heute regiert Jesus Christus als mächtiger König im Himmel. Wenn wir unter der Herrschaft seines Königreiches leben möchten, ist es unerläßlich, das anzuerkennen (Jesaja 9:6, 7).

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